Samstag, 13. August 2011
Urwort: Schönes 'Problem'
klauslange,01:40h
Wenn man erst einmal die Tür geöffnet hat, die einem die Urwort-Matrix bereit hält, dann gelangt man in ein Narnia, wie es schöner nicht sein kann. Mein 'Problem' ist, dass ich für die Abhandlung keinen Schlusspunkt finde, weil so viel zu entdecken ist. Meine Lösung: Es wird zwei Versionen geben. Eine, die eben bis zur Herleitung der Feinstrukturkonstante geht und diese Berechnung auch zeigt, und eine, die einen Anhang enthält, der dann zunächst nur für Dr. König zu lesen sein wird. Version 1 werde ich wohl am Sonntag - nach der morgigen Korrekturleserei - online stellen. Version 2 geht kurze Zeit später an Dr. König.
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Information kann aus Schwarzes Loch entkommen
klauslange,00:40h
Eine äußerst interessante Untersuchung haben Forscher nun präsentiert: Information kann aus Schwarzen Löchern entkommen. Science daily berichtet darüber hier.
The implications could be revolutionary, suggesting that gravity may not be a fundamental force of nature.
Prof. Braunstein says: "Our results didn't need the details of a black hole's curved space geometry. That lends support to recent proposals that space, time and even gravity itself may be emergent properties within a deeper theory. Our work subtly changes those proposals, by identifying quantum information theory as the likely candidate for the source of an emergent theory of gravity."
But quantum mechanics is the theory of light and atoms, and many physicists are skeptical that it could be used to explain the slow evaporation of black holes without incorporating the effects of gravity.
The research, which appears in the latest issue of Physical Review Letters, uses the basic tenets of quantum mechanics to give a new description of information leaking from a black hole.
Prof. Braunstein says: "Our results actually extend the predictions made by well-established techniques that rely on a detailed knowledge of space time and black hole geometry."
Dr. Patra adds: "We cannot claim to have proven that escape from a black hole is truly possible, but that is the most straight-forward interpretation of our results. Indeed, our results suggest that quantum information theory will play a key role in a future theory combining quantum mechanics and gravity."
Diese Aussage ist spannend. Wenn man Dr. Königs Buch über die Urwort Theorie aufmerksam liest, dann wird schnell klar, dass Quanten-Information dort die tragende Rolle spielt. Ausgehend von der Komplexen Relativitätstheorie und im Zusammenspiel mit der Heim-Dröscher Theorie ist die Urwort-Theorie gerade unter der Kategorie Quanteninformation einzuordnen.
Heilung kommt eben aus dem Grund, dass Dinge wieder in Form gebracht, also In-Formiert werden. In Königs Buch wird das sehr eindringlich beschrieben.
The implications could be revolutionary, suggesting that gravity may not be a fundamental force of nature.
Prof. Braunstein says: "Our results didn't need the details of a black hole's curved space geometry. That lends support to recent proposals that space, time and even gravity itself may be emergent properties within a deeper theory. Our work subtly changes those proposals, by identifying quantum information theory as the likely candidate for the source of an emergent theory of gravity."
But quantum mechanics is the theory of light and atoms, and many physicists are skeptical that it could be used to explain the slow evaporation of black holes without incorporating the effects of gravity.
The research, which appears in the latest issue of Physical Review Letters, uses the basic tenets of quantum mechanics to give a new description of information leaking from a black hole.
Prof. Braunstein says: "Our results actually extend the predictions made by well-established techniques that rely on a detailed knowledge of space time and black hole geometry."
Dr. Patra adds: "We cannot claim to have proven that escape from a black hole is truly possible, but that is the most straight-forward interpretation of our results. Indeed, our results suggest that quantum information theory will play a key role in a future theory combining quantum mechanics and gravity."
Diese Aussage ist spannend. Wenn man Dr. Königs Buch über die Urwort Theorie aufmerksam liest, dann wird schnell klar, dass Quanten-Information dort die tragende Rolle spielt. Ausgehend von der Komplexen Relativitätstheorie und im Zusammenspiel mit der Heim-Dröscher Theorie ist die Urwort-Theorie gerade unter der Kategorie Quanteninformation einzuordnen.
Heilung kommt eben aus dem Grund, dass Dinge wieder in Form gebracht, also In-Formiert werden. In Königs Buch wird das sehr eindringlich beschrieben.
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Sonntag, 31. Juli 2011
Urwort: Fortschritte in der Abhandlung
klauslange,22:58h
Die letzten beiden Tage habe ich an der Abhandlung gearbeitet und bin fast am Ende. Es ist immer wieder verblüffend wie aus den reinen Dimensionsstrukturen plötzlich die reziproke Feinstrukturkonstante für elektromagnetische Skala erscheint. Gerade wenn man die Spezifiken der Urwort-Matrix berücksichtigt. Ich denke, nächstes Wochenende dürfte alles ins Reine geschrieben sein. Dann werde ich Dr. König vorab die Arbeit unterbreiten.
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Sonntag, 24. Juli 2011
Konferenz der Hochenergiephysik in Grenoble
klauslange,21:51h
Seit dem 21.07. bis zum 27.07. findet in Grenoble eine wichtige Konferenz der Hochenergiephysik statt, in denen die neuesten Resultate der verschiedenen Teilchenbeschleuniger präsentiert und erörtert werden. Im Blog von Lubos Motl wird aktuell über die Resultate berichtet und diskutiert. Schließlich geht es ja um das sogenannte Higgs-Boson und ähnliches. Hier ein interessanter Beitrag aus der Kategorie Higgs-Suche:
Tevatron+LHC Higgs synthesis: 111-131 GeV
Und auch
Why a Higgs boson could also have mass 144 GeV
Tevatron+LHC Higgs synthesis: 111-131 GeV
Und auch
Why a Higgs boson could also have mass 144 GeV
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Freitag, 22. Juli 2011
Urwort-Theorie: Feinstrukturkonstante hergeleitet
klauslange,00:40h
Seit einiger Zeit arbeite ich daran die Struktur des 12-dimensionalen Aufbaus ausschließlich aus der G4-Matrix herzuleiten, was mir durch eine spezielle Zutat der Heim-Theorie auch gelungen ist. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Zu meiner eigenen Überraschung lässt sich eine sehr gute Näherung der reziproken Feinstrukturkonstante ableiten! Dies sogar in einer mehrfachen Hinsicht. Die Abhandlung dazu wird gerade verfasst. Dies ist nur eine kleine Vorankündigung dafür.
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Donnerstag, 14. Juli 2011
Hinweis auf Lücke im Standardmodell
klauslange,23:43h
Nun berichtet astronews.com über ernsthafte Hinweise auf Lücken im Standardmodell der Teilchenphysik: hier.
Aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungszentrum Fermilab bei Chicago verstärken den Hinweis auf eine Lücke des Standardmodells der Teilchenphysik. Eine Analyse der neuesten Daten des Experimentes DZero am Teilchenbeschleuniger Tevatron hat nun bestätigt, dass beim Zerfall von B-Mesonen etwa ein Prozent mehr Myonen als ihre Antiteilchen, Antimyonen, entstehen. Dieser Effekt ist etwa 50-Mal größer als erwartet.
Die aktuelle Studie des Fermilab vergleicht die theoretische Vorhersage mit den tatsächlichen Daten aus Teilchenkollisionen am Teilchenbeschleuniger Tevatron. Die Physiker stellen die Anzahl der Myonen und der Antimyonen einander gegenüber, die beim Zerfall von B-Mesonen entstehen. Dabei fanden sie heraus, dass es etwa ein Prozent mehr Myonen als Antimyonen gibt. Diese Abweichung ist 50-mal größer als vom Standardmodell der Elementarteilchen vorhergesagt wird.
Bei der aktuellen Studie handelt es sich um eine Aktualisierung der Analyse des letzten Jahres: Inzwischen konnten rund 50 Prozent mehr Daten analysiert und damit die Unsicherheit des Ergebnisses verringert werden. Die Chance, dass es sich bei dem Effekt um einen statistischen Zufall handelt, liegt nun bei etwa 0,005 Prozent und hat damit den Status eines starken Hinweises auf eine wissenschaftliche Entdeckung. Allerdings spricht man in der Wissenschaft erst bei 0,00003 Prozent und bei unabhängiger Bestätigung durch andere Experimente von einer echten Entdeckung.
Ein neues Experiment am CERN (LHCb-Experiment) arbeitet mit Hochdruck an einer Messung des beobachteten Phänomens in einem anderen Zerfallskanal des B-Mesons.
Aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungszentrum Fermilab bei Chicago verstärken den Hinweis auf eine Lücke des Standardmodells der Teilchenphysik. Eine Analyse der neuesten Daten des Experimentes DZero am Teilchenbeschleuniger Tevatron hat nun bestätigt, dass beim Zerfall von B-Mesonen etwa ein Prozent mehr Myonen als ihre Antiteilchen, Antimyonen, entstehen. Dieser Effekt ist etwa 50-Mal größer als erwartet.
Die aktuelle Studie des Fermilab vergleicht die theoretische Vorhersage mit den tatsächlichen Daten aus Teilchenkollisionen am Teilchenbeschleuniger Tevatron. Die Physiker stellen die Anzahl der Myonen und der Antimyonen einander gegenüber, die beim Zerfall von B-Mesonen entstehen. Dabei fanden sie heraus, dass es etwa ein Prozent mehr Myonen als Antimyonen gibt. Diese Abweichung ist 50-mal größer als vom Standardmodell der Elementarteilchen vorhergesagt wird.
Bei der aktuellen Studie handelt es sich um eine Aktualisierung der Analyse des letzten Jahres: Inzwischen konnten rund 50 Prozent mehr Daten analysiert und damit die Unsicherheit des Ergebnisses verringert werden. Die Chance, dass es sich bei dem Effekt um einen statistischen Zufall handelt, liegt nun bei etwa 0,005 Prozent und hat damit den Status eines starken Hinweises auf eine wissenschaftliche Entdeckung. Allerdings spricht man in der Wissenschaft erst bei 0,00003 Prozent und bei unabhängiger Bestätigung durch andere Experimente von einer echten Entdeckung.
Ein neues Experiment am CERN (LHCb-Experiment) arbeitet mit Hochdruck an einer Messung des beobachteten Phänomens in einem anderen Zerfallskanal des B-Mesons.
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Dienstag, 21. Juni 2011
Elementarteilchen aus sechs Quarks?
klauslange,19:38h
Über ein sehr interessantes Ergebnis des COSY-Verbundes hat scinexx berichtet, hier.
Zitat:
Bis jetzt ließ sich die Existenz solcher exotischer Hadronen allerdings nie eindeutig nachweisen. Neue Messungen am Jülicher COSY-Beschleuniger geben Hinweise auf ein neues komplexes Teilchen, dass diese Lücke schließen könnte. In den Experimenten am Teilchenbeschleuniger untersuchten die Wissenschaftler die Kollision von Protonen und Neutronen, bei der die beiden Teilchen zu einem Deuteron verschmolzen und zusätzlich zwei neutrale Pi-Mesonen - kurz: Pionen - entstanden. Mit dem besonders gleichmäßigen, durch mehrere Korrekturverfahren „gekühlten" Protonenstrahl am COSY (COoler SYnchrotron) ließ sich die Impulsverteilung jedes einzelnen Zusammenstoßes sehr genau bestimmen.
„Hadronisches Molekül“ aus sechs Quarks?
Die Experimente weisen auf eine neue Struktur hin, die insgesamt sechs Quarks umfasst. Die beobachtete Struktur ist extrem kurzlebig und ließ sich nur indirekt über ihre Zerfallsprodukte nachweisen. Der schnell vergängliche Zwischenzustand - Fachbegriff: Resonanz - existiert nur für die Dauer einer Hunderttrilliardstel (10^-23) Sekunde. Diese Zeitspanne ist so kurz, dass Licht darin gerade einmal einen kleinen Atomkern durchlaufen könnte.
Bei der Struktur könnte es sich um ein exotisches, kompaktes Teilchen handeln oder auch um ein "hadronisches Molekül", das - ähnlich wie ein gewohntes Molekül, nur in kleineren Dimensionen - aus mehreren kleinen Kernbausteinen aufgebaut ist, vielleicht sogar ganz ähnlich wie ein Atomkern. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, müsste dem Particle Data Booklet, der "Bibel der Experimentalteilchenphysiker", ein neuer Eintrag hinzugefügt werden.
Neues Teilchen könnte ABC-Effekt erklären
„Die neuartige Resonanzstruktur, die wir beobachtet haben, lässt den ABC-Effekt in einem völlig neuen Licht erscheinen", berichtet der Sprecher der Arbeitsgruppe, Professor Heinz Clement von der Universität Tübingen. Die Physiker Alexander Abashian, Norman E. Booth und Kenneth M. Crowe hatten 1960 erstmals das mysteriöse Phänomen beschrieben. Es bezeichnet eine unerklärliche Abweichung bei Fusionsexperimenten mit leichten Atomkernen - das Auftreten unerwartet vieler neutraler Pi-Meson-Paare mit kleiner Energie. Seitdem suchen Forscher nach der Ursache für den ABC-Effekt, und der neuartige Zustand wäre wegen seiner Zerfallseigenschaften ein passender Kandidat.
Mein Kommentar: Diese neue Resonanzstruktur, für die es nun die experimentellen Hinweise gibt, passt auch sehr gut zur Heimschen QFT und damit zur Urwort-Theorie. Das, was im Mainstream als Quarks bezeichnet wird, sind bei Heim Fluktonen mit schließlich mehr als drei Konfigurationszonen (beim Heim streng genommen vier, aber unter dem Dach der Urwort-Theorie sehe ich die Möglichkeit von sogar sechs).
Zitat:
Bis jetzt ließ sich die Existenz solcher exotischer Hadronen allerdings nie eindeutig nachweisen. Neue Messungen am Jülicher COSY-Beschleuniger geben Hinweise auf ein neues komplexes Teilchen, dass diese Lücke schließen könnte. In den Experimenten am Teilchenbeschleuniger untersuchten die Wissenschaftler die Kollision von Protonen und Neutronen, bei der die beiden Teilchen zu einem Deuteron verschmolzen und zusätzlich zwei neutrale Pi-Mesonen - kurz: Pionen - entstanden. Mit dem besonders gleichmäßigen, durch mehrere Korrekturverfahren „gekühlten" Protonenstrahl am COSY (COoler SYnchrotron) ließ sich die Impulsverteilung jedes einzelnen Zusammenstoßes sehr genau bestimmen.
„Hadronisches Molekül“ aus sechs Quarks?
Die Experimente weisen auf eine neue Struktur hin, die insgesamt sechs Quarks umfasst. Die beobachtete Struktur ist extrem kurzlebig und ließ sich nur indirekt über ihre Zerfallsprodukte nachweisen. Der schnell vergängliche Zwischenzustand - Fachbegriff: Resonanz - existiert nur für die Dauer einer Hunderttrilliardstel (10^-23) Sekunde. Diese Zeitspanne ist so kurz, dass Licht darin gerade einmal einen kleinen Atomkern durchlaufen könnte.
Bei der Struktur könnte es sich um ein exotisches, kompaktes Teilchen handeln oder auch um ein "hadronisches Molekül", das - ähnlich wie ein gewohntes Molekül, nur in kleineren Dimensionen - aus mehreren kleinen Kernbausteinen aufgebaut ist, vielleicht sogar ganz ähnlich wie ein Atomkern. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, müsste dem Particle Data Booklet, der "Bibel der Experimentalteilchenphysiker", ein neuer Eintrag hinzugefügt werden.
Neues Teilchen könnte ABC-Effekt erklären
„Die neuartige Resonanzstruktur, die wir beobachtet haben, lässt den ABC-Effekt in einem völlig neuen Licht erscheinen", berichtet der Sprecher der Arbeitsgruppe, Professor Heinz Clement von der Universität Tübingen. Die Physiker Alexander Abashian, Norman E. Booth und Kenneth M. Crowe hatten 1960 erstmals das mysteriöse Phänomen beschrieben. Es bezeichnet eine unerklärliche Abweichung bei Fusionsexperimenten mit leichten Atomkernen - das Auftreten unerwartet vieler neutraler Pi-Meson-Paare mit kleiner Energie. Seitdem suchen Forscher nach der Ursache für den ABC-Effekt, und der neuartige Zustand wäre wegen seiner Zerfallseigenschaften ein passender Kandidat.
Mein Kommentar: Diese neue Resonanzstruktur, für die es nun die experimentellen Hinweise gibt, passt auch sehr gut zur Heimschen QFT und damit zur Urwort-Theorie. Das, was im Mainstream als Quarks bezeichnet wird, sind bei Heim Fluktonen mit schließlich mehr als drei Konfigurationszonen (beim Heim streng genommen vier, aber unter dem Dach der Urwort-Theorie sehe ich die Möglichkeit von sogar sechs).
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Freitag, 6. Mai 2011
SUSY
klauslange,21:37h
Eine interessante Vorlesung über Supersymmetrie: hier.
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Samstag, 16. April 2011
XENON: Noch keine Spur von Teilchen der Dunklen Materie
klauslange,01:09h
Trotz neuer 100fach verbesserter Detektoren immer noch keine Spur von den Teilchen Dunkler Materie.
Welt der Physik berichtet hier.
Teilchen eines vermuteten "WIMP-Windes" in unserer Galaxie könnten gelegentlich an einem Atomkern in einem Detektor auf der Erde streuen und dabei Energie freisetzen. Das XENON100-Experiment nutzt als Wechselwirkungsmedium 62 Kilogramm flüssiges Xenon. In der letzten Messreihe des XENON100-Experiments wurden drei Ereignisse gefunden, die einem WIMP-Signal entsprechen. Allerdings wurden zwei zufällige Hintergrundereignisse erwartet, deshalb kann das Ergebnis statistisch nicht als Nachweis für Dunkle Materie gedeutet werden.
Welt der Physik berichtet hier.
Teilchen eines vermuteten "WIMP-Windes" in unserer Galaxie könnten gelegentlich an einem Atomkern in einem Detektor auf der Erde streuen und dabei Energie freisetzen. Das XENON100-Experiment nutzt als Wechselwirkungsmedium 62 Kilogramm flüssiges Xenon. In der letzten Messreihe des XENON100-Experiments wurden drei Ereignisse gefunden, die einem WIMP-Signal entsprechen. Allerdings wurden zwei zufällige Hintergrundereignisse erwartet, deshalb kann das Ergebnis statistisch nicht als Nachweis für Dunkle Materie gedeutet werden.
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Donnerstag, 7. April 2011
Fermilab: Anzeichen für neue Physik?
klauslange,22:52h
Mit aller gebotenen Vorsicht möchte ich auf eine Meldung verweisen, die über Anzeichen für eine neue Physik - gar für eine fünfte Naturkraft - in den Daten des Tevatron vom Fermilab berichtet.
Eine sehr gute Zusammenfassung des aktuellen Standes bringt spiegel-online hier.
Zitat:
Das mysteriöse Signal tauchte bei der Analyse einiger zehntausend Kollisionen zwischen Protonen und Antiprotonen auf, die im Tevatron nahezu lichtschnell aufeinander abgeschossen werden. Bei den Crashs entstehen teils exotische Partikel. Physiker wollen so den grundlegenden Geheimnissen der Natur auf die Spur kommen - bis hin zur Frage, was beim Urknall geschah.
Bei einigen der Kollisionen im Tevatron bemerkten die Forscher Merkwürdiges: Es entstanden zwei Strahlen leichter Partikel und ein schwergewichtiges Teilchen namens W-Boson. Die Gesamtenergie lag jeweils bei 144 Milliarden Elektronenvolt. Das geschah rund 250-mal öfter, als es die Physiker erwartet hatten - fast so, als sei es das Ergebnis des Zerfalls eines bisher unbekannten Elementarteilchens.
Dieses merkwürdige Teilchen würde etwa 160-mal so viel wiegen wie ein Proton. Damit kann es sich eigentlich nicht um das langgesuchte Higgs-Boson handeln - zumindest nicht um das, welches vom Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt wird. Das auch als "Gottesteilchen" bekannte Partikel verleiht der Theorie zufolge allen anderen Elementarteilchen ihre Masse...
Die Fermilab-Forscher sind sich relativ sicher, dass das Phänomen real ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nur um ein statistisches Artefakt handelt, geben sie mit eins zu 1300 an. Das ist zwar zu wenig, um offiziell von einer Entdeckung zu sprechen - dafür wäre eine Fehlerwahrscheinlichkeit von etwa eins zu einer Million notwendig. Doch es ist absolut ausreichend, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das 700-köpfige Forscherteam der "CDF Collaboration" hat seine Daten inzwischen online vorab veröffentlicht, die Studie soll zudem im Fachblatt "Physical Review Letters" erscheinen.
Für eine abschließende Bewertung müsse man auf eine Bestätigung aus anderer Quelle warten, sagte Mönig. Die dürfte es schon bald geben: Am Fermilab läuft ein zweites Experiment, von dem sich die Forscher noch in diesem Jahr genauere Erkenntnisse erhoffen. Auch am LHC des Cern werde man versuchen, die Entdeckung des Fermilab zu bestätigen, sagte Mönig. "Das beginnt heute, da kann man sicher sein."
Die Energie, mit der die Partikel kollidieren, ist im LHC dreieinhalb mal größer als im Tevatron. Deshalb sollte laut Mönig auch das rätselhafte Signal deutlicher zu sehen sein. Die LHC-Forscher müssten dafür kein neues Experiment starten, sondern in den bisher gewonnenen Daten suchen. Dass der merkwürdige Effekt dort bisher nicht entdeckt wurde, ist für Mönig nicht weiter überraschend: "Man muss bei der Analyse schon in eine bestimmte Richtung schauen, um zu diesem Ergebnis zu kommen." Zudem sei das Signal zumindest in den Fermilab-Daten relativ schwach ausgeprägt.
Ähnlich zurückhaltend äußerte sich Nima Arkani-Hamed vom Institute for Advanced Study in Princeton (US-Bundesstaat New Jersey). Er hält es für gut möglich, dass das Signal in den Fermilab-Daten kaum mehr als ein statistischer Schluckauf sei. Sollte es anders sein, werde man mit dem LHC "in kurzer Zeit dramatische Beweise finden".
Viel ist dem nicht hinzuzufügen. Bei Anzeichen von 3-Sigma Qualität ist gesunde Vorsicht geboten, es kann sich um ein Messartefakt oder ein Zufallsrauschen handeln. Mein Rat: Warten, was die Daten des LHC von Cern dazu sagen. Nun, da man weiß wonach man suchen muss, sollte sich das Signal identifizieren lassen, so es real ist.
Eine sehr gute Zusammenfassung des aktuellen Standes bringt spiegel-online hier.
Zitat:
Das mysteriöse Signal tauchte bei der Analyse einiger zehntausend Kollisionen zwischen Protonen und Antiprotonen auf, die im Tevatron nahezu lichtschnell aufeinander abgeschossen werden. Bei den Crashs entstehen teils exotische Partikel. Physiker wollen so den grundlegenden Geheimnissen der Natur auf die Spur kommen - bis hin zur Frage, was beim Urknall geschah.
Bei einigen der Kollisionen im Tevatron bemerkten die Forscher Merkwürdiges: Es entstanden zwei Strahlen leichter Partikel und ein schwergewichtiges Teilchen namens W-Boson. Die Gesamtenergie lag jeweils bei 144 Milliarden Elektronenvolt. Das geschah rund 250-mal öfter, als es die Physiker erwartet hatten - fast so, als sei es das Ergebnis des Zerfalls eines bisher unbekannten Elementarteilchens.
Dieses merkwürdige Teilchen würde etwa 160-mal so viel wiegen wie ein Proton. Damit kann es sich eigentlich nicht um das langgesuchte Higgs-Boson handeln - zumindest nicht um das, welches vom Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt wird. Das auch als "Gottesteilchen" bekannte Partikel verleiht der Theorie zufolge allen anderen Elementarteilchen ihre Masse...
Die Fermilab-Forscher sind sich relativ sicher, dass das Phänomen real ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich nur um ein statistisches Artefakt handelt, geben sie mit eins zu 1300 an. Das ist zwar zu wenig, um offiziell von einer Entdeckung zu sprechen - dafür wäre eine Fehlerwahrscheinlichkeit von etwa eins zu einer Million notwendig. Doch es ist absolut ausreichend, um Aufmerksamkeit zu erregen. Das 700-köpfige Forscherteam der "CDF Collaboration" hat seine Daten inzwischen online vorab veröffentlicht, die Studie soll zudem im Fachblatt "Physical Review Letters" erscheinen.
Für eine abschließende Bewertung müsse man auf eine Bestätigung aus anderer Quelle warten, sagte Mönig. Die dürfte es schon bald geben: Am Fermilab läuft ein zweites Experiment, von dem sich die Forscher noch in diesem Jahr genauere Erkenntnisse erhoffen. Auch am LHC des Cern werde man versuchen, die Entdeckung des Fermilab zu bestätigen, sagte Mönig. "Das beginnt heute, da kann man sicher sein."
Die Energie, mit der die Partikel kollidieren, ist im LHC dreieinhalb mal größer als im Tevatron. Deshalb sollte laut Mönig auch das rätselhafte Signal deutlicher zu sehen sein. Die LHC-Forscher müssten dafür kein neues Experiment starten, sondern in den bisher gewonnenen Daten suchen. Dass der merkwürdige Effekt dort bisher nicht entdeckt wurde, ist für Mönig nicht weiter überraschend: "Man muss bei der Analyse schon in eine bestimmte Richtung schauen, um zu diesem Ergebnis zu kommen." Zudem sei das Signal zumindest in den Fermilab-Daten relativ schwach ausgeprägt.
Ähnlich zurückhaltend äußerte sich Nima Arkani-Hamed vom Institute for Advanced Study in Princeton (US-Bundesstaat New Jersey). Er hält es für gut möglich, dass das Signal in den Fermilab-Daten kaum mehr als ein statistischer Schluckauf sei. Sollte es anders sein, werde man mit dem LHC "in kurzer Zeit dramatische Beweise finden".
Viel ist dem nicht hinzuzufügen. Bei Anzeichen von 3-Sigma Qualität ist gesunde Vorsicht geboten, es kann sich um ein Messartefakt oder ein Zufallsrauschen handeln. Mein Rat: Warten, was die Daten des LHC von Cern dazu sagen. Nun, da man weiß wonach man suchen muss, sollte sich das Signal identifizieren lassen, so es real ist.
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