Donnerstag, 8. Juli 2010
Proton kleiner als zuvor angenommen
Das Proton ist signifikant kleiner als gedacht, wie scinexx.de berichtet:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11918-2010-07-08.html

Daraus:

Nach einer dreimonatigen Aufbauphase und drei Wochen Messzeit, am Abend des 5. Juli 2009, war es so weit: die Wissenschaftler konnten die gesuchte Resonanz klar nachweisen. Der daraus abgeleitete Wert von 0,84184 Femtometern - ein Femtometer entspricht 0,000000000000001 Meter - für den Protonenradius ist rund zehnmal genauer, aber in starkem Widerspruch zu dem bisher anerkannten Wert von 0,8768 Femtometern.


Dies hat Auswirkungen für das bestehende Theoriegebäude, wie auch im Artikel vorsichtig angemerkt wird:

Noch diskutieren die Wissenschaftler über die möglichen Ursachen der beobachteten Diskrepanz. Derzeit wird alles auf den Prüfstand gestellt: frühere Präzisionsmessungen, die aufwändigen Rechnungen der Theoretiker, und eventuell könnte sogar die am besten bestätigte physikalische Theorie, die Quantenelektrodynamik, angezweifelt werden.

"Bevor wir aber die Gültigkeit der Quantenelektrodynamik in Frage stellen, müssen erst einmal die Theoretiker prüfen, ob sie sich nicht an der einen oder anderen Stelle verrechnet haben“, meint dazu Pohl. Einen Hinweis, welche Interpretation die richtige ist, wird möglicherweise das nächste, für 2012 geplante Projekt liefern. Dann wollen die Forscher myonisches Helium spektroskopisch untersuchen und dessen Kernradius bestimmen.

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Dienstag, 12. Januar 2010
Goldene Quantenharmonie
Die Quantenmechanik wird oft und gerne als Beweis für die absolute Rolle des Zufalls in der Natur plakativ herangezogen. Doch diese Beweisführung ist falsch. Unbestimmtheitsrelation und Quantenstatistik können nicht den Zufall als ein fundamentales Naturgesetz etablieren.

Neueste Erkenntnisse stützen meine These, denn man entdeckte eine bekannte mathematische Harmonie in der Quantenwelt, wie scinexx berichtet:

Kobalt-Niobat ist ein magnetisches Material mit besonderen Eigenschaften. Es wird vor allem verwendet, um Quanteneigenschaften zu untersuchen. Seit Heisenberg seine Unschärfe-Theorie aufgestellt hat, ist nämlich bekannt, dass sich Teilchen auf atomarer Ebene nicht so verhalten wie wir es in der Makrowelt gewöhnt sind. In der Quantenwelt zeigen sie völlig neue Eigenschaften.

System am quantenkritischen Zustand
Um diese zu untersuchen, ist Kobalt-Niobat geeignet. Die atomaren Bestandteile, aus denen der Kristall besteht, haben magnetische Eigenschaften und sind auf besondere Weise angeordnet. Die im Elektron vorhandenen Spins – Eigendrehimpuls - ordnen sich zu Ketten, die zusammen wie ein dünner Stabmagnet wirken. Jedoch ist die Kette nur eine Atomlage dick. Sie dient daher als besonders geeignetes Modell, um den Ferromagnetismus in Feststoffen zu untersuchen.

Lässt man ein magnetisches Feld im rechten Winkel zu der ausgerichteten Spin-Kette einwirken, geht die Kette in einen neuen Zustand über. Diesen Zustand stellen sich Physiker als fraktales Muster vor und nennen ihn „quantenkritisch“. Fraktale Muster sind dabei geometrische Gebilde, die aus verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen.

Professor Alan Tennant vom Institut Komplexe Magnetische Materialien am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) erläutert: „In unserem Experiment mit Kobalt-Niobat haben wir durch Anlegen des Magnetfeldes gewissermaßen am Regler gedreht und dabei das System immer näher an den quantenkritischen Zustand herangebracht.“
...
Dabei konnten die Forscher sehen, wie sich die Kette aus Atomen verhält. „Wie eine Gitarrensaite auf Nanoebene“, sagt Radu Coldea, der das internationale Projekt an der Oxford University begonnen und bis heute, über zehn Jahre lang geführt hat. „Die Schwingung der Saite entspricht in diesem Bild der Wechselwirkung, die benachbarte Spinketten miteinander eingehen“, sagt Coldea. „Wie bei einer Gitarrensaite entstehen dabei auch Resonanzen.“

Von den beobachteten Resonanz-Frequenzen stehen die ersten beiden im Verhältnis 1,618..., zueinander, „was genau dem Goldenen Schnitt entspricht“, so Coldea. Er ist überzeugt, dass dies kein Zufall ist. „Es spiegelt eine versteckte Symmetrie wider, die dem Quantensystem seine schönen, harmonischen Eigenschaften verleiht. Von Mathematikern wird sie als E8 bezeichnet. Diese mathematische Symmetrieeigenschaft haben wir nun zum ersten Mal in einem festen Material beobachtet.“


Quelle: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11049-2010-01-08.html

Das alles wird in der angesehenen Zeitschrift Science veröffentlicht. Zur Lie-Gruppe E8 hatte ich bereits einige erklärende Artikel verlinkt: http://designale.blogger.de/stories/732203/

Zum Goldenen Schnitt möchte ich nur auf diese schöne Seite verweisen:

http://www.physik.uni-wuerzburg.de/~htkramer/schnitt/

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Dienstag, 22. Dezember 2009
Burkhard Heim Theorie: Korrigierte Kritik und ihre Dokumentation im amerik. Wiki
Schaut man sich im deutsprachigen Wiki so um, sieht man in der Art und Weise, wie Themen aufbereitet werden, welche voreingenommene Haltung in Deutschland herrscht. Alles, was irgendwie gegen den Mainstream zu sein scheint, wird erstmal mit Zensur belegt, bevor man die Fakten zu Wort kommen lässt.

Anhand von Burkhard Heims Theorie lässt sich das schön veranschaulichen. Zwar war Burkhard Heim aufgrund seiner Kriegsverletzungen sehr isoliert, aber seine Theorie wird auf der deutschen Wiki Seite so dargestellt, als sei an ihr nichts dran.

Im amerikanischen Wiki hingegen geht man da objektiver heran.

Zwei Vergleiche unter mehreren sollen das belegen:

Im deutschen Wiki liest man diese Sätze:

In den etablierten Wissenschaften werden Heims Ansätze nicht beachtet.[1] Der Mathematiker Gerhard W. Bruhn wies zudem Fehler in einer Veröffentlichung nach, die auf Heims Theorie aufbaute.[2]

Der erste Satz wird leicht durch einen Blick ins amerikanische Wiki 'Heim Theory' widerlegt, wo man einen Artikel in New Scientist findet, die Forschungen auf der Grundlage von Burkhard Heims Theorie beinhalten. Ferner wird auch ein Artikel Heims in einem peer-review-Journal aus dem Jahre 1977 verlinkt. Seltsamerweise waren im deutschen Wiki die Zensoren nicht in der Lage, einen solchen Link in den Artikel aufnhemen zu lassen. Auch sind die amerikanischen Wiki-Redakteure in der Lage, die Resultate Martin Tajmars in den Artikel einfließen zu lassen, wo dieser seinen beobachteten Effekt einer Voraussage der Heim Theorie zuordnet. Im deutschen Wiki kein Wort dazu (stand heute). Im amerikanischen Wiki wird letztlich erwähnt, dass Tajmars Ergebnisse mittlerweile durch den Satelliten Gravity Probe B gestützt werden. Das ist hochaktuelle Forschung!

Kommen wir zur Kritik von Gerhard W. Bruhn. Im deutschen Wiki wird die ausführliche Entgegnung durch Jochem Häuser nicht gebracht, nur Bruhns Kritik wird verlinkt. Hier erkennt man ein System.

Im Gegensatz dazu, wird im amerik. Wiki diese oberflächliche Kritik nicht gebracht, da nach der Erwiderung durch Häuser keine Reaktion mehr von Bruhn kam und somit die Sache als erledigt betrachtet wurde. Hingegen bringen die Amerikaner eine tiefgreifende Kritik durch den Physiker John Reed und sind sich nicht zu schade den gesamten Verlauf zu dokumentieren. Wenn man sich mit der schwierigen Materie tiefschürfend befasst, kommt man wirklich zu weitreichenden Erkenntnissen. Ich zitiere die Wiki-Seite hier in ihrer ausführlichen Beschreibung zu Reeds Kritik und wie er seine Kritik korrigierte:

John Reed's criticism and retraction

According to a 2006 posting to the "PhysicsOrgForum" by John Reed [11], the apparent success of the Heim theory predicting particle masses may be illusory. Reed argued that Heim's original work, published only in German, has been very difficult to follow, and the masses are derived from Heim's "Matrix A." Reed translated the original German work to find out how Heim's Matrix A was derived, and discovered that the data in Matrix A used "empirical data of ground states". In other words, experimental values of particle masses were inserted into the theory by hand. Therefore he argues there should be no surprise in simply recovering the experimental data used as an input assumption.

Reed goes on to remark that this should not be taken as deliberate fudging by Heim, since Heim himself did not intend this data to be used to predict the elementary particle masses in the first place. Reed commented "Heim was after the excited states, and for this he needed good estimates of the ground states. He used experimental mass values for this." Nevertheless, since the excited states calculated were in fact "useless" (according to Reed), it was unclear whether any other predictions of the Heim theory remain.[12]

In a later posting in August 2007, however, Reed, received the updated 1989 mass formula code from the Heim Theory group, and on the basis of this, withdrew the assertion that both the 1989 and 1982 code almost certainly used quantum numbers based on the A matrix.

“When I first looked into the 1982 version, the A matrix was present in the equations and a suggestion given for its values. Only in reading Heim's books did I learn the source of the values. Heim said that he had to fix the values to obtain correct ground state masses. I assumed that in the following work this hadn't changed. Apparently that assumption is incorrect. It looks like Heim made further progress and found a way to derive masses without the A matrix, so the A matrix should no longer be part of the discussion.” [13].

On September 4, Reed reported on results obtained by the updated 1989 formula:

“I've completed my programming of Heim's unpublished 1989 equations to derive the extra quantum numbers (n, m, p, sigma) that I thought were coming from the A matrix. I can now say for certain that the A matrix is not involved with this new version. In addition, I can derive particle masses with only the quantum numbers k, Q, P, kappa and charge without the A matrix. This is what I had hoped to be able to do. These results agree with Anton Mueller's results. I'm able to get accurate masses for the 17 test particles I have tried this program on. The worst mass comparisons with experimental data are the neutron, 939.11 vs 939.56 experimental and the eta, 548.64 vs 547.3 experimental. All the others are closer, sometimes agreeing to 6 digits.” [13]


Dementsprechend hat die Heim Theory im englischsprachigen Raum zurecht einen ganz anderen - nämlich viel höheren - Stellenwert als in Deutschland. Aber wie heißt es so schön: Der Prophet im eigenen Land...

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Samstag, 19. Dezember 2009
Hinweise auf Dunkle Materie in Mine
In einer Mine haben Forscher nun ernstzunehmende Hinwiese auf eine seltene Wechselwirkung von Dunkler Materie detektiert. Dabei stand nicht die Gravitation, wie bei indirekten Beobachtungen der Astronomie, im Mittelpunkt, sondern die schwache Kernkraft.

Über die genaue Bewertung der neuen Hinwiese in einem irdischem Detektor berichtet raumfahrer.net:

http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/19122009131839.shtml

Und noch ausführlicher:

http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/allgemein/2009-12-18/cdms-der-erste-nachweis-dunkler-materie

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Donnerstag, 10. Dezember 2009
Multiversen: Neue Messergebnisse erhärten die Multiversentheorie
Wie welt der physik berichtet deuten neueste Messungen auf ein wie auch immer geartetes Multiversum hin:

http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=1685

Zitat:

Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.

Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.

Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.

Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.

„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.

Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland (USA) haben neue Daten gesammelt, die die Theorie eines „Multiversums“ stärker stützen als bisherige Messungen das konnten. Demnach könnten Paralleluniversen für die mysteriösen Dunkle Strömung verantwortlich sein, die das Forscherteam gefunden hat.

Diese Strömung äußert sich in Form von spektralen Verschiebungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung (siehe Nachricht "Die Dunkle Strömung der Galaxienhaufen" in der Linkliste). Diese Verschiebungen deuten darauf hin, dass sich alle Galaxien mit einer unerwartet hohen Geschwindigkeit von bis zu 800 Kilometern pro Sekunde in ein und die selbe Richtung bewegen, zusätzlich zu der ohnehin vorhandenen Expansion des Universums.

Neue Erkenntnisse erweitern die Messungen der Gruppe nun auf einen Radius von 3 Milliarden Lichtjahren. Die neuen Ergebnisse wurden in einem Artikel an die Fachzeitschrift „The Astropyhsical Journal“ übermittelt.

Die entscheidende Frage ist die nach der Herkunft dieses unerwarteten Soges. Eine Multiversumstheorie in der Paralleluniversen eine Rolle spielen, vermag diese Frage zu beantworten. Einige Theorien des frühen Universums beinhalten solche vielfachen Universen, die, ähnlich wie verschränkte Objekte in der Quantentheorie, in ihrem Verhalten miteinander gekoppelt sind. Die umstrittenen Theorien besagen, dass diese Paralleluniversen, obwohl für uns ansonsten nicht wahrnehmbar, eine Kraft auf unser Universum ausüben können, die die Dunkle Strömung erklärt. So könnte Materie außerhalb unseres kosmischen Horizonts, der durch das Licht, das wir aus dem Weltall empfangen begrenzt wird, gravitative Anziehung auf unser Universum ausüben.

„Falls sich die Strömung, wie unsere Daten es andeuten, bis zum kosmischen Horizont erstreckt, dann hängt ihr Ursprung wahrscheinlich mit der vorinflationären Gesamtstruktur der Raum-Zeit zusammen und deutet auf ein irgendwie geartetes Multiversum hin“, so Kashlinksky. „Wir führen das Projekt fort und erwarten, dass unsere zukünftigen Messungen diese Möglichkeit wesentlich deutlicher beleuchten“.

Laut Laura Mersini-Houghton, Kosmologin an der University of North Carolina in Chapel Hill (USA) und Fürsprecherin einer Multiversums-Theorie, sind Kashlinkskys Entdeckungen „die direktesten Anzeichen für die Existenz des Multiversums“. Mersini-Houghton betont, dass die Theorie der Paralleluniversen eine Dunkle Strömung voraussagt, und dass sogar deren Geschwindigkeit nahezu mit der die Kashlinskys Team gemessenen hat übereinstimmt.


Dennoch wird betont, dass dies noch kein Beweis für Multiversen ist.

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Dienstag, 24. November 2009
Erste Teilchenkollisionen am LHC
Zwar gab es schon seit Tagen Meldungen über die Wiederinbetriebnahme des LHC, aber ich wollte warten, bis erste - wenn auch mit niedriger Energie - Teilchenkollisionen stattfanden.

Dieser Punkt ist nun erreicht und bis Weihnachten sollten die noch notwendigen Kalibrierungen abgeschlossen sein:

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2009/PR17.09E.html

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Donnerstag, 12. November 2009
LHC: Zweite Testphase...
... lief bislang zufriedenstellend, so dass nun die Hälfte des Rings passiert wurde.

Da es nun langsam wieder beim LHC interessant wird, habe ich meine LHC-Link auf der Liste geändert. Statt den Link des BMF bzw. der DFG weiter zu nehmen, habe ich auf die engl. sprachige Seite direkt vom LHC verlinkt. Die ist zum einen detaillierter und zum anderen viel schneller und aktueller was den Status des LHC anbelangt.

Am 20.11. soll der gesamte Ring in einem Rutsch erstmals nach den Reparaturen vollständig durchlaufen werden. Es wird spannend!!!

Dazu noch zusätzlich Infos von New Scientist

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Mittwoch, 11. November 2009
Fly-By von Rosetta und Raumanomalie?
Wie bekannt sein dürfte wurden anhand von einigen Fly-By Manövern unterschiedlicher Sonden an der Erde, aber auch an anderen Himmelskörpern eine Zunahme an Beschleunigung gemessen, die der Relativitätstheorie widerspricht.

Andere insbesondere tehnische Fehlerquellen konnten bislang ausgeschlossen werden, vielmehr wurde eine Abhängigkeit zum Abstand der entsprechenden Masse erkannt. Es gibt eine vorläufige Formel, die nun durch alle vorangegangenen Anomalien, einen Änderungsbetrag für den Rosetta Fly-By am 13.11. vorhersagt, ohne das Phänomen selbst physikalisch zu erklären. Daher darf man gespannt sein, ob der Betrag - oder überhaupt erneuet eine Anomalie - zu beobachten ist. Die Resultate werden zwar nicht sofort ermittelt werden können, die Messungen brauchen einige Zeit, aber das Warten dürfte sich lohnen.

New Scientist spricht schon von exotischer Physik:

will probes upcoming flyby unlock exotic physics?

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Sonntag, 18. Oktober 2009
Neue Publikation: Diskussionspapier zu den Würfelnetzen...
... in englischer Sprache fand nun seine Aufnahme auf weltlinie.de.

Dieses Papier liegt auch führenden Forschern der LQG vor und wirft erst einmal eine Menge Fragen auf. Wer meine bisherigen Arbeiten zu den Würfelnetz-Dualen kennt, wird am Ende der Arbeit einen neuen Aspekt erkennen. Dort zeige ich, wie man anhand von eingeschriebenen Hexagone in Würfeln und ihrer unterschiedlichen Netze die Quantenphysik einbinden kann.

Hier der Link:

Dual structures in cube nets disclosed

Es ist ferner das mathematische Grundlagenpapier zu meinem Printartikel in Ausgabe 16 Nummer 4/2009 von Q'Phaze!

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Freitag, 16. Oktober 2009
Zeitreisende Higgs sollen auf natürlichem Wege...
...den Start des LHC zur Higgs-Produktion verhindern, meinen theoretische Physiker in der New York Times.

Worum geht es?

Die Physiker aus Dänemark Dr. Holger Bech Nielsen, Professor vom "Nils Bohr Institut" in Kopenhagen und Japan Dr. Masao Ninomiya vom "Yukawa Institute for Theoretical Physics" in Kyoto veröffentlichten zwei wissenschaftliche Artikel mit den Titeln "Test of Effect From Future in Large Hadron Collider: a Proposal" and “Search for Future Influence From LHC”. Darin vertreten sie die Hypothese, dass die Higgs-Teilchen zu einem Zeitpunkt vor dem Start der LHC-Experimente zurückschlagen und hier - ähnlich einem Zeitreisenden der zurück in der Vergangenheit seinen eigenen Urgroßvater ermordet - den Start der Experimente verhindern.

Die Serie von Unfällen, technischen Störungen und nicht zuletzt der Verhaftung eines LHC-Technikers unter Terrorverdacht, sehen die Physiker als möglichen Beleg für die Richtigkeit ihrer Theorie. Ferner sehen sie auch darin einen Beleg, dass der einst in den 1980er Jahren geplante und teilweise fertig gestellte Superconducting Super Collider (SSC) in Texas, an dem ebenfalls Higgs-Teilchen erzeugt werden sollten, nie in die Experimentierphase ging und das Projekt 1993 eingestellt wurde. Schleißlich wurde bis dahin 12 Mrd. US-Dollar bis dahin verpulvert, was die Einstellung noch seltsamer erscheinen lässt.

Doch es kommt noch besser: "Unsere Theorie stellt vielleicht ein 'Modell für Gott' dar, der Higgs Bosomen derart verabscheut, dass er alles daran setzt, ihre Entstehung zu verhindern", zitiert die "New York Times" Nielsen.

Immerhin machten Nielsen und Ninomiya schon im Dezember 2007, also noch bevor der LHC überhaupt hochgefahren wurde, aufgrund ihrer theoretischen Arbeiten die bislang eingetroffene Vorhersage, dass unerwartete "natürliche Ereignisse" den erfolgreichen Start der LHC-Experimente verhindern werden.

Hier haben wir alles vertreten: Intelligent Design Theorie in ihrer abstrusesten Form, Verschwörung aus der Zukunft, die sogar bewusste Entscheidungen von verantwortlichen Projektmanagern lenken. Wenn solche peer review Papiere zugelassen werden, dann weiß ich nicht, warum man sich über andere Arbeiten noch so aufregt, die gegen den Urknall oder die Evolution argumentieren.

Hier noch ein Link zu einem Artikel des

New Scientist

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