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Montag, 19. Februar 2007
Reale Gefahr durch Asteroideneinschlag 2036 ?
klauslange,11:35h
Vor einiger Zeit wurde ein gewisse Wahrscheinlichkeit eines Asteroideneinschlages für 2029 berechnet, doch die Entwarnung folgte etwas später.
Nun stellte sich heraus, dass derselbe Asteroid aber durch die Erdnähe 2029 doch so durch das Schwerefeld beeinflusst werden kann, dass es sieben Jahre später, 2036, zu einem Einschlag kommen könnte. Die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 45000 scheint zu gering zu sein. Doch Experten meinen, dass es für erste Entscheidungen doch ausreicht, um einer möglichen Gefahr zu begegnen:
http://space.newscientist.com/article/dn11207-asteroid-threat-demands-response-experts-warn.html
Nebenher werde ich die weitere Entwicklung im Auge behalten und berichten (auf den Seiten von Mose777, insbesondere http://www.prophetelia.org.il/mose/deutsch/zeiten/AbSuendenfall.htm, sieht man, warum das von Interesse sein könnte).
Nun stellte sich heraus, dass derselbe Asteroid aber durch die Erdnähe 2029 doch so durch das Schwerefeld beeinflusst werden kann, dass es sieben Jahre später, 2036, zu einem Einschlag kommen könnte. Die Wahrscheinlichkeit von 1 zu 45000 scheint zu gering zu sein. Doch Experten meinen, dass es für erste Entscheidungen doch ausreicht, um einer möglichen Gefahr zu begegnen:
http://space.newscientist.com/article/dn11207-asteroid-threat-demands-response-experts-warn.html
Nebenher werde ich die weitere Entwicklung im Auge behalten und berichten (auf den Seiten von Mose777, insbesondere http://www.prophetelia.org.il/mose/deutsch/zeiten/AbSuendenfall.htm, sieht man, warum das von Interesse sein könnte).
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Donnerstag, 8. Februar 2007
Höherdimensionale Räume, "Multiversen" und ID
klauslange,11:49h
Aufgrund einer sehr interessanten Frage eines Lesers, habe ich mich zu einer ausführlichen und grundsätzlichen Antwort entschlossen, die ich auch als eigenständigen Beitrag - und nicht nur als Kommentar - bereitstellen möchte.
Die Ausgangsfrage war: Schließen sich höherdimensionale Räume, Multiversen und ID nicht aus?
Mein Standpunkt dazu:
Im umgangssprachlichen Gebrauch sprechen wir zwar schon heute von einem Mikrokosmos und einem Makrokosmos, wenn wir zum Beispiel die Welt der winzig kleinen Einzeller mit der unsrigen Erfahrungsebene vergleichen. Doch beide Bereiche gehören untrennbar zu unserer Welt, auch wenn wir vom uns umgebendem Mikrokosmos meist bewusst nichts oder nicht viel wahrnehmen.
Zu den Extradimensionen:
Sie wären Bestandteil unserer Welt, haben aber eine andere Geometrie, sind also entweder endlich und kompaktifiziert oder unendlich aber so verzerrt, dass wir sie nicht wahrnehmen können. Aber, und das ist wichtig, sie müssen zumindest indirekt auch auf uns einwirken.
Wenn es zum Beispiel die sechs weiteren kompaktifizierten Raumdimensionen gemäß der Stringtheorie gibt, dann bestehen auch wir Menschen nicht nur aus den drei Raumdimensionen, sondern haben auch Ausprägungen in den übrigen sechs, nur bekommen wir davon zunächst einmal bewusst nichts mit.
Zu den Multiversen:
Die Bezeichnung ist für sich schon widersprüchlich.
Im Rahmen der M-Theorie kann man "Multiversen" als verschiedene Branen (eine zweidimensionale Bran ist die uns bekannte Membrane) betrachten, die in einem höherdimensionalen Raum eingebettet sind.
Also unser Universum wäre ein 3-Bran, wenn wir jetzt mal nur die Raumdimensionen betrachten. Ist diese 3-Bran aber in einem höherdimensionalen Raum eingebettet, so kann es natürlich noch weitere Branen geben, die in dieser Einbettung existieren. Wobei jede andere Dimensionszahl für diese anderen Branen erlaubt sind, sofern sie nicht die Dimensionszahl des sie einbettenden Raumes erreicht.
Die verschiedenen Branen können nun mehr oder weniger stark miteinander interagieren. Die Interaktion kann dabei auch, wenn wir den Austausch von Teilchen oder irgendwelcher Strahlung betrachten, Null sein, jedoch nicht wirklich absolut Null. Warum? Nun, rein theoretisch können diese Branen - so es sehr viele gibt - stets miteinander kollidieren und wir müssten uns ernsthaft fragen, warum - bei angenommenen unendlich vielen Branen, um ein scheinbares fine-tuning in unserem Universum zu erklären - eine solche Kollision noch nicht stattgefunden und unsere Bran damit massiv gestört hat, will sagen, Lebensräume zerstört hat.
Denn man darf sich nicht beirren lassen: Wenn wir unendlich viele Branen benötigen, um das fine-tuning zu erklären, dann kann der Einbettungsraum selbst gerne unendlich ausgedehnt sein und dennoch sind Kollisionen unausweichlich, wenn sich die Branen ansonsten nicht austauschen. Oder aber, die Branen stoßen sich sozusagen voneinander ab, sie halten sich auf Abstand, dann haben wir also doch eine Interaktion - wenn auch äußerst schwach vielleicht - und dann gehören die anderen Branen zu unserer Welt. Das fine-tuning nähme zu, nicht ab.
Was haben wir also?
Das Multiversenmodell würde zu einem Multibranen-Universum. Ein solches Universum ist aber nichts qualitativ neues bezüglich unser bisheriges Universum-Modells. Denn darin kennen wir ja auch viele verschiedene Planetensysteme in vielen verschiedenen Galaxien. Unsere bisherige Vorstellung vom Universum kann also als Multiplanetensystem-Einbettungsraum bezeichnet werden. Wir können dennoch fragen, warum es überhaupt einen Planeten wie die Erde gibt, weil viel zu viele Faktoren ineinander greifen müssen, um ein solch stabiles Habitat zu unterhalten.
Eine Auffassung der Art, dass es bei sooo vielen Planetensystemen in soooo vielen Galaxien zwangsläufig zu einem Planeten Erde hätte kommen müssen - oder die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch würde - zieht ja nicht wirklich, wenn man eben das Universum als ganzes betrachtet. Gleiches gilt auf höherer Ebene dann aber auch für ein Multibranen-Universum in entsprechender Weise.
[Übrigens gibt es noch eine andere Hypothese, die unpräzise mit "Multiversen" bezeichnet wird, doch im eigentlichen eine Alternative zur kopenhagender Interpretation der Quantentheorie darstellt. Die "Viele Welten"-Hypothese nach Hugh Everett III.: Demnach wird jede mögliche Fortsetzung einer Handlung, einer Begebenheit, Aktion etc. in jeweils einem eigenen dafür realisierten Universum manifestiert. Beispielsweise bei einem Münzwurf, erleben wir, dass "Kopf" zu sehen ist, doch es wird augenblicklich ein reales Universum abgespalten, in dem statt dessen "Zahl" zu sehen ist. Diese Art von "Multiversen" meine ich mit dem Branszenario nicht und ich will der Vollständigkeit halber nur kurz erwähnen, dass ich diese Vorstellung ablehne.]
Zum ID - Ansatz und wie ich diesen verwende
ID als Meta-Analyseraum, der auch prinzipiell nicht messbare Möglichkeiten nicht von vornherein ausschließt - und mehr ist es nicht - kann also auch damit gut umgehen. Mehr noch, gerade im ID Rahmen ist es erlaubt solche Spekulationen und Hypothesen ernsthafter zu befragen als es eine sich selbstbeschränkende naturalistische "Wissenschaft" vermag.
Nur weil wir etwas prinzipiell nicht messen können, bedeutet das nicht, dass es nicht da sein kann. Konsequent durchdacht gilt das für alle Bereiche und regt daher Forschungstätigkeit an. Schon ein Kind lernt, dass nur weil es sich die Augen zuhält und damit nicht mehr bestimmte Dinge sieht, diese Dinge nicht wirklich verschwunden sind und es selbst für die Umwelt auch nicht verschwunden ist.
Dazu muss ich aber noch hinzufügen, dass ich zunächst ID mit "Informatorisches Design" übersetze und dann in einer weiteren Abstraktionsstufe erst frage, was die Quelle dieser Design - Information ist. Und da kann ich rein logisch betrachtet aus der Sicht des Mathematikers eine Intelligenz, die über allem steht, nicht ausschließen. Mehr noch, ich halte diese Möglichkeit eines intelligenten Meta-Designers somit schon aus rationalen Gründen für sehr plausibel.
Die Ausgangsfrage war: Schließen sich höherdimensionale Räume, Multiversen und ID nicht aus?
Mein Standpunkt dazu:
Im umgangssprachlichen Gebrauch sprechen wir zwar schon heute von einem Mikrokosmos und einem Makrokosmos, wenn wir zum Beispiel die Welt der winzig kleinen Einzeller mit der unsrigen Erfahrungsebene vergleichen. Doch beide Bereiche gehören untrennbar zu unserer Welt, auch wenn wir vom uns umgebendem Mikrokosmos meist bewusst nichts oder nicht viel wahrnehmen.
Zu den Extradimensionen:
Sie wären Bestandteil unserer Welt, haben aber eine andere Geometrie, sind also entweder endlich und kompaktifiziert oder unendlich aber so verzerrt, dass wir sie nicht wahrnehmen können. Aber, und das ist wichtig, sie müssen zumindest indirekt auch auf uns einwirken.
Wenn es zum Beispiel die sechs weiteren kompaktifizierten Raumdimensionen gemäß der Stringtheorie gibt, dann bestehen auch wir Menschen nicht nur aus den drei Raumdimensionen, sondern haben auch Ausprägungen in den übrigen sechs, nur bekommen wir davon zunächst einmal bewusst nichts mit.
Zu den Multiversen:
Die Bezeichnung ist für sich schon widersprüchlich.
Im Rahmen der M-Theorie kann man "Multiversen" als verschiedene Branen (eine zweidimensionale Bran ist die uns bekannte Membrane) betrachten, die in einem höherdimensionalen Raum eingebettet sind.
Also unser Universum wäre ein 3-Bran, wenn wir jetzt mal nur die Raumdimensionen betrachten. Ist diese 3-Bran aber in einem höherdimensionalen Raum eingebettet, so kann es natürlich noch weitere Branen geben, die in dieser Einbettung existieren. Wobei jede andere Dimensionszahl für diese anderen Branen erlaubt sind, sofern sie nicht die Dimensionszahl des sie einbettenden Raumes erreicht.
Die verschiedenen Branen können nun mehr oder weniger stark miteinander interagieren. Die Interaktion kann dabei auch, wenn wir den Austausch von Teilchen oder irgendwelcher Strahlung betrachten, Null sein, jedoch nicht wirklich absolut Null. Warum? Nun, rein theoretisch können diese Branen - so es sehr viele gibt - stets miteinander kollidieren und wir müssten uns ernsthaft fragen, warum - bei angenommenen unendlich vielen Branen, um ein scheinbares fine-tuning in unserem Universum zu erklären - eine solche Kollision noch nicht stattgefunden und unsere Bran damit massiv gestört hat, will sagen, Lebensräume zerstört hat.
Denn man darf sich nicht beirren lassen: Wenn wir unendlich viele Branen benötigen, um das fine-tuning zu erklären, dann kann der Einbettungsraum selbst gerne unendlich ausgedehnt sein und dennoch sind Kollisionen unausweichlich, wenn sich die Branen ansonsten nicht austauschen. Oder aber, die Branen stoßen sich sozusagen voneinander ab, sie halten sich auf Abstand, dann haben wir also doch eine Interaktion - wenn auch äußerst schwach vielleicht - und dann gehören die anderen Branen zu unserer Welt. Das fine-tuning nähme zu, nicht ab.
Was haben wir also?
Das Multiversenmodell würde zu einem Multibranen-Universum. Ein solches Universum ist aber nichts qualitativ neues bezüglich unser bisheriges Universum-Modells. Denn darin kennen wir ja auch viele verschiedene Planetensysteme in vielen verschiedenen Galaxien. Unsere bisherige Vorstellung vom Universum kann also als Multiplanetensystem-Einbettungsraum bezeichnet werden. Wir können dennoch fragen, warum es überhaupt einen Planeten wie die Erde gibt, weil viel zu viele Faktoren ineinander greifen müssen, um ein solch stabiles Habitat zu unterhalten.
Eine Auffassung der Art, dass es bei sooo vielen Planetensystemen in soooo vielen Galaxien zwangsläufig zu einem Planeten Erde hätte kommen müssen - oder die Wahrscheinlichkeit dafür sehr hoch würde - zieht ja nicht wirklich, wenn man eben das Universum als ganzes betrachtet. Gleiches gilt auf höherer Ebene dann aber auch für ein Multibranen-Universum in entsprechender Weise.
[Übrigens gibt es noch eine andere Hypothese, die unpräzise mit "Multiversen" bezeichnet wird, doch im eigentlichen eine Alternative zur kopenhagender Interpretation der Quantentheorie darstellt. Die "Viele Welten"-Hypothese nach Hugh Everett III.: Demnach wird jede mögliche Fortsetzung einer Handlung, einer Begebenheit, Aktion etc. in jeweils einem eigenen dafür realisierten Universum manifestiert. Beispielsweise bei einem Münzwurf, erleben wir, dass "Kopf" zu sehen ist, doch es wird augenblicklich ein reales Universum abgespalten, in dem statt dessen "Zahl" zu sehen ist. Diese Art von "Multiversen" meine ich mit dem Branszenario nicht und ich will der Vollständigkeit halber nur kurz erwähnen, dass ich diese Vorstellung ablehne.]
Zum ID - Ansatz und wie ich diesen verwende
ID als Meta-Analyseraum, der auch prinzipiell nicht messbare Möglichkeiten nicht von vornherein ausschließt - und mehr ist es nicht - kann also auch damit gut umgehen. Mehr noch, gerade im ID Rahmen ist es erlaubt solche Spekulationen und Hypothesen ernsthafter zu befragen als es eine sich selbstbeschränkende naturalistische "Wissenschaft" vermag.
Nur weil wir etwas prinzipiell nicht messen können, bedeutet das nicht, dass es nicht da sein kann. Konsequent durchdacht gilt das für alle Bereiche und regt daher Forschungstätigkeit an. Schon ein Kind lernt, dass nur weil es sich die Augen zuhält und damit nicht mehr bestimmte Dinge sieht, diese Dinge nicht wirklich verschwunden sind und es selbst für die Umwelt auch nicht verschwunden ist.
Dazu muss ich aber noch hinzufügen, dass ich zunächst ID mit "Informatorisches Design" übersetze und dann in einer weiteren Abstraktionsstufe erst frage, was die Quelle dieser Design - Information ist. Und da kann ich rein logisch betrachtet aus der Sicht des Mathematikers eine Intelligenz, die über allem steht, nicht ausschließen. Mehr noch, ich halte diese Möglichkeit eines intelligenten Meta-Designers somit schon aus rationalen Gründen für sehr plausibel.
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Mittwoch, 7. Februar 2007
Goldbachvermutung bewiesen ?
klauslange,15:19h
Zwei Mathematiker aus China verkünden den Beweis der Goldbachvermutung.
Hier ihr Beweis-Papier (pdf-File):
http://arxiv.org/ftp/math/papers/0701/0701235.pdf
Was ist nun die Goldbachvermutung?
Sie besagt, dass jeder gerade Zahl, die größer als 2 ist, aus mindestens einer Summe von zwei Primzahlen gebildet werden kann. Zum Beispiel 4 = 2 + 2; 6 = 3 + 3 oder auch 24 = 11 + 13 = 17 + 7 = 19 + 5.
Diese Vermutung wurde 1742 von Christian Goldbach aufgestellt und ist seither unbewiesen. Daher braucht es keine große Vorstellungskraft über die herausragende Bedeutung eines erbrachten Beweises.
Eine Version der Goldbachvermutung benutzte ich für die Erörterung von mathematischen Designsignalen aus dem Bereich der Ordnungszahlen stabiler Elemente, um Aussagen zur Radioaktivität zu erhalten (siehe primzahlen und chemie (doc, 53 KB) , Anhang 1).
Eine weitere Arbeit, auch vom Januar 2007, zum Beweis von Goldbachs Vermutung, ist diese:
http://arxiv.org/ftp/math/papers/0701/0701188.pdf
Ein spannendes Wettrennen um den entdgültigen Beweis!
Hier ihr Beweis-Papier (pdf-File):
http://arxiv.org/ftp/math/papers/0701/0701235.pdf
Was ist nun die Goldbachvermutung?
Sie besagt, dass jeder gerade Zahl, die größer als 2 ist, aus mindestens einer Summe von zwei Primzahlen gebildet werden kann. Zum Beispiel 4 = 2 + 2; 6 = 3 + 3 oder auch 24 = 11 + 13 = 17 + 7 = 19 + 5.
Diese Vermutung wurde 1742 von Christian Goldbach aufgestellt und ist seither unbewiesen. Daher braucht es keine große Vorstellungskraft über die herausragende Bedeutung eines erbrachten Beweises.
Eine Version der Goldbachvermutung benutzte ich für die Erörterung von mathematischen Designsignalen aus dem Bereich der Ordnungszahlen stabiler Elemente, um Aussagen zur Radioaktivität zu erhalten (siehe primzahlen und chemie (doc, 53 KB) , Anhang 1).
Eine weitere Arbeit, auch vom Januar 2007, zum Beweis von Goldbachs Vermutung, ist diese:
http://arxiv.org/ftp/math/papers/0701/0701188.pdf
Ein spannendes Wettrennen um den entdgültigen Beweis!
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Dienstag, 6. Februar 2007
Würfeltexturen: Spuren in der Hintergrundstrahlung
klauslange,10:50h
In meinen Arbeiten zu den Würfelnetzen habe ich gezeigt, dass die unterschiedlichen Gestalten der Würfelnetze eine Signatur der Raumzeit widerspiegelt und in der Lage ist, die Energie/Materie-Zusammensetzung des Universums aufzuzeigen (siehe http://designale.blogger.de/stories/587200/ ).
Da ein ausführliches Papier zu den Würfeltexturen nun abgeschlossen ist (siehe http://designale.blogger.de/stories/635802/ ), möchte ich folgende Schlussfolgerung präsentieren, die sich nun anderweitig aus der Stringtheorie ergibt:
Wenn wir einen Würfel als Raum- bzw. Zeitquant auffassen, dann sehen wir, dass aufgrund der zugrundeliegenden Würfelnetze sich die gebildeten Würfel in ihren Texturen unterscheiden. Diese Unterschiede müssen sich dann aber durch signifikante Schwankungen in der Hintergrundstrahlung des Universums abbilden, wie das auch für die Materie/Energie-Zusammensetzung gilt.
Interessant ist nun, dass sich ein solcher Zusammenhang geradezu zwangsläufig aus dem Bild der Texturen von Quanten ergibt.
Dass dieser Ansatz ein Analogon zur M-Theorie, speziell zur Stringtheorie, bildet, wird nun dadurch deutlich, dass diese unterschidliche Texturen als Kennung von Extradimensionen verstanden werden und nun Forscher herausfanden, wie sich diese extradimensionalen Calabi-Yau-Räume nach der Stringtheorie in der Hintergrundstrahlung eingeprägt haben sollte.
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/02/070203103355.htm
Mir geht es dabei noch nicht um die konkreten Einprägungen, sondern überhaupt darum, dass man welche indirekt in der Hintergrundstrahlung entdecken sollte. Dieser Umstand ergibt sich sofort aus den Würfeltexturen.
Da ein ausführliches Papier zu den Würfeltexturen nun abgeschlossen ist (siehe http://designale.blogger.de/stories/635802/ ), möchte ich folgende Schlussfolgerung präsentieren, die sich nun anderweitig aus der Stringtheorie ergibt:
Wenn wir einen Würfel als Raum- bzw. Zeitquant auffassen, dann sehen wir, dass aufgrund der zugrundeliegenden Würfelnetze sich die gebildeten Würfel in ihren Texturen unterscheiden. Diese Unterschiede müssen sich dann aber durch signifikante Schwankungen in der Hintergrundstrahlung des Universums abbilden, wie das auch für die Materie/Energie-Zusammensetzung gilt.
Interessant ist nun, dass sich ein solcher Zusammenhang geradezu zwangsläufig aus dem Bild der Texturen von Quanten ergibt.
Dass dieser Ansatz ein Analogon zur M-Theorie, speziell zur Stringtheorie, bildet, wird nun dadurch deutlich, dass diese unterschidliche Texturen als Kennung von Extradimensionen verstanden werden und nun Forscher herausfanden, wie sich diese extradimensionalen Calabi-Yau-Räume nach der Stringtheorie in der Hintergrundstrahlung eingeprägt haben sollte.
http://www.sciencedaily.com/releases/2007/02/070203103355.htm
Mir geht es dabei noch nicht um die konkreten Einprägungen, sondern überhaupt darum, dass man welche indirekt in der Hintergrundstrahlung entdecken sollte. Dieser Umstand ergibt sich sofort aus den Würfeltexturen.
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Dienstag, 9. Januar 2007
Leben auf dem Mars? Das war's!
klauslange,15:12h
Statt Leben auf dem Mars aufzuspüren, töteten die Viking-Lander die Mars-Mikroben, so sie am Landeort vorhanden waren.
Dazu wurde ein interessantes Papier veröffentlicht:
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/0610/0610093.pdf
Dazu wurde ein interessantes Papier veröffentlicht:
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/0610/0610093.pdf
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Donnerstag, 28. Dezember 2006
Poincaré Vermutung begründet höherdimensionale Räume
klauslange,12:17h
Ein interessanter Grundgedanke in der Modellbildung ist dieser:
Wenn Du die Wirklichkeit beschreibst, dann suche dazu das einfachste Modell, das nach den bisherigen Beobachtungen möglich ist.
Diese Idee der Einfachheit in der Natur hat sich schon gut bewährt. Ein Beispiel ist in den Planetenbahnen zu sehen. Man versuchte die Planetenbewegungen durch sog. Epizyklen zu erklären, weil man den Kreis als fundamentale Einheit ansah. So konstruierte man Kreisbahnen, die sich wieder um die Bahnpunkte eines größeren Kreises bewegten usw. Man näherte sich mit diesen Konstruktionen doch ganz gut an die beobachteten Planetenbahnen an, hatte dafür aber ein hochkompliziertes System. Mit der Zugrundelegung von elliptischen Planetenbahnen konnten die Berechnungen wesentlich vereinfacht werden. Nicht nur das, die Planeten bewegen sich wirklich auf elliptischen Bahnen. Die einfachere mathematische Beschreibung entspricht sogar der Wirklichkeit der Himmelsmechanik.
Viele Kritiker stehen nun mit der Argumentation der Vereinfachung des Modells der Verwendung von Extradimensionen der Raumzeit entgegen. Sie sagen, dass Extradimensionen die mathematische Beschreibung unnötig verkomplizieren würden und schon von daher sehr skeptisch zu beurteilen seien.
Doch genau das Gegenteil trifft zu. Anhand der Poincaré - Vermutung möchte ich das verdeutlichen.
Schauen wir uns die Poincaré Vermutung an. Dies tun wir in leicht verständlicher Weise mit Hilfe des guten "Zeit"-Artikels
http://www.zeit.de/2006/35/Mathe-Topologie .
Interessant ist hierbei, dass die topologische Oberflächenbestimmung ausgerechnet für die Dimension n = 3 am kompliziertesten ist. Seit 1904 harrte dieser Fall einer Lösung und nun nach 100 Jahren gilt das Rätsel als gelöst.
Für höhere Dimesnionenzahlen ab n=4 sind die topologischen Betrachtungen viel einfacher (also relativ zum Problem, für sich genommen ist das ganze Prozedere alles andere als trivial).
Wir sehen somit, dass die Verwendung höherer Dimensionen auch aus topologischer Sicht - das ist bei dieser Betrachtung wesentlich - die Modellierung erheblich vereinfacht und nicht unnötig umständlicher gestaltet.
Von daher spricht das Vereinfachungsprinzip für Extradimensionen der Raumzeit und nicht dagegen.
Wenn Du die Wirklichkeit beschreibst, dann suche dazu das einfachste Modell, das nach den bisherigen Beobachtungen möglich ist.
Diese Idee der Einfachheit in der Natur hat sich schon gut bewährt. Ein Beispiel ist in den Planetenbahnen zu sehen. Man versuchte die Planetenbewegungen durch sog. Epizyklen zu erklären, weil man den Kreis als fundamentale Einheit ansah. So konstruierte man Kreisbahnen, die sich wieder um die Bahnpunkte eines größeren Kreises bewegten usw. Man näherte sich mit diesen Konstruktionen doch ganz gut an die beobachteten Planetenbahnen an, hatte dafür aber ein hochkompliziertes System. Mit der Zugrundelegung von elliptischen Planetenbahnen konnten die Berechnungen wesentlich vereinfacht werden. Nicht nur das, die Planeten bewegen sich wirklich auf elliptischen Bahnen. Die einfachere mathematische Beschreibung entspricht sogar der Wirklichkeit der Himmelsmechanik.
Viele Kritiker stehen nun mit der Argumentation der Vereinfachung des Modells der Verwendung von Extradimensionen der Raumzeit entgegen. Sie sagen, dass Extradimensionen die mathematische Beschreibung unnötig verkomplizieren würden und schon von daher sehr skeptisch zu beurteilen seien.
Doch genau das Gegenteil trifft zu. Anhand der Poincaré - Vermutung möchte ich das verdeutlichen.
Schauen wir uns die Poincaré Vermutung an. Dies tun wir in leicht verständlicher Weise mit Hilfe des guten "Zeit"-Artikels
http://www.zeit.de/2006/35/Mathe-Topologie .
Interessant ist hierbei, dass die topologische Oberflächenbestimmung ausgerechnet für die Dimension n = 3 am kompliziertesten ist. Seit 1904 harrte dieser Fall einer Lösung und nun nach 100 Jahren gilt das Rätsel als gelöst.
Für höhere Dimesnionenzahlen ab n=4 sind die topologischen Betrachtungen viel einfacher (also relativ zum Problem, für sich genommen ist das ganze Prozedere alles andere als trivial).
Wir sehen somit, dass die Verwendung höherer Dimensionen auch aus topologischer Sicht - das ist bei dieser Betrachtung wesentlich - die Modellierung erheblich vereinfacht und nicht unnötig umständlicher gestaltet.
Von daher spricht das Vereinfachungsprinzip für Extradimensionen der Raumzeit und nicht dagegen.
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Donnerstag, 14. Dezember 2006
Würfeltexturen: Dynamische Transformationen
klauslange,14:48h
In einer neuen Arbeit konnte ich anhand der Dynamik von Würfeltexturen zeigen, wie man verhältnismäßig einfach ein geometrisches Modell finden kann, um mit Hexominos eine supersymmetrische Architektur zu beschreiben, die neben eine 11 dimensionalen Raumzeit auch noch weitere 13 informationstragende Dimensionen darstellt.
Neben den dort zwanglos abzuleitenden Analogien zur M-Theorie zeigt sie auch eine Möglichkeit wie die Heim-Theorie Bestand haben kann, auch wenn die Supersymmetrie existiert, wovon auszugehen ist.
Hier das Papier:
Zur Dynamik von Würfeltexturen
Im Gegensatz dazu kann nur unter erheblichem Aufwand eine supersymmetrische Transformation einer 11D zu einer 26D Theorie mit fermionischen Dimensionen generiert werden, zumal das sehr unanschaulich ist.
Zum Beispiel:
http://arxiv.org/abs/hep-th/0612116
Es geht darum, wie eine 11D-Struktur mit einer 26D-Struktur korrespondiert, wobei zu klären wäre, was man unter diesen weiteren - formalen - Dimensionen verstehen soll. Neben den zusätzlichen Raumdimensionen gibt es ja noch solche, die man als Spiegeldimensionen der Supersymmetrie bezeichnen kann und nicht einfach der Raumzeit zugerechnet werden können. Sie enthalten Informationen über den gebrochenen Zustand der Supersymmetrie in unserem Universum.
Neben den dort zwanglos abzuleitenden Analogien zur M-Theorie zeigt sie auch eine Möglichkeit wie die Heim-Theorie Bestand haben kann, auch wenn die Supersymmetrie existiert, wovon auszugehen ist.
Hier das Papier:
Zur Dynamik von Würfeltexturen
Im Gegensatz dazu kann nur unter erheblichem Aufwand eine supersymmetrische Transformation einer 11D zu einer 26D Theorie mit fermionischen Dimensionen generiert werden, zumal das sehr unanschaulich ist.
Zum Beispiel:
http://arxiv.org/abs/hep-th/0612116
Es geht darum, wie eine 11D-Struktur mit einer 26D-Struktur korrespondiert, wobei zu klären wäre, was man unter diesen weiteren - formalen - Dimensionen verstehen soll. Neben den zusätzlichen Raumdimensionen gibt es ja noch solche, die man als Spiegeldimensionen der Supersymmetrie bezeichnen kann und nicht einfach der Raumzeit zugerechnet werden können. Sie enthalten Informationen über den gebrochenen Zustand der Supersymmetrie in unserem Universum.
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