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Freitag, 27. Juni 2014
Verlangsamt sich Licht auf seine Reise?
klauslange,15:03h
Eine lächerlich anmutende Frage, wie es scheint. Doch Messungen der bekannten Supernova SN 1987A können auch so intepretiert werden, dass sich Licht auf seiner Reise verlangsamt. Dies wird aus Diskrpanzen in der Ankunftszeit deutlich.
Es sind gerade solche Meldungen, auch wenn sie sich später als unrichtig erweisen, die mein Interesse wecken. Daher auch diese: hier:
Franson's arguments are based on observations made of the supernova SN 1987A–it exploded in February 1987. Measurements here on Earth picked up the arrival of both photons and neutrinos from the blast but there was a problem—the arrival of the photons was later than expected, by 4.7 hours. Scientists at the time attributed it to a likelihood that the photons were actually from another source. But what if that wasn't what it was, Franson wonders, what if light slows down as it travels due to a property of photons known as vacuum polarization—where a photon splits into a positron and an electron, for a very short time before recombining back into a photon. That should create a gravitational differential, he notes, between the pair of particles, which, he theorizes, would have a tiny energy impact when they recombine—enough to cause a slight bit of a slowdown during travel. If such splitting and rejoining occurred many times with many photons on a journey of 168,000 light years, the distance between us and SN 1987A, it could easily add up to the 4.7 hour delay, he suggests.
Spannende Argumentation, die es in ein peer-review Physikjournal geschafft hat!
Es sind gerade solche Meldungen, auch wenn sie sich später als unrichtig erweisen, die mein Interesse wecken. Daher auch diese: hier:
Franson's arguments are based on observations made of the supernova SN 1987A–it exploded in February 1987. Measurements here on Earth picked up the arrival of both photons and neutrinos from the blast but there was a problem—the arrival of the photons was later than expected, by 4.7 hours. Scientists at the time attributed it to a likelihood that the photons were actually from another source. But what if that wasn't what it was, Franson wonders, what if light slows down as it travels due to a property of photons known as vacuum polarization—where a photon splits into a positron and an electron, for a very short time before recombining back into a photon. That should create a gravitational differential, he notes, between the pair of particles, which, he theorizes, would have a tiny energy impact when they recombine—enough to cause a slight bit of a slowdown during travel. If such splitting and rejoining occurred many times with many photons on a journey of 168,000 light years, the distance between us and SN 1987A, it could easily add up to the 4.7 hour delay, he suggests.
Spannende Argumentation, die es in ein peer-review Physikjournal geschafft hat!
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Mittwoch, 25. Juni 2014
Rätselhaftes Röntgen-Signal entdeckt
klauslange,13:48h
Forscher haben ein rätselhaftes Röntgensignal entdeckt, für dessen Ursache es bislang keine Erklärung im Rahmen des Standardmodels der Teilchenphysik gibt.
Es wurde mit dem Rötngenteleskop Chandra und unabhängig davon mit dem XMM-Newton aufgefangen, ist also kein Messartefakt, sondern real.
Es müssen noch eingehendere Analysen vorgenommen werden, doch spricht einiges dafür, dass die Ursache der Strahlung sterile Neutrinos sein könnten.
Siehe die Meldung hier.
Update:
Auch auf wissenschaft-online: hier.
Es wurde mit dem Rötngenteleskop Chandra und unabhängig davon mit dem XMM-Newton aufgefangen, ist also kein Messartefakt, sondern real.
Es müssen noch eingehendere Analysen vorgenommen werden, doch spricht einiges dafür, dass die Ursache der Strahlung sterile Neutrinos sein könnten.
Siehe die Meldung hier.
Update:
Auch auf wissenschaft-online: hier.
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Dienstag, 24. Juni 2014
Higgs-Boson zerfällt auch in Fermionen
klauslange,14:08h
Das vom LHC in Cern entdeckte Higgs-Boson zerfällt nicht nur in Bosonen, sondern - wie vom Standardthoerie der Teilchenphysik vorhergesagt - auch in Fermionen. Wobei dies mit 3,8 Sigma nur ein starker Hinweis ist, noch keine Entdeckung. Dieser Status wäre erst bei 5 Sigma erreicht.
Spektrum der Wissenschaften berichtet darüber hier.
Spektrum der Wissenschaften berichtet darüber hier.
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Montag, 23. Juni 2014
Ebola-Epidemie nicht einzudämmen
klauslange,17:53h
Leider gibt es von der Ebola-Front in Afrika keine guten Nachrichten. Die Epidemie ist weiter auf dem Vormarsch, wie zeit.de berichtet: hier.
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Freitag, 20. Juni 2014
Zwei weitere große Planeten am Rand des Sonnensystems
klauslange,13:18h
Neueste Berechnungen zeigen, dass es am Rande des Sonnensystem noch zwei weitere Planeten gibt. Ein Planet soll etwa 200 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt sein (also 200fache Erdentfernung von der Sonne). Dieser Planet hat eine Masse zwischen denen des Planeten Mars und Saturn.
Der zweite Planet ist noch massereicher, als der erste und etwa 250 AE entfernt!
Laut den Forschern ist es absolut nicht überraschend, dass diese beiden Planeten noch nicht gesichtet wurden. Findet man weitere Zwergplaneten in dieser Region, wird man auch genaueres über die Bahn der zwei großen Planeten sagen können...
Zum Artikel hier.
Der zweite Planet ist noch massereicher, als der erste und etwa 250 AE entfernt!
Laut den Forschern ist es absolut nicht überraschend, dass diese beiden Planeten noch nicht gesichtet wurden. Findet man weitere Zwergplaneten in dieser Region, wird man auch genaueres über die Bahn der zwei großen Planeten sagen können...
Zum Artikel hier.
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Donnerstag, 19. Juni 2014
Fronleichnam
klauslange,12:25h
Was ist eigentlich das Fronleichnamfest?
Wer mehr wissen möchte, dem sei folgende Katechese empfohlen: hier.
Wer mehr wissen möchte, dem sei folgende Katechese empfohlen: hier.
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Mittwoch, 18. Juni 2014
Geologen entdecken Quelle bei tiefen Minusgraden
klauslange,13:49h
Oft sind es Entdeckungen auf der Erde, die auch auf anderen Himmelskörpern neue Möglichkeiten bieten. So haben nun Geologen im nördlichsten Teil Kanadas eine Quelle fließenden Wassers entdeckt, obwohl die Umgebungstemperatur -20° C beträgt (im Winter sogar bei -50° C). Die Schluchten, die dabei entstehen ähneln jene, die auch auf dem Mars gesichtet werden.
Interessant dabei: Der Grund dafür, dass das Wasser flüssig ist, liegt nicht bei einem erhöhten Salzgehalt und sie ist auch keine Thermalquelle, weswegen eine solche Quelle bilsang für unmöglich gehalten wurde. Dass diese Entdeckung natürlich auch für die Suche nach Leben interessant ist braucht wohl nicht extra betont werden...
Zum scinexx-Artikel dieser Entdeckung hier:
Die Forscher haben die Quelle auf den Namen "Ice River Spring" getauft. Sie befindet sich im äußersten Norden Kanadas auf der Insel Ellesmere. Mit 212.690 Quadratkilometern handelt es sich um die zehntgrößte Insel der Erde. Von Nordgrönland ist sie im Osten durch den zum Teil nur 30 Kilometer breiten Kennedy-Kanal getrennt...
Die Quelle entspringt an der Südseite eines namenlosen Berges, der eine Höhe von 800 Metern über Meeresniveau erreicht. Es handelt sich bei der Ice River Spring den Forschern zufolge durchaus nicht um ein Rinnsal: Etwa 520 Liter plätschern pro Sekunde aus dem Gestein. Das Wasser besitzt dabei eine Temperatur von etwa neun Grad Celsius, der Ice River entspringt keiner Thermalquelle. Vor dem Hintergrund der eisigen Bedingungen scheint dies erstaunlich: Die Durchschnittstemperaturen liegen in der Region der Quelle bei minus 19,7 Grad Celsius. Dennoch ist die Quelle das ganze Jahr aktiv – sogar während der finsteren Winterzeit, in der die Werte auf minus 50 Grad sinken.
Geochemische Untersuchungen und Ergebnisse von Isotopenanalysen legen nahe, dass das Wasser ursprünglich von der Oberfläche stammt. Im Laufe seiner Reise gelangt es dann bis in Tiefen von drei Kilometern, bevor es wieder aufsteigt und in Form der Quelle zu Tage tritt. Das weist auf ein aktiveres Wasserkreislaufsystem in der Polarregion hin, als man bisher angenommen hat, sagen die Forscher. Es seien noch viele Fragen offen, wie sich das Wasser durch die teils 400 Meter dicken Schichten des Permafrostbodens bewegt.
Ein weiterer interessanter Aspekt der Quelle sind die charakteristischen Strukturen, die ihr Wasser im Gestein bildet, sagen Grasby und seine Kollegen. Sie ähneln nämlich Schluchten, die auf dem Mars entdeckt wurden. Es gibt bereits Vermutungen, dass auch auf dem roten Planeten austretendes Grundwasser diese Strukturen verursacht. Vielleicht könnte es also Parallelen zwischen den Eigenschaften der nördlichsten Quelle der Erde und den fernen Schluchten des Mars geben.
Interessant dabei: Der Grund dafür, dass das Wasser flüssig ist, liegt nicht bei einem erhöhten Salzgehalt und sie ist auch keine Thermalquelle, weswegen eine solche Quelle bilsang für unmöglich gehalten wurde. Dass diese Entdeckung natürlich auch für die Suche nach Leben interessant ist braucht wohl nicht extra betont werden...
Zum scinexx-Artikel dieser Entdeckung hier:
Die Forscher haben die Quelle auf den Namen "Ice River Spring" getauft. Sie befindet sich im äußersten Norden Kanadas auf der Insel Ellesmere. Mit 212.690 Quadratkilometern handelt es sich um die zehntgrößte Insel der Erde. Von Nordgrönland ist sie im Osten durch den zum Teil nur 30 Kilometer breiten Kennedy-Kanal getrennt...
Die Quelle entspringt an der Südseite eines namenlosen Berges, der eine Höhe von 800 Metern über Meeresniveau erreicht. Es handelt sich bei der Ice River Spring den Forschern zufolge durchaus nicht um ein Rinnsal: Etwa 520 Liter plätschern pro Sekunde aus dem Gestein. Das Wasser besitzt dabei eine Temperatur von etwa neun Grad Celsius, der Ice River entspringt keiner Thermalquelle. Vor dem Hintergrund der eisigen Bedingungen scheint dies erstaunlich: Die Durchschnittstemperaturen liegen in der Region der Quelle bei minus 19,7 Grad Celsius. Dennoch ist die Quelle das ganze Jahr aktiv – sogar während der finsteren Winterzeit, in der die Werte auf minus 50 Grad sinken.
Geochemische Untersuchungen und Ergebnisse von Isotopenanalysen legen nahe, dass das Wasser ursprünglich von der Oberfläche stammt. Im Laufe seiner Reise gelangt es dann bis in Tiefen von drei Kilometern, bevor es wieder aufsteigt und in Form der Quelle zu Tage tritt. Das weist auf ein aktiveres Wasserkreislaufsystem in der Polarregion hin, als man bisher angenommen hat, sagen die Forscher. Es seien noch viele Fragen offen, wie sich das Wasser durch die teils 400 Meter dicken Schichten des Permafrostbodens bewegt.
Ein weiterer interessanter Aspekt der Quelle sind die charakteristischen Strukturen, die ihr Wasser im Gestein bildet, sagen Grasby und seine Kollegen. Sie ähneln nämlich Schluchten, die auf dem Mars entdeckt wurden. Es gibt bereits Vermutungen, dass auch auf dem roten Planeten austretendes Grundwasser diese Strukturen verursacht. Vielleicht könnte es also Parallelen zwischen den Eigenschaften der nördlichsten Quelle der Erde und den fernen Schluchten des Mars geben.
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