Freitag, 1. März 2013
Löwe aus Afrika
Nun, da die Sedisvakanz eingetreten ist, möchte ich auch kurz meinen Eindruck äußern, wer denn Papst Benedikt XVI. auf dem Heiligen Stuhl nachfolgen soll:

Da ich im Jahr 2000 - nach als Freikirchler - in Ghana war und die Mentalität der gläubigen Menschen - ganz unterschiedlicher Konfessionen - kennen und lieben gelernt habe, kommt mir eine Prophezeiung in den Sinn, die ich damals hörte.

Die Vision war so, dass über Afrika der Black Star - Symbol auf der Ghanaischen Flagge - aufgestrahlt ist. Natürlich haben wir es damals so gedeutet, dass die evangelikale Erweckung Ghanas ganz Afrika und darüber hinaus erfasst. Doch das ist so nicht geschehen. Statt dessen hatte dort auch die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche an Zulauf gewonnen.

Meines Erachtens ist es nun aber soweit, dass die Weltkirche als solche sichtbar wird, auch auf dem Papst-Thron, so dass ich dies mit der damaligen Vision und anderer Eindrücke verknüpfe und hoffe nun auf einen Papst, der ein Löwe aus Afrika sein wird.

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Donnerstag, 28. Februar 2013
Danke, Heiliger Vater!
Mein kurzer Werdegang in der katholischen Kirche ist eng mit Papst Benedikt XVI. verknüpft:

Im Herbst 2004 näherte ich mich dem katholischen Glauben. Ich begriff, dass der Schriftenkanon der Bibel bei den evangelischen Glaubensgemeinschaften unvollständig ist, dass man mir die Zusammenhänge falsch dargestellt hatte und diese deuterokanonischen Schriften des AT schon von Augustinus und der frühen Kirche zur Bibel gerechnet wurden. Damals erkannte ich auch den hohen Wert aller sieben Sakramente, wie auch, dass die Kirche selbst ein Sakrament ist und gemäß Timotheus-Brief die Kirche Säule und Fundament der Wahrheit ist.

Warum erwähne ich dies? Weil gerade die klare Haltung des damaligen Präfekten der Glaubenkongregation - Josef Ratzinger - mir eine wichtige Stütze war, die eine heilige, apostolische und katholische Kirche zu erkennen und mich auf dem Weg zu machen.

Kurz nachdem dann meine Familie und ich die Anfangskatechesen mit dem Abschluss-Wochende beendet hatten und nun im März 2005 den neokatechumenalen Weg in der katholischen Kirche anfing zu gehen, wurde Josef Ratzinger Papst Benedikt XVI.

Dieser Papst approbierte endgültig die Statuten und das katechetische Direktorium des Neokatechumenats und gab mir und meiner Familie darin auch weiteren Rückhalt.

Als Papst Benedikt XVI. in Berlin war, so war ich dann bei ihm im Olympia-Stadion und ich selbst hatte dann letztes Jahr meinen 'Gegenbesuch' im Petersdom in Rom, anlässlich der Kreierung u.a. des Berliner Kardinals Woelki.

Nicht zu vergessen sind seine Enzykliken (wo ich mir zum Abschlus noch die Enzyklika zum Thema Glauben gewünscht habe) und natürlich seine Jesus-Bände.

Daher direkt an den Heiligen Vater zum Abschied:

Heiliger Vater, Sie haben meine ersten Schritte hin zur katholischen Kirche geprägt wie kein anderer und dafür, wie auch für die vielen anderen Dinge (wie die Ernennung der Hl. Hildegard von Bingen zur Kirchenlehrerin) möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen. Gerne habe ich immer wieder für Sie gebetet und werde dies auch weiterhin tun.
Gott segne Sie!

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Mittwoch, 27. Februar 2013
Kardinal Lehmann dankt dem Papst
Eine sehr schöne Predigt zur Würdigung des scheidenden Papstes hat Kardianl Lehmann gehalten. Der Wortlaut ist auf kath.net nachzulassen.

Herzlichen Dank Herr Kardinal für diese warmherzigen Worte. Auch was sie zum geistlichen Dienst eines Menschen im Lichte dieses Amtsverzichts sagen, trifft auf meine ungeteilte Zustimmung!

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Mittwoch, 20. Februar 2013
Gedanken zum Abschied des Papstes
Peter Seewald, der schon zuvor sehr interessante Interview-Bücher mit dem Papst herausgegeben hat, würdigte nun noch einmal den scheidenden Pontifex mit einen sehr schönen Artikel, wie u.a. kath.net veröffentlicht. Lesenswert!

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Montag, 11. Februar 2013
Dankbarkeit
Nachdem ich mich wieder gefangen hab, bleibt mir nur ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit an Benedikt XVI. für seine aufopfernde Jahre als Pontifex. Vielleicht gibt es ja zum Abschied noch im Februar eine Enzyklika über den Glauben...

Was ich hingegen ein Ding der Unmöglichkeit finde, sind Meldungen, nachdem die Piusbrüder den Papst unterstellen, er renne vor den Wölfen davon und lässt die Schafherde schutzlos zurück. Das wäre nicht nur eine bodenlose Frechheit, sondern auch inhaltlich falsch:

Es wird ein neuer Papst gewählt, die Herde wird bald einen neuen Stellvertreter Christi haben. Man weiß nie - Ausnahmen wie der Hl. Philipp Neri mal außen vor - was für einen neuen Papst man bekommt. Aber letztlich bleibt die Verheißung Christi, dass die Pforten der Hölle die Kirche nie überwältigen werden können...

Ja, ein solcher Rücktritt ist ein historischer Einschnitt. Aber Benedikt XVI. wird schon alles bereitet haben, um einen guten Übergang in ein neues Pontifikat zu ermöglichen!

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Donnerstag, 17. Januar 2013
Mehr als 153 große Fische: Bislang verborgene Dreieckszahl entdeckt
Schon einmal betrachtete ich die Angabe der 153 Fische im Johannesevangelium und fand, dass sie als Dreieckszahl der 17 eine bestimmte Zahlenbedeutung besitzt (siehe Biblische Dreieckszahlen).

Diese Ansicht vertrat schon der Heilige Augustinus und meinte, dass sich die 17 aus der 10 als Zahl der zehn Gebote und der 7 als die sieben Gaben des Heiligen Geistes zusammensetzt und so eine Verbindung von Altem und Neuem Testament in der Bibel symbolisch herbeiführt.

Nun ist die 7 aber eine so wichtige Symbolzahl auch im Alten Testament, dass diese Interpretation des Heiligen Augustinus nicht als hinreichend erscheint.

Die Eigenschaft der 153 als Dreieckszahl ist sogar noch weit interessanter als gedacht:

Wenn man die Ziffern vertauscht, dann erhält man 351, und dies ist auch eine Dreieckszahl und zwar der 26, denn 1+2+3+4+...+24+25+26=351.

Die 26 ist aber der Zahlenwert eines bekannten hebräischen Wortes: JHWH (siehe Sechsundzwanzig), der Name Gottes!

Diese Eigenschaft einer dreiziffrigen Dreieckszahl, dass durch o.a. Vertauschung der Ziffern wieder eine neue Dreieckszahl entsteht, ist dabei außergewöhnlich, wie man an der zweiten Dreieckszahl des NT am Ende der Apostelgeschichte, die Dreieckszahl 276, sieht. Denn dort gilt dies nicht.

Also, da die 26 der 351 ein Zahlenwert für ein wichtigen Namen in der Bibel hat, sollte man auch für die 17 der 153 nach einem solchen Namen/ ein solches Wort suchen...

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Sonntag, 23. Dezember 2012
Gesegnete Weihnachten
Allen Lesern wünsche ich eine gesegnete Weihnachten.

Wer noch ein kleines Weihnachtsgeschenk sucht, dem kann ich nur das kleine Band von Papst Benedikt XVI. empfehlen, dass den beiden Bändern Jesus von Nazareth vorausgeht und die Geburt und Kindheit behandelt.

Das Büchlein - als Prolog der besagten Bände gedacht - ist zwar recht schmal, hat aber sehr viel Tiefgang und die Lektüre lohnt sich wirklich...

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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Urwort-Theorie und Schöpfungslehre
Die Frage kam nun auf, ob denn auch die Urwort-Theorie (UT) mit der Schöpfungslehre vereinbar sei. Zwar lässt Dr. Michael König als Begründer der Urwort-Theorie sehr deutlich diese Theorie auch als ein Denkrahmen für intergalaktische Reisen und Reinkarnation offen, doch niemand, der die Urwort-Theorie verwendet ist ja gezwungen, solche Ansichten zu teilen.

Rein aus dem theoretischen Apparat heraus, verknüpft die UT die Theorie von Burkhard Heim und jene von Jean Emile Charon.

Die Heimsche Theorie (HT) kann man nun auch für lange Zeiträume gebrauchen, doch da sie im wesentlichen keinen Urknall benötigt, um die materielle Existenz des Universums zu erklären, und viele Grundlagen der ausgespannten Raumzeit in einem konstituierenden Zahlenraum liegen, sind lange Zeiträume des materiellen Universums nicht notwendig. Vieles spielte sich vor der materiellen Manifestation im Apeiron ab, eine Art von immaterieller Struktur- und Informationsebene.

Es war daher nicht überraschen, dass ein Philosoph wie Prof. Dr. Hort W. Beck die HT und die UT für die Erklärung einer Sechs-Tage-Schöpfung aufbereiten konnte (siehe hier).

Meine bisherigen Arbeiten zur HT und UT haben also Bestand und weitere Arbeiten werden noch folgen!

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Mittwoch, 5. Dezember 2012
Außerirdisches Leben im Lichte von Schöpfungs- und Evolutionslehre
Was wäre, wenn man auf einem anderen Himmelskörper Leben finden würde?
Welche Bedeutung hätte dies für die Schöpfungslehre bzw. für die Evolutionslehre?

Zunächst scheint es so zu sein, als ob der Fund von Leben außerhalb der Erde ein wichtiger Punkt zu Gunsten der Evolutionslehre wäre. Schließlich könnte man anführen, dass damit gezeigt sei, dass Leben - wo auch immer die Randbedingungen dafür vorliegen - durch ein allgemeiner Naturprozess entsteht.

Doch ich denke, diese Positionen ist nicht ohne weiteres als KO-Kriterium zu gebrauchen.

Im Rahmen einer Schöpfungslehre könnte man anführen, dass Gott als Schöpfer und Freund des Lebens, diese Lebensbejahung auch dadurch zum Ausdruck bringt, in dem Er außerhalb der Erde Lebewesen schafft und ansiedelt. Zwar wird in der Bibel außerirdisches Leben im All nicht erwähnt, aber das hat nicht zu bedeuten, dass Gott nicht auch an anderen Orten Leben erschaffen hat.

Gerade im Hinblick auf eine - aus Sicht biblischer Zeiten - zukünftige Generation von technisierten Menschen, die auch Raumfahrt betreibt, kann Gott außerirdisches Leben im Sonnensystem als Botschaft etabliert haben, die Seine Lebensfreundlichkeit bezeugt. Schon im irdischen Rahmen kann man ja Lebewesen an unwirtlichen Orten nachweisen, so dass man schon hier die frohe Botschaft vernimmt: Nicht der Tod ist Sieger, sondern das Leben triumphiert, selbst an Orten mit höllischem Charakter.

Auf der anderen Seite ist aber plausibel, dass Orte außerhalb der Erde, wo man alle Zutaten für Leben antrifft, aber keine Lebewesen, ein Beleg dafür sind, dass es eben mehr als nur die Anhäufung lebensnotwendiger Zutaten bedarf, um Leben entstehen zu lassen. Daher hat die Evolutionslehre bei der Suche nach außerirdischem Leben viel zu verlieren, aber nichts zu gewinnen!

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Montag, 3. Dezember 2012
Vergessene Archäologie
Mit seinem Buch 'Vergessene Archäologie' hat Dr. Michael Brandt für mich die sogenannte 'Smoking Gun' außerbiblischer Belege für eine Kurzzeit-Schöpfungslehre gefunden.

Schon in letzter Zeit habe ich bemerkt, dass man dem biblischen Text Gewalt antun muss, um die langen Zeiträume der Evolutionstheorie in die Schöpfungswoche zu integrieren.

Gemäß damaliger Überlegung - gestützt auf Augustinus - könnte man wirklich zugestehen, dass wirklich sieben normale Tage im Schöpfungsbericht gemeint sind, aber dies eben rein allegorisch.

Im Hinblick auf Römerbrief, Kapitel 5, kam der Tod erst mit Adams Sündenfall in die Welt und damit - Römerbrief, Kapitel 8, war auch die ganze Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen. Daher hat es den Tod vor dem Sündenfall nicht gegeben, wie auch im Schöpfungsbericht selbst angedeutet wird, wenn allen Tieren das Kraut und den Menschen die Früchte zur Nahrung zugewiesen werden.

Alle Fossilien aber, die man in den unterschiedlichen Erdschichten findet, zeugen von einer vergänglichen Welt. D.h., es bringt gar nichts zu versuchen, die langen Zeiträume irgendwie in die Schöpfungswoche unterzubringen.

Mit dem Buch 'Vergessene Archöologie' zeigt nun Dr. Brandt sehr eindrücklich, dass schon Steinwerkzeuge - die für sich betrachtet nach dem Urteil von Experten nur von Menschen hergestellt worden sein können - in Schichten von 10, über 20 und über 50 Millionen Isotopenjahren - nach der radiometrischen Datierungsmethode - gefunden wurden. Erst wenn man danach bekanntgab, aus welcher Erdschichten diese Werkzeuge stammten - wobei die Schicht als solche gesichert ist, wurden von allen Experten die Aussagen zurückgezogen.

Michael Brandt macht diese Vorgehensweise dann auch noch an einem ganz anderen Beispiel deutlich: Nach Mainstreammeinung wurde Amerika erst vor etwa 13000 Jahren besiedelt. Wenn man dort gefundene Steinwerkzeuge begutachtet, erfüllen diese alle Kriterien für menschengemachte Artefakte. Sobald man aber darüber informierte, dass diese Steinwerkzeuge in Schichten mit einem zugeordneten Alter von 20000 Jahren gefunden wurden, zählten die anderen Kritierien nicht mehr. Ein typischer Zirkelschluss.

Nun bin ich überzeugt, dass es menschliche Hinterlassenschaften schon in Schichten von über 10 Millionen Jahren Alter gibt. Doch ich glaube - religiös gemeint - nicht, dass Gott mit Seiner Erlösungstat für den gefallenen Menschen über 10 Millionen Jahre, oder gar sehr viel mehr, wartet, bevor er mit Christus entscheidend die Versöhnung bringt.

Daher muss es mit den radiometrischen Datierungen eine Fehldeutung geben, da ja die Erdschichten als Fundorte keine Zweifel zulassen. Zur selben Zeit finde ich dann auch noch die zuvor gepostete Aussage von der neuen Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen über die schnelle Erschaffung der Welt, was für mich in diesem zeitlichen Zusammenhang, einfach nur als Bestätigung gewertet werden kann, womit ich natürlich das primäre Zeignis der Bibel nicht herabsetzen möchte.

Nachdem ich lange Zeit wirklich redlich bemüht war eine irgendwie verchristliche evolutionäre Entwicklung mit dem Schöpfungsgedanken zusammen zu denken, ist der Punkt gekommen, wo ich zurück zu meinen Wurzeln in der Schöpfungslehre kehre.

Entsprechend habe ich auch meine Linkliste in diesem Blog entrümpelt...

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