Dienstag, 24. Juni 2014
Higgs-Boson zerfällt auch in Fermionen
Das vom LHC in Cern entdeckte Higgs-Boson zerfällt nicht nur in Bosonen, sondern - wie vom Standardthoerie der Teilchenphysik vorhergesagt - auch in Fermionen. Wobei dies mit 3,8 Sigma nur ein starker Hinweis ist, noch keine Entdeckung. Dieser Status wäre erst bei 5 Sigma erreicht.

Spektrum der Wissenschaften berichtet darüber hier.

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Montag, 23. Juni 2014
Ebola-Epidemie nicht einzudämmen
Leider gibt es von der Ebola-Front in Afrika keine guten Nachrichten. Die Epidemie ist weiter auf dem Vormarsch, wie zeit.de berichtet: hier.

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Freitag, 20. Juni 2014
Zwei weitere große Planeten am Rand des Sonnensystems
Neueste Berechnungen zeigen, dass es am Rande des Sonnensystem noch zwei weitere Planeten gibt. Ein Planet soll etwa 200 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt sein (also 200fache Erdentfernung von der Sonne). Dieser Planet hat eine Masse zwischen denen des Planeten Mars und Saturn.

Der zweite Planet ist noch massereicher, als der erste und etwa 250 AE entfernt!

Laut den Forschern ist es absolut nicht überraschend, dass diese beiden Planeten noch nicht gesichtet wurden. Findet man weitere Zwergplaneten in dieser Region, wird man auch genaueres über die Bahn der zwei großen Planeten sagen können...

Zum Artikel hier.

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Donnerstag, 19. Juni 2014
Fronleichnam
Was ist eigentlich das Fronleichnamfest?

Wer mehr wissen möchte, dem sei folgende Katechese empfohlen: hier.

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Mittwoch, 18. Juni 2014
Geologen entdecken Quelle bei tiefen Minusgraden
Oft sind es Entdeckungen auf der Erde, die auch auf anderen Himmelskörpern neue Möglichkeiten bieten. So haben nun Geologen im nördlichsten Teil Kanadas eine Quelle fließenden Wassers entdeckt, obwohl die Umgebungstemperatur -20° C beträgt (im Winter sogar bei -50° C). Die Schluchten, die dabei entstehen ähneln jene, die auch auf dem Mars gesichtet werden.

Interessant dabei: Der Grund dafür, dass das Wasser flüssig ist, liegt nicht bei einem erhöhten Salzgehalt und sie ist auch keine Thermalquelle, weswegen eine solche Quelle bilsang für unmöglich gehalten wurde. Dass diese Entdeckung natürlich auch für die Suche nach Leben interessant ist braucht wohl nicht extra betont werden...

Zum scinexx-Artikel dieser Entdeckung hier:

Die Forscher haben die Quelle auf den Namen "Ice River Spring" getauft. Sie befindet sich im äußersten Norden Kanadas auf der Insel Ellesmere. Mit 212.690 Quadratkilometern handelt es sich um die zehntgrößte Insel der Erde. Von Nordgrönland ist sie im Osten durch den zum Teil nur 30 Kilometer breiten Kennedy-Kanal getrennt...

Die Quelle entspringt an der Südseite eines namenlosen Berges, der eine Höhe von 800 Metern über Meeresniveau erreicht. Es handelt sich bei der Ice River Spring den Forschern zufolge durchaus nicht um ein Rinnsal: Etwa 520 Liter plätschern pro Sekunde aus dem Gestein. Das Wasser besitzt dabei eine Temperatur von etwa neun Grad Celsius, der Ice River entspringt keiner Thermalquelle. Vor dem Hintergrund der eisigen Bedingungen scheint dies erstaunlich: Die Durchschnittstemperaturen liegen in der Region der Quelle bei minus 19,7 Grad Celsius. Dennoch ist die Quelle das ganze Jahr aktiv – sogar während der finsteren Winterzeit, in der die Werte auf minus 50 Grad sinken.

Geochemische Untersuchungen und Ergebnisse von Isotopenanalysen legen nahe, dass das Wasser ursprünglich von der Oberfläche stammt. Im Laufe seiner Reise gelangt es dann bis in Tiefen von drei Kilometern, bevor es wieder aufsteigt und in Form der Quelle zu Tage tritt. Das weist auf ein aktiveres Wasserkreislaufsystem in der Polarregion hin, als man bisher angenommen hat, sagen die Forscher. Es seien noch viele Fragen offen, wie sich das Wasser durch die teils 400 Meter dicken Schichten des Permafrostbodens bewegt.

Ein weiterer interessanter Aspekt der Quelle sind die charakteristischen Strukturen, die ihr Wasser im Gestein bildet, sagen Grasby und seine Kollegen. Sie ähneln nämlich Schluchten, die auf dem Mars entdeckt wurden. Es gibt bereits Vermutungen, dass auch auf dem roten Planeten austretendes Grundwasser diese Strukturen verursacht. Vielleicht könnte es also Parallelen zwischen den Eigenschaften der nördlichsten Quelle der Erde und den fernen Schluchten des Mars geben.

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Dienstag, 17. Juni 2014
Bemanntes Sojus-Raumschiff für Mondumrundung
Im Rahmen der touristischen Erschließung des Weltalls wird nun ein Sojus-Raumschiff, das bislang für den erdnahen Orbit eingesetzt wird, wie zum Erreichen der ISS, umgerüstet, um damit auch den Mond umrunden zu können!

Zum Artikel dazu hier.

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Montag, 16. Juni 2014
Zwerggalaxien passen nicht zum Standardmodell
Die Anordnung von Zwerggalaxien um unsere Milchstraße passen einfach nicht zum Standardmodell der Kosmologie. Das ist eine wirklich interessante Entdeckung und zeigt einmal mehr, wie wenig wir über den Aubau des Universums wissen. Da scheinen weitere Überraschungen vorprogrammiert zu sein!

Zum Artikel hier.

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