Dienstag, 4. Dezember 2012
Mars: Curiosity findet Kohlenstoffverbindungen
klauslange,10:49h
Der Mars Rover Curiosity hat zum ersten mal in der Geschichte der Mars-Erforschung Kohlenstoffverbindungen im Boden nachgewiesen. Noch sind sich die NASA Wissenschaftler aber nicht sicher, dass es sich dabei nicht auch um irdische Verunreinigungen handeln könnte. Das ist schon ein schlechter Witz: Warum schickt man überhaupt so teure Analysegerätschaften auf den Mars, wenn man sich nie sicher sein kann, dass die gelieferten Daten nicht ausschließlich vom Mars stammen? Mit solchen Unsicherheiten ist doch absolut nichts gewonnen. Auch fand man mehr Wassermoleküle als erwartet, stammt dieses Wasser eventuell auch von der Erde?
Nun gut, lassen wir den Wissenschaftlern ihr Spielzeug und verbuchen solche Verlautbarungen als Entertainment. Meldung auf space.com...
Nun gut, lassen wir den Wissenschaftlern ihr Spielzeug und verbuchen solche Verlautbarungen als Entertainment. Meldung auf space.com...
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Montag, 26. November 2012
Mars: Auch russische Curiosity-DAN Ergebnisse Anfang Dezember
klauslange,15:32h
Wie ich erfahren habe, soll nach den SAM-Ergebnissen auch die DAN-Ergebnisse Curiositys Anfang Dezember bekanntgegeben werden. Bevor die NASA aber nicht ihre Ergebnisse veröffetnlicht, will der Chef des DAN-Teams Igor Mitrofanow nichts zu seinen Resultaten bekanntgeben.
DAN ist eine russische Analyseeinheit auf dem MArs Rover Curiosity. Dieses DAN-Gerät soll das Vorkommen von Wasser im Boden des Mars untersuchen...
DAN ist eine russische Analyseeinheit auf dem MArs Rover Curiosity. Dieses DAN-Gerät soll das Vorkommen von Wasser im Boden des Mars untersuchen...
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Donnerstag, 22. November 2012
Was fand Curiosity auf dem Mars? Video!!!
klauslange,17:37h
Der Projektleiter spricht in einem exklusiven Video über die neuen Funde auf space.com:
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Mars: Rudert NASA zurück? Keine historische Entdeckung, oder doch ? Ja, mit Viking-Daten!!!
klauslange,12:43h
Nach anfänglicher Euphorie über eine mögliche historische Entdeckung des MArs Rover s Curiosity, rudert die NASA nun zurück und dementiert baldige Veröffentlichungen entsprechender Art, meldet MArs Daily!
Auf der anderen Seite wird auf der Konferenz der American Geophysical Union Ergebnisse geben, wie space.com meldet:
"This data is gonna be one for the history books," Curiosity chief scientist John Grotzinger, of Caltech in Pasadena, told NPR. "It's looking really good."
The rover team won't be ready to announce just what SAM found for several weeks, NPR reported, as scientists want to check and double-check the results. Indeed, Grotzinger confirmed to SPACE.com that the news will come out at the fall meeting of the American Geophysical Union, which takes place Dec. 3-7 in San Francisco.
Update:
Nun habe ich einiges Material zusammengetragen und gebe folgende Prognose:
Man wird bekanntgeben, dass Curiosity organische Moleküle im Marsboden gefunden hat. Das ist in der Tat erstaunlich und für einen Biologen sehr weitreichend, aber nicht für die breite Masse. Denn Leben wäre damit allein nicht belegt oder ein guter Hinweis dafür.
Aber: Zusammen mit den neu-analysierten Daten der Viking-Lander ist genau ein solcher Curiosity-Fund das fehlende Puzzle-Stück, um von einem echten Hinweis auf Mars-Leben zu reden. Siehe dazu hier!
Noch ein interessantes Bild vom Mars:

Auf der anderen Seite wird auf der Konferenz der American Geophysical Union Ergebnisse geben, wie space.com meldet:
"This data is gonna be one for the history books," Curiosity chief scientist John Grotzinger, of Caltech in Pasadena, told NPR. "It's looking really good."
The rover team won't be ready to announce just what SAM found for several weeks, NPR reported, as scientists want to check and double-check the results. Indeed, Grotzinger confirmed to SPACE.com that the news will come out at the fall meeting of the American Geophysical Union, which takes place Dec. 3-7 in San Francisco.
Update:
Nun habe ich einiges Material zusammengetragen und gebe folgende Prognose:
Man wird bekanntgeben, dass Curiosity organische Moleküle im Marsboden gefunden hat. Das ist in der Tat erstaunlich und für einen Biologen sehr weitreichend, aber nicht für die breite Masse. Denn Leben wäre damit allein nicht belegt oder ein guter Hinweis dafür.
Aber: Zusammen mit den neu-analysierten Daten der Viking-Lander ist genau ein solcher Curiosity-Fund das fehlende Puzzle-Stück, um von einem echten Hinweis auf Mars-Leben zu reden. Siehe dazu hier!
Noch ein interessantes Bild vom Mars:

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Mittwoch, 21. November 2012
Mars: Historische Entdeckung durch Curiosity?
klauslange,17:47h
Wie berichtet wird, sollen neueste Messergebnisse des Mars-Rovers Curiosity eine historische Entdeckung enthalten. Dies deutet ein hochstehender NASA-Wissenschaftler an, siehe hier:
The Mars Science Laboratory team has hinted that they might have some big news to share soon. But like good scientists, they are waiting until they verify their results before saying anything definitive. In an interview on NPR today, MSL Principal Investigator John Grotzinger said a recent soil sample test in the SAM instrument (Sample Analysis at Mars) shows something ‘earthshaking.’
“This data is gonna be one for the history books,” he said. “It’s looking really good.”
What could it be?
SAM is designed to investigate the chemical and isotopic composition of the Martian atmosphere and soil. In particular, SAM is looking for organic molecules, which is important in the search for life on Mars. Life as we know it cannot exist without organic molecules; however, they can exist without life. SAM will be able to detect lower concentrations of a wider variety of organic molecules than any other instrument yet sent to Mars.
As many scientists have said, both the presence and the absence of organic molecules would be important science results, as both would provide important information about the environmental conditions of Gale Crater on Mars.
But something ‘Earthshaking’ or “really good” probably wouldn’t be a nil result.
The Mars Science Laboratory team has hinted that they might have some big news to share soon. But like good scientists, they are waiting until they verify their results before saying anything definitive. In an interview on NPR today, MSL Principal Investigator John Grotzinger said a recent soil sample test in the SAM instrument (Sample Analysis at Mars) shows something ‘earthshaking.’
“This data is gonna be one for the history books,” he said. “It’s looking really good.”
What could it be?
SAM is designed to investigate the chemical and isotopic composition of the Martian atmosphere and soil. In particular, SAM is looking for organic molecules, which is important in the search for life on Mars. Life as we know it cannot exist without organic molecules; however, they can exist without life. SAM will be able to detect lower concentrations of a wider variety of organic molecules than any other instrument yet sent to Mars.
As many scientists have said, both the presence and the absence of organic molecules would be important science results, as both would provide important information about the environmental conditions of Gale Crater on Mars.
But something ‘Earthshaking’ or “really good” probably wouldn’t be a nil result.
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Pflanze frisst Pflanze
klauslange,13:35h
Um genau zu sein: Eine Alge frisst Zellulose und widerspricht damit der gängigen Lehrmeinung, wie scinexx.de berichtet:
Eine einzellige Grünalge verblüfft Biologen: Denn sie ernährt sich im Notfall auch von Bestandteilen anderer Pflanzen. Das haben Forscher der Universität Bielefeld herausgefunden. Leidet die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii unter Kohlendioxid-Mangel, stelle sie zusätzlich zur Photosynthese um auf Zellulose-Verdauung, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Communications".
Dieses Verhalten widerspreche jeder bisherigen Lehrmeinung. Denn eine Verdauung dieser organischen Substanzen kenne man bisher nur von tierischen Organismen oder Bakterien, so die Forscher. Das sei der erste Beleg für einen Photosynthese treibenden Organismus, der Zellulose-Material nutzen und verdauen könne. "Hier frisst eine Pflanze gewissermaßen eine Pflanze", sagt Studienleiter Olaf Kruse.
Zellulose ist eines der häufigsten Naturprodukte. Es wird von Pflanzen produziert, um ihre Zellen und Gewebe zu stabilisieren, wie die Forscher erklären. Nach gängiger Lehrmeinung könne Zellulose nur von Tieren, Bakterien und Pilzen verdaut werden. Diese Organismen nutzen spezielle Enzyme, um die großen Moleküle der Zellulose aufzubrechen und sie als Baumaterial für ihr eigenes Wachstum zu nutzen. Pflanzen hingegen gewinnen ihre Energie aus dem Sonnenlicht, sie betreiben Photosynthese und benötigen dafür vor allem Wasser und Kohlendioxid. Dass es Algen gibt, die sowohl die pflanzentypische Photosynthese betreiben als auch Zellulose verdauen, haben erst Kruse und seine Kollegen entdeckt.
Selbst Filterpapier wird verzehrt
Für ihre Studie hatten die Forscher die einzellige Algenart Chlamydomonas reinhardtii auf einem Nährmedium gehalten, das lösliche Zellulose enthielt. Im Versuchsbehälter befand sich dabei nur sehr wenig Kohlendioxid - der für die Photosynthese wichtige Luftbestandteil. Schon nach kurzer Zeit stellten die Wissenschaftler fest, dass die Mikroalgen trotz dieser Mangelsituation ungestört weiterwuchsen. Auf dem normalerweise durch die Zellulose getrübten Nährmedium zeigten sich rund um die Algenkolonien klare Flächen - ein Indiz dafür, dass die Grünalgen die Zellulose abgebaut hatten. Diesen Abbau beobachteten die Forscher selbst dann, wenn sie den Algen statt der löslichen feste Zellulose in Form eines Filterpapiers zur Verfügung stellten.
"Chlamydomonas reinhardtii muss ein System besitzen, mit dem sie dieses organische Material in ihrer Umgebung verdauen kann", schreiben Kruse und seine Kollegen. In näheren Untersuchungen wiesen sie bei der Grünalge tatsächlich Enzyme nach, die die Zellulose in kleinere Zucker aufspalten. Es zeigte sich, dass die einzelligen Algen diese Abbauprodukte der Zellulose aus ihrer Umgebung aufnahmen und in ihre Gewebe einbauten.
Eine einzellige Grünalge verblüfft Biologen: Denn sie ernährt sich im Notfall auch von Bestandteilen anderer Pflanzen. Das haben Forscher der Universität Bielefeld herausgefunden. Leidet die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii unter Kohlendioxid-Mangel, stelle sie zusätzlich zur Photosynthese um auf Zellulose-Verdauung, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Nature Communications".
Dieses Verhalten widerspreche jeder bisherigen Lehrmeinung. Denn eine Verdauung dieser organischen Substanzen kenne man bisher nur von tierischen Organismen oder Bakterien, so die Forscher. Das sei der erste Beleg für einen Photosynthese treibenden Organismus, der Zellulose-Material nutzen und verdauen könne. "Hier frisst eine Pflanze gewissermaßen eine Pflanze", sagt Studienleiter Olaf Kruse.
Zellulose ist eines der häufigsten Naturprodukte. Es wird von Pflanzen produziert, um ihre Zellen und Gewebe zu stabilisieren, wie die Forscher erklären. Nach gängiger Lehrmeinung könne Zellulose nur von Tieren, Bakterien und Pilzen verdaut werden. Diese Organismen nutzen spezielle Enzyme, um die großen Moleküle der Zellulose aufzubrechen und sie als Baumaterial für ihr eigenes Wachstum zu nutzen. Pflanzen hingegen gewinnen ihre Energie aus dem Sonnenlicht, sie betreiben Photosynthese und benötigen dafür vor allem Wasser und Kohlendioxid. Dass es Algen gibt, die sowohl die pflanzentypische Photosynthese betreiben als auch Zellulose verdauen, haben erst Kruse und seine Kollegen entdeckt.
Selbst Filterpapier wird verzehrt
Für ihre Studie hatten die Forscher die einzellige Algenart Chlamydomonas reinhardtii auf einem Nährmedium gehalten, das lösliche Zellulose enthielt. Im Versuchsbehälter befand sich dabei nur sehr wenig Kohlendioxid - der für die Photosynthese wichtige Luftbestandteil. Schon nach kurzer Zeit stellten die Wissenschaftler fest, dass die Mikroalgen trotz dieser Mangelsituation ungestört weiterwuchsen. Auf dem normalerweise durch die Zellulose getrübten Nährmedium zeigten sich rund um die Algenkolonien klare Flächen - ein Indiz dafür, dass die Grünalgen die Zellulose abgebaut hatten. Diesen Abbau beobachteten die Forscher selbst dann, wenn sie den Algen statt der löslichen feste Zellulose in Form eines Filterpapiers zur Verfügung stellten.
"Chlamydomonas reinhardtii muss ein System besitzen, mit dem sie dieses organische Material in ihrer Umgebung verdauen kann", schreiben Kruse und seine Kollegen. In näheren Untersuchungen wiesen sie bei der Grünalge tatsächlich Enzyme nach, die die Zellulose in kleinere Zucker aufspalten. Es zeigte sich, dass die einzelligen Algen diese Abbauprodukte der Zellulose aus ihrer Umgebung aufnahmen und in ihre Gewebe einbauten.
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Donnerstag, 8. November 2012
Super-Erde in habitabler Zone
klauslange,13:34h
Zwar bin ich sehr zurückhaltend, wenn es mal wieder heißt man hätte einen erdähnlichen Planeten entdeckt, denn meist stellt sich heraus, dass die Erdähnlichkeit nur für ganz spezielle Eigenschaften gemeint ist, aber nun gibt es eine Entdeckung, die mich wirklich aufhorchen lässt:
Eine sogenannte Super-Erde wurde gefunden, also ein großer Gesteinsplanet, der sich inmitten der habitablen Zone seines Heimatsterns befindet. Mir ist schon bewusst, dass der Aufenthaltort in der habitablen Zone allein noch nicht ausreicht, um gesichsert von lebensfreundlichen Bedingungen auf dem Planeten reden zu können, aber es ist ein wichtiges Kriterium für einen Gesteinsplaneten.
Seine Entfernung beträgt nur 42 Lichtjahre und seine Umlaufszeit um seine Sonne beträgt 200 Sol-Tage. Er ist Mitglied eines ganzen Planetensystems. Einen ausführlicher Beitrag dazu bringt astronews.com:
Fünf der sechs Planeten bewegen sich auf sehr engen Umlaufbahnen um ihren Zentralstern. Diese Nähe dürfte die Planetenoberflächen auf Temperaturen aufheizen, bei denen Wasser in flüssiger Form nicht vorkommen kann. "Das Juwel des Systems ist aber der neue Planet mit dem größten Abstand zum Zentralstern", so Prof. Dr. Ansgar Reiners von der Universität Göttingen, der auch an der Entdeckung beteiligt war. Der Planet HD 40307 g umrundet seine Sonne in 200 Tagen und erhält dort etwa so viel Strahlungsenergie von seinem Zentralstern wie die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne.
"Er ist etwa sieben Mal schwerer als die Erde und kreist um einen sehr wenig aktiven Stern. Es gibt keinen Grund, weshalb der Planet kein erdähnliches Klima entwickeln kann", so Anglada-Escudé. Da der Planet von seinem Stern etwa so viel Energie wie die Erde von der Sonne erhält, könnten die Bedingungen für die Entstehung von Leben auf der Neuentdeckung deutlich besser sein, als auf anderen bislang bekannten extrasolaren Welten.
Nach Ansicht der Wissenschaftlicher könnte der Planet über flüssiges Wasser und eine stabile Atmosphäre verfügen. Vielleicht noch wichtiger sei aber die Tatsache, dass er seiner Sonne vermutlich nicht immer dieselbe Seite zuwendet und es auf der Oberfläche der fernen Welt damit regelmäßig hell und dunkel wird. "Das hat einen Tag-Nacht-Effekt zur Folge und kann für die Entstehung eines stabilen Klimas wichtig sein", so die Forscher.
Eine sogenannte Super-Erde wurde gefunden, also ein großer Gesteinsplanet, der sich inmitten der habitablen Zone seines Heimatsterns befindet. Mir ist schon bewusst, dass der Aufenthaltort in der habitablen Zone allein noch nicht ausreicht, um gesichsert von lebensfreundlichen Bedingungen auf dem Planeten reden zu können, aber es ist ein wichtiges Kriterium für einen Gesteinsplaneten.
Seine Entfernung beträgt nur 42 Lichtjahre und seine Umlaufszeit um seine Sonne beträgt 200 Sol-Tage. Er ist Mitglied eines ganzen Planetensystems. Einen ausführlicher Beitrag dazu bringt astronews.com:
Fünf der sechs Planeten bewegen sich auf sehr engen Umlaufbahnen um ihren Zentralstern. Diese Nähe dürfte die Planetenoberflächen auf Temperaturen aufheizen, bei denen Wasser in flüssiger Form nicht vorkommen kann. "Das Juwel des Systems ist aber der neue Planet mit dem größten Abstand zum Zentralstern", so Prof. Dr. Ansgar Reiners von der Universität Göttingen, der auch an der Entdeckung beteiligt war. Der Planet HD 40307 g umrundet seine Sonne in 200 Tagen und erhält dort etwa so viel Strahlungsenergie von seinem Zentralstern wie die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne.
"Er ist etwa sieben Mal schwerer als die Erde und kreist um einen sehr wenig aktiven Stern. Es gibt keinen Grund, weshalb der Planet kein erdähnliches Klima entwickeln kann", so Anglada-Escudé. Da der Planet von seinem Stern etwa so viel Energie wie die Erde von der Sonne erhält, könnten die Bedingungen für die Entstehung von Leben auf der Neuentdeckung deutlich besser sein, als auf anderen bislang bekannten extrasolaren Welten.
Nach Ansicht der Wissenschaftlicher könnte der Planet über flüssiges Wasser und eine stabile Atmosphäre verfügen. Vielleicht noch wichtiger sei aber die Tatsache, dass er seiner Sonne vermutlich nicht immer dieselbe Seite zuwendet und es auf der Oberfläche der fernen Welt damit regelmäßig hell und dunkel wird. "Das hat einen Tag-Nacht-Effekt zur Folge und kann für die Entstehung eines stabilen Klimas wichtig sein", so die Forscher.
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Montag, 17. September 2012
Mars Bluebarries mit Biosignaturen!!!
klauslange,17:10h
Die bekannten Mars-Kügelchen 'Blueberries' wurden aussschließlich als rein chemisch entstanden angesehen. Doch nun zeigt eine Forschergruppe, dass solche speziellen Kügelchen auf der Erde stets Biosignaturen enthalten, also unter Mithilfe von Mikroben entstanden sind:
Concretions, preferentially cemented masses within sediments and sedimentary rocks, are records of sediment diagenesis and tracers of pore water chemistry. For over a century, rinded spheroidal structures that exhibit an Fe(III) oxide–rich exterior and Fe-poor core have been described as oxidation products of Fe(II) carbonate concretions. However, mechanisms governing Fe(III) oxide precipitation within these structures remain an enigma. Here we present chemical and morphological evidence of microbial biosignatures in association with Fe(III) oxides in the Fe(III) oxide–rich rind of spheroidal concretions collected from the Jurassic Navajo Sandstone (southwest United States), implicating a microbial role in Fe biomineralization. The amount of total organic carbon in the exterior Fe(III) oxides exceeded measured values in the friable interior. The mean δ13C value of organic carbon from the Fe(III) oxide–cemented exterior, δ13C of −20.55‰, is consistent with a biogenic signature from autotrophic bacteria. Scanning electron micrographs reveal microstructures consistent with bacterial size and morphology, including a twisted-stalk morphotype that resembled an Fe(II)-oxidizing microorganism, Gallionella sp. Nanoscale associations of Fe, O, C, and N with bacterial morphotypes demonstrate microorganisms associated with Fe(III) oxides. Together these results indicate that autotrophic microorganisms were present during Fe(III) oxide precipitation and present microbial catalysis as a mechanism of Fe(III) oxide concretion formation. Microbial biosignatures in rinded Fe(III) oxide–rich concretions within an exhumed, Quaternary aquifer has broad implications for detection of life within the geological record on Earth as well as other Fe-rich rocky planets such as Mars, where both Fe(II) carbonate and Fe(III) oxide–rich concretions have been identified.
Quelle: Fachjournal Geology
Concretions, preferentially cemented masses within sediments and sedimentary rocks, are records of sediment diagenesis and tracers of pore water chemistry. For over a century, rinded spheroidal structures that exhibit an Fe(III) oxide–rich exterior and Fe-poor core have been described as oxidation products of Fe(II) carbonate concretions. However, mechanisms governing Fe(III) oxide precipitation within these structures remain an enigma. Here we present chemical and morphological evidence of microbial biosignatures in association with Fe(III) oxides in the Fe(III) oxide–rich rind of spheroidal concretions collected from the Jurassic Navajo Sandstone (southwest United States), implicating a microbial role in Fe biomineralization. The amount of total organic carbon in the exterior Fe(III) oxides exceeded measured values in the friable interior. The mean δ13C value of organic carbon from the Fe(III) oxide–cemented exterior, δ13C of −20.55‰, is consistent with a biogenic signature from autotrophic bacteria. Scanning electron micrographs reveal microstructures consistent with bacterial size and morphology, including a twisted-stalk morphotype that resembled an Fe(II)-oxidizing microorganism, Gallionella sp. Nanoscale associations of Fe, O, C, and N with bacterial morphotypes demonstrate microorganisms associated with Fe(III) oxides. Together these results indicate that autotrophic microorganisms were present during Fe(III) oxide precipitation and present microbial catalysis as a mechanism of Fe(III) oxide concretion formation. Microbial biosignatures in rinded Fe(III) oxide–rich concretions within an exhumed, Quaternary aquifer has broad implications for detection of life within the geological record on Earth as well as other Fe-rich rocky planets such as Mars, where both Fe(II) carbonate and Fe(III) oxide–rich concretions have been identified.
Quelle: Fachjournal Geology
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Opportunity findet kleine Kügelchen auf dem Mars
klauslange,16:55h
Schon einmal fand der Minirover kleine Kügelchen auf dem Mars, die dann den Spitznamen 'Blueberries' erhielten. Nun wurde der Rover wieder fündig, doch die neuen Kügelchen haben eine ganz andere Struktur und Zusammensetzung als die bekannten Blueberries. Die nächsten Wochen sollen Licht ins Dunkel bringen. Schade das der neue Rover Curiosity nicht einen solchen Fund gemacht hat. Mit Opportunity ist die Analyse weitaus schwieriger und indirekter.
New Scientist berichtet:
NASA scientists working on the Opportunity mission at first thought the spheres looked like structures known as Martian blueberries. These iron-rich orbs, discovered at the rover's landing site in 2004, are thought to have formed millions of years ago, when the Red Planet was likely warm enough to host liquid water.
In some places minerals precipitated out of the water as it diffused through rock, leaving behind hard masses. Erosion eventually exposed the spherules embedded in outcrops, like blueberries in a muffin.
Similar spheres have been found in sandstones in the US Southwest, and some scientists think they may hold clues to finding microbial life on Mars.
But when Opportunity took a closer look at the new spheres using its X-ray spectrometer, the rover found that they don't "taste" like blueberries.
For one, the spheres don't contain nearly as much iron. They're also much more tightly clustered than previous groups of blueberries, and they have a more fragile disposition.
"They seem to be crunchy on the outside, and softer in the middle," Opportunity's principal investigator, Steve Squyres of Cornell University, said in a NASA statement.
"They are different in concentration. They are different in structure. They are different in composition. They are different in distribution. So, we have a wonderful geological puzzle in front of us."
New Scientist berichtet:
NASA scientists working on the Opportunity mission at first thought the spheres looked like structures known as Martian blueberries. These iron-rich orbs, discovered at the rover's landing site in 2004, are thought to have formed millions of years ago, when the Red Planet was likely warm enough to host liquid water.
In some places minerals precipitated out of the water as it diffused through rock, leaving behind hard masses. Erosion eventually exposed the spherules embedded in outcrops, like blueberries in a muffin.
Similar spheres have been found in sandstones in the US Southwest, and some scientists think they may hold clues to finding microbial life on Mars.
But when Opportunity took a closer look at the new spheres using its X-ray spectrometer, the rover found that they don't "taste" like blueberries.
For one, the spheres don't contain nearly as much iron. They're also much more tightly clustered than previous groups of blueberries, and they have a more fragile disposition.
"They seem to be crunchy on the outside, and softer in the middle," Opportunity's principal investigator, Steve Squyres of Cornell University, said in a NASA statement.
"They are different in concentration. They are different in structure. They are different in composition. They are different in distribution. So, we have a wonderful geological puzzle in front of us."
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Dienstag, 21. August 2012
Lebensentstehung aus Kristalle
klauslange,16:27h
Bezüglich der Frage zur Entstehung des Lebens habe ich eine interessante Seite gefunden, die sich der Hypothesis of Crystalline Ancestry widmet. Darin werden bestimmte Kristalle nicht nur als Schlüsselzutaten für die Lebensentstehung angesehen, sondern konsequenterweise auch selbst als die ersten Lebewesen bezeichnet.
Link:
The hypothesis of Crystalline Ancestry
Das hat zum Beispiel weitreichende Konsequenzen, wenn man nach außerirdischem Leben sucht, ob nun per Sonden/Rover auf fremden Planeten oder in Meteoriten auf der Erde...
Link:
The hypothesis of Crystalline Ancestry
Das hat zum Beispiel weitreichende Konsequenzen, wenn man nach außerirdischem Leben sucht, ob nun per Sonden/Rover auf fremden Planeten oder in Meteoriten auf der Erde...
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