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Donnerstag, 17. Februar 2011
Momerandum, Petition usw.
klauslange,22:42h
In der katholischen Kirche Deutschlands wird an einigen Stellen heiß diskutiert, lamentiert, debattiert und was weiß ich noch alles. Anstoß für diese Dinge gab vor allem die Deutsche Bischofskonferenz im Herbst, als sie zum Dialog ohne Tabus aufrief. Dem sind nun katholische Laien in gehobener gesellschaftlicher Stellung, aber auch über 200 Theologieprofessorinnen und Theologieprofessoren gefolgt. Natürlich gab es da auch Gegenstimmen.
Eine kleine Auswahl der öffentlichen Diskussionspapiere sei einmal hier gegeben:
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/unions_politiker_fordern_abkeh/627223/unions_politiker_fordern_abkeh.html#627223
http://kath.net/detail.php?id=29826
http://kath.net/detail.php?id=29865
http://kath.net/detail.php?id=29969
http://www.memorandum-freiheit.de/
http://petitionproecclesia.wordpress.com/
Mein Kommentar:
Jesus Christus spricht: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!
Eine kleine Auswahl der öffentlichen Diskussionspapiere sei einmal hier gegeben:
http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/unions_politiker_fordern_abkeh/627223/unions_politiker_fordern_abkeh.html#627223
http://kath.net/detail.php?id=29826
http://kath.net/detail.php?id=29865
http://kath.net/detail.php?id=29969
http://www.memorandum-freiheit.de/
http://petitionproecclesia.wordpress.com/
Mein Kommentar:
Jesus Christus spricht: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!
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Schwarze Löcher kleiner als gedacht ?!
klauslange,22:11h
Scinexx berichtet:
Schwarze Löcher sind womöglich bis zu zehn Mal kleiner als bislang angenommen. Zu diesem Schluss sind Göttinger Astrophysiker jetzt in einer neuen Studie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ gekommen, in der sie 37 Galaxien unter die Lupe genommen haben...
Die Forscher der Universität Göttingen um Wolfram Kollatschny und Matthias Zetzl analysierten die Lichtemissionen von insgesamt 37 Galaxien und konnten dabei erstmals eindeutig die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibenmaterie messen. Mit dem dritten Keplerschen Gesetz lässt sich anhand der Umlaufgeschwindigkeit und dem Abstand der Körper voneinander die Masse des Schwarzen Lochs berechnen...
Die daraus berechneten Massen sind nach Angaben der Wissenschaftler weit geringer als bisher angenommen, und da die Masse von Schwarzen Löchern proportional zu ihrer Größe ist, sind diese damit auch kleiner als vermutet.
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13007-2011-02-17.html
Schwarze Löcher sind womöglich bis zu zehn Mal kleiner als bislang angenommen. Zu diesem Schluss sind Göttinger Astrophysiker jetzt in einer neuen Studie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ gekommen, in der sie 37 Galaxien unter die Lupe genommen haben...
Die Forscher der Universität Göttingen um Wolfram Kollatschny und Matthias Zetzl analysierten die Lichtemissionen von insgesamt 37 Galaxien und konnten dabei erstmals eindeutig die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibenmaterie messen. Mit dem dritten Keplerschen Gesetz lässt sich anhand der Umlaufgeschwindigkeit und dem Abstand der Körper voneinander die Masse des Schwarzen Lochs berechnen...
Die daraus berechneten Massen sind nach Angaben der Wissenschaftler weit geringer als bisher angenommen, und da die Masse von Schwarzen Löchern proportional zu ihrer Größe ist, sind diese damit auch kleiner als vermutet.
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13007-2011-02-17.html
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Mittwoch, 16. Februar 2011
Ken Ono: New Theories Reveals Nature Of Numbers
klauslange,22:01h
Sensationell:
Emory math professor Ken Ono explains major breakthroughs in our understanding of partition numbers, the basis for adding and counting. Ono and his colleagues discovered that partition numbers behave like fractals, and they devised the first finite formula to calculate the partitions of any number. These new theories were hundreds of years in the making, and answer some famous old questions in math. To learn more, visit: www.emory.edu/esciencecommons.
Emory math professor Ken Ono explains major breakthroughs in our understanding of partition numbers, the basis for adding and counting. Ono and his colleagues discovered that partition numbers behave like fractals, and they devised the first finite formula to calculate the partitions of any number. These new theories were hundreds of years in the making, and answer some famous old questions in math. To learn more, visit: www.emory.edu/esciencecommons.
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Sonntag, 13. Februar 2011
Berliner Vortrag von Dr. Michael König
klauslange,14:59h
Gestern Abend war ich auf dem Vortrag von Dr. Michael König über seine Urwort - Theorie (siehe meine Buchbesprechung http://designale.blogger.de/stories/1753978/ ).
Auch wer sein Buch gelesen hat und örtlich eine Gelegenheit findet an seinen Vorträgen teilzunehmen, sollte das nicht verpassen, denn man spürt dem Quantenphysiker ab, dass er in seinem Buch nicht nur ein neues Konzept vorstellt, sondern dass er wirklich alles genau durchgerechnet hat. Dabei wird er aber in seinen Ausführungen nicht abgehoben, sondern bleibt allgemeinverständlich. Dies versicherte mir meine Tochter, die mich begleitete und als Studentin der Komplementärmedizin nicht verdächtigt werden kann, wie ich mathematische Konstrukte studiert zu haben und daher nicht zu bemerken, wenn die Allgemeinverständlichkeit verlassen wird.
Absolut wichtig ist in diesem Rahmen auch, dass sich Dr. König nach dem Vortrag den Fragen und Anmerkungen des Publikums stellt, auf die er in seiner sehr ruhigen und sympathischen Art ausführlich eingeht, denn die Konsequenzen seiner Theorie für den gelebten Alltag sind revolutionär. Doch um das zu verstehen, muss man ihn selbst erlebt haben: Ohne erhobenem Zeigefinger eines Oberlehrers klärt er den Menschen über seine prinzipiellen Potentiale zur Entwicklung von Bewusstheiten und des eigenen Bewusstseins auf.
Fazit: Sehr zu empfehlen!!!
Weitere Termine finden sich hier:
http://www.das-urwort.de/termine?start=2
Noch einmal ein Interview:
Auch wer sein Buch gelesen hat und örtlich eine Gelegenheit findet an seinen Vorträgen teilzunehmen, sollte das nicht verpassen, denn man spürt dem Quantenphysiker ab, dass er in seinem Buch nicht nur ein neues Konzept vorstellt, sondern dass er wirklich alles genau durchgerechnet hat. Dabei wird er aber in seinen Ausführungen nicht abgehoben, sondern bleibt allgemeinverständlich. Dies versicherte mir meine Tochter, die mich begleitete und als Studentin der Komplementärmedizin nicht verdächtigt werden kann, wie ich mathematische Konstrukte studiert zu haben und daher nicht zu bemerken, wenn die Allgemeinverständlichkeit verlassen wird.
Absolut wichtig ist in diesem Rahmen auch, dass sich Dr. König nach dem Vortrag den Fragen und Anmerkungen des Publikums stellt, auf die er in seiner sehr ruhigen und sympathischen Art ausführlich eingeht, denn die Konsequenzen seiner Theorie für den gelebten Alltag sind revolutionär. Doch um das zu verstehen, muss man ihn selbst erlebt haben: Ohne erhobenem Zeigefinger eines Oberlehrers klärt er den Menschen über seine prinzipiellen Potentiale zur Entwicklung von Bewusstheiten und des eigenen Bewusstseins auf.
Fazit: Sehr zu empfehlen!!!
Weitere Termine finden sich hier:
http://www.das-urwort.de/termine?start=2
Noch einmal ein Interview:
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Freitag, 11. Februar 2011
Viren-DNA in menschlichem Erbgut wichtig
klauslange,18:47h
Zu dieser Aussage kommen Genetiker, die sich auf der Suche nach Sequenzen von Viren-DNA im menschlichen Erbgut gemacht haben, wie scinexx berichtet:
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-12965-2011-02-09.html
Darin heißt es:
DNA vom Retrovirus im Menschengenom
„Durch eine genau bestimmbare genetische Ergänzung wurde bei Menschen und Menschenaffen der Kontrollmechanismus verstärkt", erklärt Matthias Dobbelstein von der Universitätsmedizin Göttingen. Auslöser dafür sind Teile eines in unser Genom dauerhaft eingebauten Virus, das zu den so genannten endogenen Retroviren gehört. Dabei handelt es sich um Genabschnitte, die im Aufbau Teilen des AIDS-Virus ähneln, ohne jedoch zu einer Immunschwäche oder einer anderen Krankheit zu führen.
Vor 15 Millionen Jahren wurde diese Virus-DNA bei einem unserer Vorfahren - anscheinend durch einen für uns günstigen Zufall - ins Erbgut eingesetzt und hat sich anschließend in der Evolution durchgesetzt. Das Einsetzen der Virus-DNA geschah in der Nähe eines Gens, das einen wesentlichen Kontrollfaktor produziert, wie die Wissenschaftlerin Ulrike Beyer entdeckte.
Kontrollfaktor treibt fehlerhafte Zellen in den Tod
Der Kontrollfaktor - genannt p63 - wird in den Vorläufern von Keimzellen, den so genannten Spermatogonien, in besonders großen Mengen angefertigt. Er steht für eine strenge Qualitätskontrolle des Erbguts: Schon bei geringen Schäden an der DNA sterben Zellen durch seine Wirkung ab. Dadurch wird vermieden, dass ein beschädigtes Genom an die nächste Generation weitervererbt wird. Das Kontroll-Szenario von p63 nimmt auch Opfer in Kauf: So kann der Kontrollfaktor p63 den zellulären Selbstmord, Apoptose genannt, massiv verstärken.
Schutz auch vor Hodenkrebs
Könnte p63 also auch die Entstehung von Tumoren, von Krebs unterbinden? Auch hierauf fanden die Göttinger Forscher eine Antwort, diesmal in Kooperation mit Ute Moll, die Gastprofessorin der Universitätsmedizin Göttingen ist, gleichzeitig aber ein US-amerikanisches Team an der Stony Brook University in New York, leitet. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Der Kontrollfaktor p63 kann in den Stammzellen normaler Hoden gefunden werden. Dagegen fehlt er in der weit überwiegenden Zahl der aus diesem Gewebe abgeleiteten Krebsgeschwüre.
„Dies deutet darauf hin, dass p63 in normalem Gewebe eine Barriere der Tumorentstehung darstellt", erklärt Dobbelstein.
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-12965-2011-02-09.html
Darin heißt es:
DNA vom Retrovirus im Menschengenom
„Durch eine genau bestimmbare genetische Ergänzung wurde bei Menschen und Menschenaffen der Kontrollmechanismus verstärkt", erklärt Matthias Dobbelstein von der Universitätsmedizin Göttingen. Auslöser dafür sind Teile eines in unser Genom dauerhaft eingebauten Virus, das zu den so genannten endogenen Retroviren gehört. Dabei handelt es sich um Genabschnitte, die im Aufbau Teilen des AIDS-Virus ähneln, ohne jedoch zu einer Immunschwäche oder einer anderen Krankheit zu führen.
Vor 15 Millionen Jahren wurde diese Virus-DNA bei einem unserer Vorfahren - anscheinend durch einen für uns günstigen Zufall - ins Erbgut eingesetzt und hat sich anschließend in der Evolution durchgesetzt. Das Einsetzen der Virus-DNA geschah in der Nähe eines Gens, das einen wesentlichen Kontrollfaktor produziert, wie die Wissenschaftlerin Ulrike Beyer entdeckte.
Kontrollfaktor treibt fehlerhafte Zellen in den Tod
Der Kontrollfaktor - genannt p63 - wird in den Vorläufern von Keimzellen, den so genannten Spermatogonien, in besonders großen Mengen angefertigt. Er steht für eine strenge Qualitätskontrolle des Erbguts: Schon bei geringen Schäden an der DNA sterben Zellen durch seine Wirkung ab. Dadurch wird vermieden, dass ein beschädigtes Genom an die nächste Generation weitervererbt wird. Das Kontroll-Szenario von p63 nimmt auch Opfer in Kauf: So kann der Kontrollfaktor p63 den zellulären Selbstmord, Apoptose genannt, massiv verstärken.
Schutz auch vor Hodenkrebs
Könnte p63 also auch die Entstehung von Tumoren, von Krebs unterbinden? Auch hierauf fanden die Göttinger Forscher eine Antwort, diesmal in Kooperation mit Ute Moll, die Gastprofessorin der Universitätsmedizin Göttingen ist, gleichzeitig aber ein US-amerikanisches Team an der Stony Brook University in New York, leitet. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Der Kontrollfaktor p63 kann in den Stammzellen normaler Hoden gefunden werden. Dagegen fehlt er in der weit überwiegenden Zahl der aus diesem Gewebe abgeleiteten Krebsgeschwüre.
„Dies deutet darauf hin, dass p63 in normalem Gewebe eine Barriere der Tumorentstehung darstellt", erklärt Dobbelstein.
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Mittwoch, 9. Februar 2011
Nochmal: Kristallsalz-Himalayasalz
klauslange,14:12h
Zwar ein Werbevideo, dennoch interessant, da eben nicht von der Industrie:
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Das Anti-Teilchen des Neutrinos
klauslange,13:58h
Über wichtige Forschungsarbeiten zu dem Thema berichtet astronews.com:
http://www.astronews.com/news/artikel/2011/02/1102-012.shtml
Unbekannt sind aber noch die absoluten Werte der Neutrinomassen und man weiß auch nicht, ob Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen sind.
Teilchen mit einer solchen Eigenschaft nennt man Majorana-Fermionen, benannt nach dem italienischen Physiker Ettore Majorana, der nicht nur durch seine Beiträge zur theoretischen Teilchenphysik, sondern auch durch sein mysteriöses Verschwinden im Jahr 1938 in die Geschichte einging. Solche Teilchen müssten elektrisch neutral sein, denn das jeweilige Antiteilchen trüge anderenfalls die entgegengesetzte Ladung und wäre dadurch unterscheidbar. Wegen der grundsätzlichen Konsequenzen der Majorana-Eigenschaft für die Teilchenphysik und Kosmologie bemühen sich Forscher intensiv darum, diese experimentell zu testen.
Ein möglicher Nachweis wäre die Beobachtung des neutrinolosen Doppel-Betazerfalls, wonach seit kurzem im GERDA-Experiment im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) gesucht wird. Hier zerfallen normalerweise zugleich zwei Neutronen eines Germanium-Atomkerns in zwei Protonen unter Aussendung zweier Elektronen und zweier Antineutrinos. Als Majorana-Fermion kann aber das Antineutrino aus dem Zerfall des einen Neutrons als Neutrino von dem anderen Neutron gleich wieder verschluckt werden, so dass nur die beiden Elektronen beobachtet würden.
Ein solcher neutrinoloser Prozess ist sehr unwahrscheinlich und es bedarf eines großen experimentellen Aufwandes, um ihn überhaupt aus der Fülle von Hintergrundereignissen zu isolieren. Es gibt aber noch einen weiteren Zerfallsprozess, bei welchem umgekehrt zwei Elektronen aus der Atomhülle von zwei Protonen des Kerns quasi verschluckt werden, welche sich dabei in zwei Neutronen umwandeln und zwei Neutrinos aussenden. Die Forscher sprechen hier vom Doppeleinfang und hätte das Neutrino die Majorana-Eigenschaft, wäre auch der neutrinolose Doppeleinfang möglich.
Allerdings ist ein solcher Zerfall noch wesentlich unwahrscheinlicher als der neutrinolose Doppelbetazerfall und somit sein Nachweis praktisch aussichtslos - mit einer Ausnahme, auf die Forscher am Genfer CERN bereits in den 1980er Jahren hingewiesen haben: Wenn die Zerfallsenergie, also die Energiedifferenz zwischen Anfangs- und Endzustand dieses Kernprozesses sehr klein ist, würde eine resonante Verstärkung um viele Zehnerpotenzen erfolgen.
Resonanzen sind uns aus der Musik geläufig und der Instrumentenbauer wie der geübte Sänger nutzt sie, um einen tragfähigen Klang zu erzeugen. Mit Hilfe eines Resonanzeffekts, so hoffen die Physiker, könnte quasi auch der praktisch unhörbar leise Ton des neutrinolosen Doppeleinfangs im lauten Konzert der Materie nachweisbar werden.
http://www.astronews.com/news/artikel/2011/02/1102-012.shtml
Unbekannt sind aber noch die absoluten Werte der Neutrinomassen und man weiß auch nicht, ob Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen sind.
Teilchen mit einer solchen Eigenschaft nennt man Majorana-Fermionen, benannt nach dem italienischen Physiker Ettore Majorana, der nicht nur durch seine Beiträge zur theoretischen Teilchenphysik, sondern auch durch sein mysteriöses Verschwinden im Jahr 1938 in die Geschichte einging. Solche Teilchen müssten elektrisch neutral sein, denn das jeweilige Antiteilchen trüge anderenfalls die entgegengesetzte Ladung und wäre dadurch unterscheidbar. Wegen der grundsätzlichen Konsequenzen der Majorana-Eigenschaft für die Teilchenphysik und Kosmologie bemühen sich Forscher intensiv darum, diese experimentell zu testen.
Ein möglicher Nachweis wäre die Beobachtung des neutrinolosen Doppel-Betazerfalls, wonach seit kurzem im GERDA-Experiment im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) gesucht wird. Hier zerfallen normalerweise zugleich zwei Neutronen eines Germanium-Atomkerns in zwei Protonen unter Aussendung zweier Elektronen und zweier Antineutrinos. Als Majorana-Fermion kann aber das Antineutrino aus dem Zerfall des einen Neutrons als Neutrino von dem anderen Neutron gleich wieder verschluckt werden, so dass nur die beiden Elektronen beobachtet würden.
Ein solcher neutrinoloser Prozess ist sehr unwahrscheinlich und es bedarf eines großen experimentellen Aufwandes, um ihn überhaupt aus der Fülle von Hintergrundereignissen zu isolieren. Es gibt aber noch einen weiteren Zerfallsprozess, bei welchem umgekehrt zwei Elektronen aus der Atomhülle von zwei Protonen des Kerns quasi verschluckt werden, welche sich dabei in zwei Neutronen umwandeln und zwei Neutrinos aussenden. Die Forscher sprechen hier vom Doppeleinfang und hätte das Neutrino die Majorana-Eigenschaft, wäre auch der neutrinolose Doppeleinfang möglich.
Allerdings ist ein solcher Zerfall noch wesentlich unwahrscheinlicher als der neutrinolose Doppelbetazerfall und somit sein Nachweis praktisch aussichtslos - mit einer Ausnahme, auf die Forscher am Genfer CERN bereits in den 1980er Jahren hingewiesen haben: Wenn die Zerfallsenergie, also die Energiedifferenz zwischen Anfangs- und Endzustand dieses Kernprozesses sehr klein ist, würde eine resonante Verstärkung um viele Zehnerpotenzen erfolgen.
Resonanzen sind uns aus der Musik geläufig und der Instrumentenbauer wie der geübte Sänger nutzt sie, um einen tragfähigen Klang zu erzeugen. Mit Hilfe eines Resonanzeffekts, so hoffen die Physiker, könnte quasi auch der praktisch unhörbar leise Ton des neutrinolosen Doppeleinfangs im lauten Konzert der Materie nachweisbar werden.
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Samstag, 5. Februar 2011
Wasser und Salz
klauslange,15:53h
Ein Vortrag, der den Mainstream durchbricht und interessante Einsichten vermittelt, wenn es um unsere Ernährung geht. Anregende Denkanstöße. Sehr zu empfehlen:
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Freitag, 4. Februar 2011
Vorlesung zur String-Twistoren-Revolution
klauslange,23:52h
Ein sehr interessantes Video einer Vorlesung zur String-Twistoren-Revolution findet sich hier:
http://streamer.perimeterinstitute.ca/mediasite/viewer/NoPopupRedirector.aspx?peid=ff8f97a4-2848-4b93-98d9-1218de2070af&shouldResize=False
http://streamer.perimeterinstitute.ca/mediasite/viewer/NoPopupRedirector.aspx?peid=ff8f97a4-2848-4b93-98d9-1218de2070af&shouldResize=False
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