Montag, 21. Februar 2011
DNA als Spin - Filter von Elektronen
Nicht nur für eine mögliche technische Anwendung, sondern auch als interessante Entdeckung für die ganz natürliche Funktion der DNA in unseren Zellen ist folgende Meldung zu werten:

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13022-2011-02-21.html

Dort heißt es:

Doppelhelix als Filter für Elektronenspins

Gemeinsam mit Kollegen des Weizmann-Instituts in Israel haben die Forscher jetzt eine unerwartet effektive Methode entdeckt, wie sich Elektronen nach ihrem Spin sortieren lassen. Das Experiment des Forscherteams beginnt mit Elektronen, die mithilfe von Laserstrahlung aus einer dünnen Goldschicht gelöst werden. Diese Elektronen zeigen zunächst keine Vorzugorientierung des Spins. Nachdem sie durch die etwa 20 Nanometer dicke selbstorganisierte Schicht aus doppelsträngiger DNA "geflogen" sind, ist die Spinorientierung der meisten Elektronen ihrer Flugrichtung entgegen gerichtet, sie sind also spinpolarisiert.

„Die Elektronen zeigen nach dem Durchtritt durch die DNA- Schicht sogar dann mehrheitlich eine Spinorientierung antiparallel zur Flugrichtung, wenn sie zuvor überwiegend einen parallel zur Flugrichtung ausgerichteten Spin besaßen", erklärt Zacharias. „Die DNA-Schicht wirkt also als sehr effektiver 'Spinfilter'." Rund 60 Prozent der Elektronen weisen hinterher die gleiche Spinausrichtung auf. Bisherige Filter erreichten maximal 25 Prozent Ausbeute.

Erklärung für Händigkeit der Natur?

Die Beobachtung der Forscher könnte auch Auswirkungen auf Elektronentransferprozesse in der Natur haben. Die Erbsubstanz DNA liegt in der sogenannten Doppel-Helix-Struktur vor – das heißt, sie ist schraubenartig aufgebaut, ebenso wie weitere biologisch wichtige Moleküle. Man bezeichnet sie als chiral oder händig. „Möglicherweise lässt sich die Tatsache, dass nur rechtshändige DNA und Zucker sowie nur linkshändige Aminosäuren in der Natur vorkommen, auf den von uns beobachteten Effekt zurückführen", sagt Helmut Zacharias.

Ein früher oft herangezogener Grund für die Händigkeit der Natur ist die Hypothese, dass bei radioaktivem Beta-Zerfall Elektronen mit antiparallel zur Ausbreitungsrichtung polarisiertem Spin erzeugt werden. Gerade Elektronen mit dieser Spinorientierung werden bevorzugt durch die natürliche DNA hindurch gelassen. DNA mit anderem Drehsinn würde diese Elektronen absorbieren und könnte dabei auf Dauer zerstört werden. „Ob der von uns entdeckte Effekt aber tatsächlich die Händigkeit in der Natur beeinflusst, können wir mit dem jetzigen Kenntnisstand noch nicht sagen", so der Forscher.


Im Hinblick auf die Urwort - Theorie ( siehe http://designale.blogger.de/stories/1753978/ ) von Dr. König bzw. der Komplexen Relativitätstheorie von Charon ist das ein sehr interessantes Ergebnis!!!

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FAQs zu 'Tyche', dem vermutlichen neuen Planeten
Während sich ja deutsche Blocker, die sich als Astronomen gerne soooo seriös gebärden, meist über einen eventuellen neu zu entdeckenden Planeten von Superjupiterausmaßen in der Oortschen Wolke sehr ablehnend äußern oder sich über entsprechende Meldung lustug machen, sieht die Redaktion von sciencedaily die Sache viel sachlicher und beantwortet oft gestellte Fragen zum Thema:

http://www.sciencedaily.com/releases/2011/02/110220204429.htm

Frequently Asked Questions

Q: When could data from WISE confirm or rule out the existence of the hypothesized planet Tyche?

A: It is too early to know whether WISE data confirms or rules out a large object in the Oort cloud. Analysis over the next couple of years will be needed to determine if WISE has actually detected such a world or not. The first 14 weeks of data, being released in April 2011, are unlikely to be sufficient. The full survey, scheduled for release in March 2012, should provide greater insight. Once the WISE data are fully processed, released and analyzed, the Tyche hypothesis that Matese and Whitmire propose will be tested.

Q: Is it a certainty that WISE would have observed such a planet if it exists?

A: It is likely but not a foregone conclusion that WISE could confirm whether or not Tyche exists. Since WISE surveyed the whole sky once, then covered the entire sky again in two of its infrared bands six months later, WISE would see a change in the apparent position of a large planet body in the Oort cloud over the six-month period. The two bands used in the second sky coverage were designed to identify very small, cold stars (or brown dwarfs) -- which are much like planets larger than Jupiter, as Tyche is hypothesized to be.

Q: If Tyche does exist, why would it have taken so long to find another planet in our solar system?

A: Tyche would be too cold and faint for a visible light telescope to identify. Sensitive infrared telescopes could pick up the glow from such an object, if they looked in the right direction. WISE is a sensitive infrared telescope that looks in all directions.

Q: Why is the hypothesized object dubbed "Tyche," and why choose a Greek name when the names of other planets derive from Roman mythology?

A: In the 1980s, a different companion to the sun was hypothesized. That object, named for the Greek goddess "Nemesis," was proposed to explain periodic mass extinctions on Earth. Nemesis would have followed a highly elliptical orbit, perturbing comets in the Oort Cloud roughly every 26 million years and sending a shower of comets toward the inner solar system. Some of these comets would have slammed into Earth, causing catastrophic results to life. Recent scientific analysis no longer supports the idea that extinctions on Earth happen at regular, repeating intervals. Thus, the Nemesis hypothesis is no longer needed. However, it is still possible that the sun could have a distant, unseen companion in a more circular orbit with a period of a few million years -- one that would not cause devastating effects to terrestrial life. To distinguish this object from the malevolent "Nemesis," astronomers chose the name of Nemesis's benevolent sister in Greek mythology, "Tyche."

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Sonntag, 20. Februar 2011
Kepler-Zensus: 500 Millionen habitable Planeten
Die ersten Ergebnisse des Weltraumteleskops Kepler liegen nun vor und lassen fundierte Abschätzungen für unsere Heimatgalaxie Milchstraße zu.

Z.B. spiegel-online berichtet:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,746624,00.html

Daraus:

Washington - Mindestens 50 Milliarden Planeten soll es nach Schätzungen amerikanischer Forscher in unserer Galaxis geben. Von diesen liegen wiederum mindestens 500 Millionen in einer Zone, die nicht zu heiß und nicht zu kalt ist, so dass dort theoretisch Leben existieren könnte. Das geht aus dem ersten sogenannten kosmischen Zensus anhand von vorläufigen Daten des Nasa-Teleskops "Kepler" hervor.

Die Astronomen ermittelten die Zahl der Planeten, die sie im ersten Jahr der Beobachtung eines kleinen Teils des Himmels gefunden hatten, und schätzten dann, wie wahrscheinlich es ist, dass Sterne von Planeten umkreist werden, wie "Kepler"-Wissenschaftler William Borucki erläuterte.

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass jeder zweite Stern Planeten um sich hat und dass jeder 200. Planeten in einer Zone besitzt, die das Entstehen von Leben ermöglichen könnte. Lange Zeit wurde vermutet, dass es in unserer Milchstraße mindestens 100 Milliarden Sterne gibt. Inzwischen glauben die Forscher, dass es wohl eher 300 Milliarden Sonnen sind - allein in unserer Galaxis. Und die Astronomen schätzen die Zahl der Galaxien im Universum auf 100 Milliarden.

"Kepler" ist ein Teleskop, das speziell für die Suche nach Planeten entwickelt wurde. Es registriert, wenn ein Planet vor seinem Stern vorbeizieht. Bislang hat "Kepler" 1235 Planeten-Kandidaten entdeckt, von denen 54 in einer Zone liegen, in der Leben möglich wäre.

Aber das sind vermutlich noch lange nicht alle, erklärte Borucki. Denn wenn "Kepler" 1000 Lichtjahre entfernt wäre und auf unsere Sonne blicken und dabei die Venus entdecken würde, dann stünden die Chancen nur eins zu acht, dass er auch die Erde bemerken würde.

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Freitag, 18. Februar 2011
Ein riesiger Planet in unserem Sonnensystem?
Es gibt ja schon lange die Suche nach einem weiteren Planeten oder vorzugsweise nach einem Braunen Zwerg als eine Art zweite Sonne unseres Sonnensystems. Doch es gibt nun ernstere Hinweise, da Kometenbahnen nicht den gewöhnlichen Kurs, wie berechnet, folgen.

Die Daten der WISE Sonde sollen etwa ab April diesen Jahres zur Verfügung stehen und Auskunft über einen Superjupiter in der Oortschen Wolke liefern.

Hier ein Artikel auf welt.de:

http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article12586273/Riesenplanet-Tyche-geheimnisvoll-und-uebersehen.html

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Donnerstag, 17. Februar 2011
Momerandum, Petition usw.
In der katholischen Kirche Deutschlands wird an einigen Stellen heiß diskutiert, lamentiert, debattiert und was weiß ich noch alles. Anstoß für diese Dinge gab vor allem die Deutsche Bischofskonferenz im Herbst, als sie zum Dialog ohne Tabus aufrief. Dem sind nun katholische Laien in gehobener gesellschaftlicher Stellung, aber auch über 200 Theologieprofessorinnen und Theologieprofessoren gefolgt. Natürlich gab es da auch Gegenstimmen.

Eine kleine Auswahl der öffentlichen Diskussionspapiere sei einmal hier gegeben:

http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/unions_politiker_fordern_abkeh/627223/unions_politiker_fordern_abkeh.html#627223

http://kath.net/detail.php?id=29826

http://kath.net/detail.php?id=29865

http://kath.net/detail.php?id=29969

http://www.memorandum-freiheit.de/

http://petitionproecclesia.wordpress.com/

Mein Kommentar:

Jesus Christus spricht: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!

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Schwarze Löcher kleiner als gedacht ?!
Scinexx berichtet:

Schwarze Löcher sind womöglich bis zu zehn Mal kleiner als bislang angenommen. Zu diesem Schluss sind Göttinger Astrophysiker jetzt in einer neuen Studie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ gekommen, in der sie 37 Galaxien unter die Lupe genommen haben...

Die Forscher der Universität Göttingen um Wolfram Kollatschny und Matthias Zetzl analysierten die Lichtemissionen von insgesamt 37 Galaxien und konnten dabei erstmals eindeutig die Umlaufgeschwindigkeit der Scheibenmaterie messen. Mit dem dritten Keplerschen Gesetz lässt sich anhand der Umlaufgeschwindigkeit und dem Abstand der Körper voneinander die Masse des Schwarzen Lochs berechnen...


Die daraus berechneten Massen sind nach Angaben der Wissenschaftler weit geringer als bisher angenommen, und da die Masse von Schwarzen Löchern proportional zu ihrer Größe ist, sind diese damit auch kleiner als vermutet.


http://www.g-o.de/wissen-aktuell-13007-2011-02-17.html

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Mittwoch, 16. Februar 2011
Ken Ono: New Theories Reveals Nature Of Numbers
Sensationell:




Emory math professor Ken Ono explains major breakthroughs in our understanding of partition numbers, the basis for adding and counting. Ono and his colleagues discovered that partition numbers behave like fractals, and they devised the first finite formula to calculate the partitions of any number. These new theories were hundreds of years in the making, and answer some famous old questions in math. To learn more, visit: www.emory.edu/esciencecommons.

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Sonntag, 13. Februar 2011
Berliner Vortrag von Dr. Michael König
Gestern Abend war ich auf dem Vortrag von Dr. Michael König über seine Urwort - Theorie (siehe meine Buchbesprechung http://designale.blogger.de/stories/1753978/ ).

Auch wer sein Buch gelesen hat und örtlich eine Gelegenheit findet an seinen Vorträgen teilzunehmen, sollte das nicht verpassen, denn man spürt dem Quantenphysiker ab, dass er in seinem Buch nicht nur ein neues Konzept vorstellt, sondern dass er wirklich alles genau durchgerechnet hat. Dabei wird er aber in seinen Ausführungen nicht abgehoben, sondern bleibt allgemeinverständlich. Dies versicherte mir meine Tochter, die mich begleitete und als Studentin der Komplementärmedizin nicht verdächtigt werden kann, wie ich mathematische Konstrukte studiert zu haben und daher nicht zu bemerken, wenn die Allgemeinverständlichkeit verlassen wird.

Absolut wichtig ist in diesem Rahmen auch, dass sich Dr. König nach dem Vortrag den Fragen und Anmerkungen des Publikums stellt, auf die er in seiner sehr ruhigen und sympathischen Art ausführlich eingeht, denn die Konsequenzen seiner Theorie für den gelebten Alltag sind revolutionär. Doch um das zu verstehen, muss man ihn selbst erlebt haben: Ohne erhobenem Zeigefinger eines Oberlehrers klärt er den Menschen über seine prinzipiellen Potentiale zur Entwicklung von Bewusstheiten und des eigenen Bewusstseins auf.

Fazit: Sehr zu empfehlen!!!

Weitere Termine finden sich hier:

http://www.das-urwort.de/termine?start=2



Noch einmal ein Interview:

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Freitag, 11. Februar 2011
Viren-DNA in menschlichem Erbgut wichtig
Zu dieser Aussage kommen Genetiker, die sich auf der Suche nach Sequenzen von Viren-DNA im menschlichen Erbgut gemacht haben, wie scinexx berichtet:

http://www.g-o.de/wissen-aktuell-12965-2011-02-09.html

Darin heißt es:

DNA vom Retrovirus im Menschengenom

„Durch eine genau bestimmbare genetische Ergänzung wurde bei Menschen und Menschenaffen der Kontrollmechanismus verstärkt", erklärt Matthias Dobbelstein von der Universitätsmedizin Göttingen. Auslöser dafür sind Teile eines in unser Genom dauerhaft eingebauten Virus, das zu den so genannten endogenen Retroviren gehört. Dabei handelt es sich um Genabschnitte, die im Aufbau Teilen des AIDS-Virus ähneln, ohne jedoch zu einer Immunschwäche oder einer anderen Krankheit zu führen.

Vor 15 Millionen Jahren wurde diese Virus-DNA bei einem unserer Vorfahren - anscheinend durch einen für uns günstigen Zufall - ins Erbgut eingesetzt und hat sich anschließend in der Evolution durchgesetzt. Das Einsetzen der Virus-DNA geschah in der Nähe eines Gens, das einen wesentlichen Kontrollfaktor produziert, wie die Wissenschaftlerin Ulrike Beyer entdeckte.

Kontrollfaktor treibt fehlerhafte Zellen in den Tod

Der Kontrollfaktor - genannt p63 - wird in den Vorläufern von Keimzellen, den so genannten Spermatogonien, in besonders großen Mengen angefertigt. Er steht für eine strenge Qualitätskontrolle des Erbguts: Schon bei geringen Schäden an der DNA sterben Zellen durch seine Wirkung ab. Dadurch wird vermieden, dass ein beschädigtes Genom an die nächste Generation weitervererbt wird. Das Kontroll-Szenario von p63 nimmt auch Opfer in Kauf: So kann der Kontrollfaktor p63 den zellulären Selbstmord, Apoptose genannt, massiv verstärken.

Schutz auch vor Hodenkrebs

Könnte p63 also auch die Entstehung von Tumoren, von Krebs unterbinden? Auch hierauf fanden die Göttinger Forscher eine Antwort, diesmal in Kooperation mit Ute Moll, die Gastprofessorin der Universitätsmedizin Göttingen ist, gleichzeitig aber ein US-amerikanisches Team an der Stony Brook University in New York, leitet. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen: Der Kontrollfaktor p63 kann in den Stammzellen normaler Hoden gefunden werden. Dagegen fehlt er in der weit überwiegenden Zahl der aus diesem Gewebe abgeleiteten Krebsgeschwüre.

„Dies deutet darauf hin, dass p63 in normalem Gewebe eine Barriere der Tumorentstehung darstellt", erklärt Dobbelstein.

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