Samstag, 18. Juli 2009
Papst Enzyklika Caritas in Veritatem - Auszug -
klauslange,22:29h
Zum Thema dieses Blogs passt ein Auszug aus der aktuellen Papstenzyklika. Folgende Passage möchte ich insbesondere jenen Christen mit katholischem Taufschein ans Herz legen, die meinen dem Herren des Evolutionismus und zugleich dem Logos Gottes dienen zu können. Aber auch jeder andere Interessierte wird auf seine Kosten kommen:
'48. Das Thema Entwicklung ist heute stark an die Verpflichtungen gebunden, die aus der Be-ziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt entstehen. Diese Beziehung wurde allen von Gott ge-schenkt. Der Umgang mit ihr stellt für uns eine Verantwortung gegenüber den Armen, den künftigen Generationen und der ganzen Menschheit dar. Wenn die Natur und allen voran der Mensch als Frucht des Zufalls oder des Evolutionsdeterminismus angesehen werden, wird das Verantwortungsbewußtsein in den Gewissen schwächer. Der Gläubige erkennt hingegen in der Natur das wunderbare Werk des schöpferischen Eingreifens Gottes, das der Mensch verant-wortlich gebrauchen darf, um in Achtung vor der inneren Ausgewogenheit der Schöpfung selbst seine berechtigten materiellen und geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn diese Auf-fassung schwindet, wird am Ende der Mensch die Natur entweder als ein unantastbares Tabu betrachten oder, im Gegenteil, sie ausbeuten. Beide Haltungen entsprechen nicht der christli-chen Anschauung der Natur, die Frucht der Schöpfung Gottes ist.
Die Natur ist Ausdruck eines Plans der Liebe und der Wahrheit. Sie geht uns voraus und wird uns von Gott als Lebensraum geschenkt. Sie spricht zu uns vom Schöpfer (vgl. Röm 1, 20) und von seiner Liebe zu den Menschen. Sie ist dazu bestimmt, am Ende der Zeiten in Christus »vereint zu werden« (vgl. Eph 1, 9-10; Kol 1, 19-20). Auch sie ist also eine »Berufung«. Die Natur steht uns nicht als »ein Haufen zufällig verstreuter Abfälle« zur Verfügung, sondern als eine Gabe des Schöpfers, der die ihr innewohnenden Ordnungen gezeichnet hat, damit der Mensch daraus die gebotenen Aufschlüsse bezieht, »damit er [sie] bebaue und hüte« (Gen 2, 15). Aber es muß auch betont werden, daß es der wahren Entwicklung widerspricht, die Natur für wichtiger zu halten als die menschliche Person. Diese Einstellung verleitet zu neu-heidnischen Haltun-gen oder einem neuen Pantheismus: Aus der in einem rein naturalistischen Sinn verstandenen Natur allein kann man nicht das Heil für den Menschen ableiten. Allerdings muß man auch die gegenteilige Position zurückweisen, die eine vollständige Technisierung der Natur anstrebt, weil das natürliche Umfeld nicht nur Materie ist, über die wir nach unserem Belieben verfügen können, sondern wunderbares Werk des Schöpfers, das eine „Grammatik“ in sich trägt, die Zwecke und Kriterien für eine weise, nicht funktionelle und willkürliche Nutzung angibt. Viele Schäden für die Entwicklung rühren heute aus diesen verzerrten Auffassungen her. Die Natur vollständig auf eine Menge einfacher Gegebenheiten zu verkürzen, erweist sich schließlich als Quelle der Gewalt gegenüber der Umwelt und motiviert zu respektlosen Handlungen gegen-über der Natur des Menschen. Da diese nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist besteht und als solche reich an Bedeutungen und zu erreichenden transzendenten Zielen ist, hat sie auch einen normativen Charakter für die Kultur.'
(Hervorhebungen durch mich.)
'48. Das Thema Entwicklung ist heute stark an die Verpflichtungen gebunden, die aus der Be-ziehung des Menschen zur natürlichen Umwelt entstehen. Diese Beziehung wurde allen von Gott ge-schenkt. Der Umgang mit ihr stellt für uns eine Verantwortung gegenüber den Armen, den künftigen Generationen und der ganzen Menschheit dar. Wenn die Natur und allen voran der Mensch als Frucht des Zufalls oder des Evolutionsdeterminismus angesehen werden, wird das Verantwortungsbewußtsein in den Gewissen schwächer. Der Gläubige erkennt hingegen in der Natur das wunderbare Werk des schöpferischen Eingreifens Gottes, das der Mensch verant-wortlich gebrauchen darf, um in Achtung vor der inneren Ausgewogenheit der Schöpfung selbst seine berechtigten materiellen und geistigen Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn diese Auf-fassung schwindet, wird am Ende der Mensch die Natur entweder als ein unantastbares Tabu betrachten oder, im Gegenteil, sie ausbeuten. Beide Haltungen entsprechen nicht der christli-chen Anschauung der Natur, die Frucht der Schöpfung Gottes ist.
Die Natur ist Ausdruck eines Plans der Liebe und der Wahrheit. Sie geht uns voraus und wird uns von Gott als Lebensraum geschenkt. Sie spricht zu uns vom Schöpfer (vgl. Röm 1, 20) und von seiner Liebe zu den Menschen. Sie ist dazu bestimmt, am Ende der Zeiten in Christus »vereint zu werden« (vgl. Eph 1, 9-10; Kol 1, 19-20). Auch sie ist also eine »Berufung«. Die Natur steht uns nicht als »ein Haufen zufällig verstreuter Abfälle« zur Verfügung, sondern als eine Gabe des Schöpfers, der die ihr innewohnenden Ordnungen gezeichnet hat, damit der Mensch daraus die gebotenen Aufschlüsse bezieht, »damit er [sie] bebaue und hüte« (Gen 2, 15). Aber es muß auch betont werden, daß es der wahren Entwicklung widerspricht, die Natur für wichtiger zu halten als die menschliche Person. Diese Einstellung verleitet zu neu-heidnischen Haltun-gen oder einem neuen Pantheismus: Aus der in einem rein naturalistischen Sinn verstandenen Natur allein kann man nicht das Heil für den Menschen ableiten. Allerdings muß man auch die gegenteilige Position zurückweisen, die eine vollständige Technisierung der Natur anstrebt, weil das natürliche Umfeld nicht nur Materie ist, über die wir nach unserem Belieben verfügen können, sondern wunderbares Werk des Schöpfers, das eine „Grammatik“ in sich trägt, die Zwecke und Kriterien für eine weise, nicht funktionelle und willkürliche Nutzung angibt. Viele Schäden für die Entwicklung rühren heute aus diesen verzerrten Auffassungen her. Die Natur vollständig auf eine Menge einfacher Gegebenheiten zu verkürzen, erweist sich schließlich als Quelle der Gewalt gegenüber der Umwelt und motiviert zu respektlosen Handlungen gegen-über der Natur des Menschen. Da diese nicht nur aus Materie, sondern auch aus Geist besteht und als solche reich an Bedeutungen und zu erreichenden transzendenten Zielen ist, hat sie auch einen normativen Charakter für die Kultur.'
(Hervorhebungen durch mich.)
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Freitag, 6. Februar 2009
Ja zu Benedikt !!!
klauslange,15:35h
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Dienstag, 3. Februar 2009
Hier kann man für den Papst unterschreiben!
klauslange,18:07h
Folgender Link zum Abgeben einer Unterstützungsunterschrift für Papst Benedikt XVI.:
http://www.soutienabenoitxvi.org/index.php?lang=ge
Viva la papa!
http://www.soutienabenoitxvi.org/index.php?lang=ge
Viva la papa!
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Mittwoch, 26. November 2008
Vatikan: Galilei wurde nie verurteilt
klauslange,17:02h
Gerne wird der Mythos Galilei herangezogen, um die angebliche Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche und des Galubens an sich zu thematisieren und in die Köpfe der Menschen zu pflanzen.
Schon in einem früheren Beitrag habe ich zu diesem Mythos Stellung bezogen.
Die sog. öffentliche Rehabilitierung Galileis durch Papst Johannes Paul II. 1992 hat zudem einen gegenteiligen Effekt, als vom Papst beabsichtigt: Statt die Wogen zu glätten wurde der Kirche erst recht Fortschrittsfeindlichkeit vorgeworfen, man sah sich in seiner Haltung der aufklärerischen Geschichtsneuschreibung bestätigt.
Aber wie nun der Vatikan anhand der Akten belegt, wurde Galilei nie durch die Kirche verurteilt!
Ja, es gab ein Verfahren, ja es gab entsprechend ausgearbeitete Akten und Urkunden, doch Papst Urban VIII. hatte diese nie unterzeichnet und damit wurden diese nie gültig, wie kath.net nun berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21443
Von der einseitigen Meinungsmache gegen die Kirche bleibt bei sauberer Recherche und neutraler Bewertung der damaligen Geschehnisse nicht viel übrig.
Siehe auch Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...
Schon in einem früheren Beitrag habe ich zu diesem Mythos Stellung bezogen.
Die sog. öffentliche Rehabilitierung Galileis durch Papst Johannes Paul II. 1992 hat zudem einen gegenteiligen Effekt, als vom Papst beabsichtigt: Statt die Wogen zu glätten wurde der Kirche erst recht Fortschrittsfeindlichkeit vorgeworfen, man sah sich in seiner Haltung der aufklärerischen Geschichtsneuschreibung bestätigt.
Aber wie nun der Vatikan anhand der Akten belegt, wurde Galilei nie durch die Kirche verurteilt!
Ja, es gab ein Verfahren, ja es gab entsprechend ausgearbeitete Akten und Urkunden, doch Papst Urban VIII. hatte diese nie unterzeichnet und damit wurden diese nie gültig, wie kath.net nun berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21443
Von der einseitigen Meinungsmache gegen die Kirche bleibt bei sauberer Recherche und neutraler Bewertung der damaligen Geschehnisse nicht viel übrig.
Siehe auch Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...
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Montag, 10. November 2008
"Kultur des Todes" und "Anti-Apostel" - zwei Komentare zu Obama
klauslange,14:09h
Einen sehr interessanten und nachdenkenswerten Kommentar zur US-Wahl hat kath.net veröffentlicht.
Dem Leser / Der Leserin zur gefälligen Lektüre:
http://www.kath.net/detail.php?id=21296
Ferner nun eine Übersetzung eines Kommentars des Bestsellerautors des Buches "Father Elia", den er am Vorabend der US-Wahl in seinem Blog stellte:
http://kath.net/detail.php?id=21308
Meine Einschätzung: Wir sollten nicht inflationär jeden neuen Politiker, der in der Tat sehr weltliche Mainstream-Ideologien propagiert und auch umsetzt, als einen, wenn nicht gar den, Anti-Christen betiteln.
Wir sollen die Zeichen der Zeit im Auge behalten. Aber in allem nüchtern bleiben. Der Heilsplan Gottes wird mit Sicherheit seine Vollendung finden. Und weil dies so ist, sollen wir für jeden Politiker beten, wie für jeden anderen Menschen auch. Erst recht für solche, die uns verfluchen und verfolgen.
Dem Leser / Der Leserin zur gefälligen Lektüre:
http://www.kath.net/detail.php?id=21296
Ferner nun eine Übersetzung eines Kommentars des Bestsellerautors des Buches "Father Elia", den er am Vorabend der US-Wahl in seinem Blog stellte:
http://kath.net/detail.php?id=21308
Meine Einschätzung: Wir sollten nicht inflationär jeden neuen Politiker, der in der Tat sehr weltliche Mainstream-Ideologien propagiert und auch umsetzt, als einen, wenn nicht gar den, Anti-Christen betiteln.
Wir sollen die Zeichen der Zeit im Auge behalten. Aber in allem nüchtern bleiben. Der Heilsplan Gottes wird mit Sicherheit seine Vollendung finden. Und weil dies so ist, sollen wir für jeden Politiker beten, wie für jeden anderen Menschen auch. Erst recht für solche, die uns verfluchen und verfolgen.
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Freitag, 17. Oktober 2008
Zehn Jahre "fides et ratio"
klauslange,15:07h
Vor zehn Jahren veröffentlichte der große Papst Johannes Paul II. die Enzyklika "fides et ratio".
Papst Benedikt XVI. nahme dies zum Anlass in einer Ansprache diese Wegweisende und an Aktualität nichts einbüßende Enzyklika seines Vorgängers zu würdigen.
kath.net berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21109
Daraus zwei Zitate:
Benedikt XVI. zitierte jene Stelle der Enzyklika, wo es heißt: „Es ist der Glaube, der die Vernunft dazu herausfordert, aus jedweder Isolation herauszutreten und für alles, was schön, gut und wahr ist, etwas zu riskieren. So wird der Glaube zum überzeugten und überzeugenden Anwalt der Vernunft“ (56). Und er fügte hinzu, dass die Suche nach der Wahrheit vor allem dann Früchte trage, wenn sie von der Liebe zur Wahrheit getragen sei.
Heute allerdings sei ein Abdriften von einem spekulativen zu einem experimentellen Denken festzustellen. Die Forschung interessiere sich vor allem für die Beobachtung der Natur und bemühe sich, ihre Geheimnisse zu verstehen. Dies habe dazu geführt, dass sich der Wunsch, die Natur zu erkennen, in den Willen verwandelt habe, sie nachzubilden. Die Weiterentwicklung der Begriffe habe auch das Verhältnis von „fides“ und „ratio“ betroffen, so dass beide unterschiedliche Wege gegangen seien.
Die neuen Wissenschaften und die Technologie hätten den antiken Vernunftbegriff verändert, erklärte der Papst. Die Vernunft, die einst nach den letzten Wahrheiten gesucht habe, sei zugunsten einer Vernunft an den Rand gedrängt worden, die sich damit begnüge, die kontingenten Wahrheiten der Naturgesetze zu erforschen. Diese Art von Forschung habe gewiss positive Aspekte, räumte der Heilige Vater ein. Der Glaube fürchte nicht den Fortschritt der Wissenschaft, wenn deren Errungenschaften auf den Menschen, sein Wohlergehen und den Fortschritt der ganzen Menschheit ausgerichtet seien.
Papst Benedikt XVI. stellte fest, dass die Wissenschaftler ihre Forschungen nicht immer nach diesen Zielen ausrichteten. Es sei eine „Hybris“ der Vernunft gegeben, die für die Menschheit gefährlich werden könne.
Und:
Diesbezüglich erinnerte der Papst an die Lehre des heiligen Augustinus über den rechten Gebrauch der Vernunft. Er müsse auf die Wahrheit ausgerichtet sein, deren Verständlichkeit in der Schöpfung zu finden sei. Diese „Intelligibilität“ sei kein Produkt der Wissenschaft, sondern werde ihr vielmehr angeboten, damit sie die Wahrheit erkenne.
Die Vernunft entdecke auf diesem Weg, dass es eine Wahrheit gibt, die niemals aus ihr selbst heraus entdeckt, sondern nur als Geschenk empfangen werden kann, so Benedikt XVI. Und es sei nicht so, dass sich die „Wahrheit der Offenbarung“ gewissermaßen über jene Wahrheit lege, die die Vernunft erreicht habe. Sie reinige vielmehr die Vernunft, erhebe sie und gestatte es ihr, ihren Raum zu erweitern, um sich in ein Forschungsfeld einzugliedern, das so unergründlich ist wie das Geheimnis selbst. Die Wahrheit Christi übertreffe jede andere Wahrheit, die die Vernunft finden könne.
Papst Benedikt XVI. nahme dies zum Anlass in einer Ansprache diese Wegweisende und an Aktualität nichts einbüßende Enzyklika seines Vorgängers zu würdigen.
kath.net berichtet:
http://www.kath.net/detail.php?id=21109
Daraus zwei Zitate:
Benedikt XVI. zitierte jene Stelle der Enzyklika, wo es heißt: „Es ist der Glaube, der die Vernunft dazu herausfordert, aus jedweder Isolation herauszutreten und für alles, was schön, gut und wahr ist, etwas zu riskieren. So wird der Glaube zum überzeugten und überzeugenden Anwalt der Vernunft“ (56). Und er fügte hinzu, dass die Suche nach der Wahrheit vor allem dann Früchte trage, wenn sie von der Liebe zur Wahrheit getragen sei.
Heute allerdings sei ein Abdriften von einem spekulativen zu einem experimentellen Denken festzustellen. Die Forschung interessiere sich vor allem für die Beobachtung der Natur und bemühe sich, ihre Geheimnisse zu verstehen. Dies habe dazu geführt, dass sich der Wunsch, die Natur zu erkennen, in den Willen verwandelt habe, sie nachzubilden. Die Weiterentwicklung der Begriffe habe auch das Verhältnis von „fides“ und „ratio“ betroffen, so dass beide unterschiedliche Wege gegangen seien.
Die neuen Wissenschaften und die Technologie hätten den antiken Vernunftbegriff verändert, erklärte der Papst. Die Vernunft, die einst nach den letzten Wahrheiten gesucht habe, sei zugunsten einer Vernunft an den Rand gedrängt worden, die sich damit begnüge, die kontingenten Wahrheiten der Naturgesetze zu erforschen. Diese Art von Forschung habe gewiss positive Aspekte, räumte der Heilige Vater ein. Der Glaube fürchte nicht den Fortschritt der Wissenschaft, wenn deren Errungenschaften auf den Menschen, sein Wohlergehen und den Fortschritt der ganzen Menschheit ausgerichtet seien.
Papst Benedikt XVI. stellte fest, dass die Wissenschaftler ihre Forschungen nicht immer nach diesen Zielen ausrichteten. Es sei eine „Hybris“ der Vernunft gegeben, die für die Menschheit gefährlich werden könne.
Und:
Diesbezüglich erinnerte der Papst an die Lehre des heiligen Augustinus über den rechten Gebrauch der Vernunft. Er müsse auf die Wahrheit ausgerichtet sein, deren Verständlichkeit in der Schöpfung zu finden sei. Diese „Intelligibilität“ sei kein Produkt der Wissenschaft, sondern werde ihr vielmehr angeboten, damit sie die Wahrheit erkenne.
Die Vernunft entdecke auf diesem Weg, dass es eine Wahrheit gibt, die niemals aus ihr selbst heraus entdeckt, sondern nur als Geschenk empfangen werden kann, so Benedikt XVI. Und es sei nicht so, dass sich die „Wahrheit der Offenbarung“ gewissermaßen über jene Wahrheit lege, die die Vernunft erreicht habe. Sie reinige vielmehr die Vernunft, erhebe sie und gestatte es ihr, ihren Raum zu erweitern, um sich in ein Forschungsfeld einzugliedern, das so unergründlich ist wie das Geheimnis selbst. Die Wahrheit Christi übertreffe jede andere Wahrheit, die die Vernunft finden könne.
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Montag, 13. Oktober 2008
888 aus 153 Fischen entschlüsselt
klauslange,10:57h
Man nehme aus Johannes 21 die betrachtete Zahl 153. Nach dem Kirchenvater Augustinus hat sie die Dreieckszahl 17 als Grundlage (1+2+3+4+5+...+15+16+17=153).
17 hat aber als Ziffern die 1 und 7. 7 Jünger waren Fischen und Jesus am Ufer, macht zusammen 8.
Da neben den Fischen im Netz (eben jene 153) auch noch auf einem Feuer Fisch zum Frühmahl durch Jesus gegeben wird (denn vorher hatten die Jünger nichts zu essen, wie man liest). Können wir annehmen, dass es für jede Person einen Fisch gibt, also 8 zusätzliche Fische auf dem Feuer.
153+8 = 161.
Nun wissen wir schon aus der Rotation von 153:
153+531+315=999
Was liegt näher, als die 161 rotieren zu lassen?
Gesagt, getan:
161+611+116=888
Interessant? Zufall?
Man bedenke:
Jesus = ΙΗΣΟΥΣ =
10+8+200+70+400+200 = 888
Griechische Zahlenwerte zum Beispiel auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Zahlen
(siehe auch https://zahlwort.blogger.de/stories/1197712/ )
Ok.
Betrachten wir nur die sieben Jünger und ihre Fische auf dem Feuer:
153+7=160
Rotation:
160+601+016=777.
Wer suchet, der findet. Klar. Aber in einem solchen Kontext, in einem solch engen Suchgebiet durch einfache Rechenoperationen, so viele Zahlen mit drei gleichen Ziffern zu finden, sollte doch aufmerken lassen...
Update 24.04.2024:
Werner Gitt hat auch dazu etwas veröffentlicht: hier.
17 hat aber als Ziffern die 1 und 7. 7 Jünger waren Fischen und Jesus am Ufer, macht zusammen 8.
Da neben den Fischen im Netz (eben jene 153) auch noch auf einem Feuer Fisch zum Frühmahl durch Jesus gegeben wird (denn vorher hatten die Jünger nichts zu essen, wie man liest). Können wir annehmen, dass es für jede Person einen Fisch gibt, also 8 zusätzliche Fische auf dem Feuer.
153+8 = 161.
Nun wissen wir schon aus der Rotation von 153:
153+531+315=999
Was liegt näher, als die 161 rotieren zu lassen?
Gesagt, getan:
161+611+116=888
Interessant? Zufall?
Man bedenke:
Jesus = ΙΗΣΟΥΣ =
10+8+200+70+400+200 = 888
Griechische Zahlenwerte zum Beispiel auf
http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Zahlen
(siehe auch https://zahlwort.blogger.de/stories/1197712/ )
Ok.
Betrachten wir nur die sieben Jünger und ihre Fische auf dem Feuer:
153+7=160
Rotation:
160+601+016=777.
Wer suchet, der findet. Klar. Aber in einem solchen Kontext, in einem solch engen Suchgebiet durch einfache Rechenoperationen, so viele Zahlen mit drei gleichen Ziffern zu finden, sollte doch aufmerken lassen...
Update 24.04.2024:
Werner Gitt hat auch dazu etwas veröffentlicht: hier.
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Mittwoch, 8. Oktober 2008
Die 153 im Johannes-Evangelium in Beziehung zur 666 in der Johannes Apokalypse
klauslange,12:31h
Als Kommentar auf
http://zahlwort.blogger.de/stories/303033/
im Blog Zahlwort von Herrn Wuerg habe ich folgende Überlegungen ergänzt:
Wenn es überhaupt eine tiefere Codierung der Zahl 153 im 21. Kapitel des Johannes-Evangeliums gibt, dann darf sie nicht zu tief sein.
Auch die Johannes - Apokalypse stammt von einem Johannes und wenn beide Schriften auch nicht unbedingt von ein und demselben Autor stammen, so kann die Ergänzung des Johannes-Evangeliums sich durchaus auf die Apokalypse und der darin enthaltenen 666 (die 616 galt schon sehr früh als Schreibfehler) verweisen.
Da fällt natürlich die von Herrn Wuerg schon erwähnte Rotation auf:
153+531+315=999.
Schauen wir nun aber genauer hin:
153=9*17
531=9*59
315=9*35 (= 9 * 5 * 7)
also jeweils mit 3^2 = 9 als Vorfaktor.
Nun ist ja
17+59+35= 111
Das ist die Grundzahl für die 666, die "Menschenzahl" 6, weil dieser am 6.Tag nach dem ersten Schöpfungsmythos erschaffen wurde. Die Vollendung der Schöpfung, so auch des Menschen, findet aber in der Sabbatruhe des 7. Tages statt.
So wird auch 777 als die göttliche Zahl angesehen.
Die Zahl des Tieres 666 versucht sich dieser also in der Unvollkommenheit anzugleichen, und
777 - 666 = 111.
Im Gegensatz dazu die anderen Kombinationen
513=27*19
351=27*13
135=27*5
also jeweils mit 3^3 = 27 als Vorfaktor.
und
5+13+19= 37.
Interessant, da ja
111 = 3 * 37.
Vorfaktor also 3^1 ist.
Bonbon:
Leibniz hat übrigens im Rahmen seiner Monadentheorie darauf hingewiesen, dass die Trinität Gottes vermittels der 111 auch binär codiert sein mag:
Binär(111) = Dezimal(7).
Übrigens: Rein vom Text sollte bei alle dem nicht unbeachtet bleiben, dass der auferstandene Christus am Ufer díe sieben Jünger auch noch mit gegrilltem Fisch und Brot zu einem Frühmahl erwartet. Also Fischvermehrung in Fülle als Zeichen der vorsorgenden Liebe Christi.
http://zahlwort.blogger.de/stories/303033/
im Blog Zahlwort von Herrn Wuerg habe ich folgende Überlegungen ergänzt:
Wenn es überhaupt eine tiefere Codierung der Zahl 153 im 21. Kapitel des Johannes-Evangeliums gibt, dann darf sie nicht zu tief sein.
Auch die Johannes - Apokalypse stammt von einem Johannes und wenn beide Schriften auch nicht unbedingt von ein und demselben Autor stammen, so kann die Ergänzung des Johannes-Evangeliums sich durchaus auf die Apokalypse und der darin enthaltenen 666 (die 616 galt schon sehr früh als Schreibfehler) verweisen.
Da fällt natürlich die von Herrn Wuerg schon erwähnte Rotation auf:
153+531+315=999.
Schauen wir nun aber genauer hin:
153=9*17
531=9*59
315=9*35 (= 9 * 5 * 7)
also jeweils mit 3^2 = 9 als Vorfaktor.
Nun ist ja
17+59+35= 111
Das ist die Grundzahl für die 666, die "Menschenzahl" 6, weil dieser am 6.Tag nach dem ersten Schöpfungsmythos erschaffen wurde. Die Vollendung der Schöpfung, so auch des Menschen, findet aber in der Sabbatruhe des 7. Tages statt.
So wird auch 777 als die göttliche Zahl angesehen.
Die Zahl des Tieres 666 versucht sich dieser also in der Unvollkommenheit anzugleichen, und
777 - 666 = 111.
Im Gegensatz dazu die anderen Kombinationen
513=27*19
351=27*13
135=27*5
also jeweils mit 3^3 = 27 als Vorfaktor.
und
5+13+19= 37.
Interessant, da ja
111 = 3 * 37.
Vorfaktor also 3^1 ist.
Bonbon:
Leibniz hat übrigens im Rahmen seiner Monadentheorie darauf hingewiesen, dass die Trinität Gottes vermittels der 111 auch binär codiert sein mag:
Binär(111) = Dezimal(7).
Übrigens: Rein vom Text sollte bei alle dem nicht unbeachtet bleiben, dass der auferstandene Christus am Ufer díe sieben Jünger auch noch mit gegrilltem Fisch und Brot zu einem Frühmahl erwartet. Also Fischvermehrung in Fülle als Zeichen der vorsorgenden Liebe Christi.
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Montag, 16. Juni 2008
"Intelligente Menschen glauben seltener an Gott"
klauslange,14:42h
Diese These verbreitet ein Wissenschaftler, der für seine provokanten Einfälle bekannt ist:
http://www.welt.de/wissenschaft/article2107362/Intelligente_Menschen_glauben_seltener_an_Gott.html
Aber so sehr stört mich diese Aussage als religiöser Mensch nicht, denn was nutzt mir eine Intelligenz, die die Existenzt Gottes nicht erkennt? Wie schon im alten Buch geschrieben steht:
"Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen / und die Klugheit der Klugen verschwinden.
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten."
1.Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, Verse 19 - 21
http://www.welt.de/wissenschaft/article2107362/Intelligente_Menschen_glauben_seltener_an_Gott.html
Aber so sehr stört mich diese Aussage als religiöser Mensch nicht, denn was nutzt mir eine Intelligenz, die die Existenzt Gottes nicht erkennt? Wie schon im alten Buch geschrieben steht:
"Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen / und die Klugheit der Klugen verschwinden.
Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?
Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten."
1.Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 1, Verse 19 - 21
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Montag, 14. April 2008
Stammzellengesetz verabschiedet
klauslange,13:31h
Nach der Verabschiedung des neuen Stichtags zum Verbrauch von Stammzellen, habe ich überlegt, ob ich nochmals Stellung nehme.
Meine Kritik kann ich nur noch einmal wiederholen ( http://designale.blogger.de/stories/1052594/ ), doch treffender hat es Bischof Mixa auf den Punkt gebracht:
http://kath.net/detail.php?id=19546
Meine Kritik geht auch ganz direkt an die Adresse der Bundesforschungministerin. Ich kann die Passage des kath.net - Artikels nur unterstreichen:
"Bischof Mixa kritisiert Beschluss zum Stammzellengesetz: Wie Ministerin Schavan als Katholikin in der Stammzellendiskussion zu einer anderen Auffassung kommen könne, sei nicht nachvollziehbar".
Meine Kritik kann ich nur noch einmal wiederholen ( http://designale.blogger.de/stories/1052594/ ), doch treffender hat es Bischof Mixa auf den Punkt gebracht:
http://kath.net/detail.php?id=19546
Meine Kritik geht auch ganz direkt an die Adresse der Bundesforschungministerin. Ich kann die Passage des kath.net - Artikels nur unterstreichen:
"Bischof Mixa kritisiert Beschluss zum Stammzellengesetz: Wie Ministerin Schavan als Katholikin in der Stammzellendiskussion zu einer anderen Auffassung kommen könne, sei nicht nachvollziehbar".
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