Mittwoch, 22. Februar 2012
Marsbeben auch heute möglich
Beobachtungen der Marsoberfläche zeigen Spuren von Beben, die - aufgrund der recht beachtlichen Winderodierungen - auch heute noch möglich scheinen. Jedenfalls sind die Spuren mindestens in der jüngsten Vergangenheit entstanden. Dadurch ist auch noch heutiger Vulkanismus möglich und damit auch flüssiges Untergrundwasser.

astrobio.net - Das NASA Astrobiologie-Journal - berichtet hier.

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Montag, 20. Februar 2012
Mond hat junge Dehnungsrisse
Nur ca. 50 Mio Jahre alte Dehnungsrisse in der Mondoberfläche, wie sie auf der erdabgewandten Seite des Mondes gefunden wurden, geben Rätsel auf, wie scienceticker berichtet, denn von Vulkanismus können sie nicht stammen: hier.

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Mittwoch, 15. Februar 2012
Higgs-Hinweis verstärkt
Im Dezember letzten Jahres wurde ja vermeldet, dass die Hauptexperimente am LHC gute Hinweise haben, dass sich etwa bei 125 GeV ein dem Standard-Higgs ähnliches Signal detektieren ließ. Statistisch wurde die Signifikanz auf immerhin 3,8 Sigma (Standardabweichungen) angegeben. Damals waren aber noch nicht alle Daten des CMS-Experiments ausgewertet und einige Unken meinten, dass, wenn CMS alle Daten des damaligen Testlaufs vorliegen hätten, das Signal verschwinden dürfte. Das Gegenteil ist der Fall. CMS hat nun alle Auswertungen abgeschlossen und insgesamt steigt die Signifikanz nun auf 4,3 Sigma (als Endeckung gilt ein Signal mit einer Signifikanz von mindestens 5 Sigma)!

Der Blog des angesehenen Journals Nature bringt die Hintergründe hier.

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Dienstag, 14. Februar 2012
Urwort-Matrix und Supersymmetrie
Neben meinem Hausbau beschäftige ich mich unter anderem auch noch intensiv um meine Berechnungen zur Urwort-Theorie. Aufbauend aus meiner letzten Arbeit ( utdimfeinstruktur (pdf, 374 KB) ) kann ich nun feststellen: Sobald die Zeitdimension generiert wird, also für t > 0, ist Supersymmetrie von der Urwort-Theorie nicht nur erlaubt, sondern gefordert!

Ich hoffe spätestens Anfang März meine dritte Abhandlung zur Urwort-Theorie vorlegen zu können, die genau dieses Ergebnis mathematisch herleitet und noch einiges mehr...

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Vega: neue europäische Trägerrakete
Über den erfolgreichen Jungfernflug berichtet u.a. astronews.com hier.

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Freitag, 10. Februar 2012
Antarktis-See im ewigen Eis angebohrt
Russische Wissenschaftler sollen den unter dem Eispanzer gelegenen Wostok-See angebohrt haben. Damit ist der Weg frei zu einem seit 15 Mio Jahren autarkem Ökogebiet. Scinexx.de berichtet hier:

Der Wostoksee im Osten der Antarktis ist der größte bekannte See, der komplett unter einer Eisdecke liegt. Bereits 1998 liefen Vorbereitungen dazu, die Eisdecke über dem See zu durchbohren und mit Sonden in den See vorzudringen. Damals wurde dieses Projekt nach internationaler Übereinkunft 150 Meter über dem See gestoppt, da man eine Kontamination des Seewassers durch Chemikalien und Bakterien von der Oberfläche befürchtete.

Denn Forscher vermuten in dem seit langem isolierten Wasser des Wostoksees einzigartige Lebensformen. Ihre Erforschung könnte unter anderem Aufschluss über mögliches Leben auf dem Jupitermond Europa geben, der einen ganzen Ozean unter der Eiskruste besitzt. Zudem könnten die Organismen im See Aufschluss darüber geben, wie sich einst das Leben an diese extremen Bedingungen von Kälte und Dunkelheit anpasste. Sollte das Seewasser jedoch durch die Bohrung kontaminiert werden, könnte diese einzigartige Lebenswelt bedroht sein, befürchten Forscher.

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Dienstag, 7. Februar 2012
Video von der Mondrückseite
Zum Video und Artikel von raumfahrer.net gehts hier.

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Freitag, 3. Februar 2012
Bild der Wissenschaft: Maya und 2012-Apokalypse
Gestern habe ich die Bild der Wissenschaft gelesen. Unter anderem auch den Artikel über den angeblichen Weltuntergang am 21.12.2012 wegen des Maya-Kalenders.

Auch ich denke nicht an einen Weltuntergang, aber wenn man dazu Aufklärung betreiben will, dann sollte man keine oberflächlichen Schnellschüsse verbreiten, wie es Bild der Wissenschaft tut.

Im Artikel wird zum Beispiel geflissentlich verschwiegen, dass die längeren Zyklen nach dem Baktum in ihren Bezeichnungen eine Erfindung der Experten ist und nicht bei den Maya vorkommt. Oder mit anderen Worten: Die Bezeichnungen Pictun, Calabtun, Kinchiltun und Alautun kommen in den Maya-Inschriften nicht vor!

Ferner wurde wohl absichtlich genauso verschwiegen, was man schon in wikipedia nachlesen kann und dem ich vollumfänglich zustimme:

Besondere Aufmerksamkeit wird heutzutage in esoterischen Kreisen dem 21. bzw. 23. Dezember 2012 gewidmet. Man will hier einen angeblichen „Weltuntergangstag“ der Maya-Schöpfung erkennen, obwohl dies nach Ansicht von Mayaforschern inhaltlich völlig unzutreffend ist.[7] Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal nach ca. 5.125 Jahren der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[8] Kritiker der „Weltuntergangstheorie“ weisen darauf hin, dass die Maya Berechnungen vorgenommen haben, die weit über dieses Datum hinausgehen; in diesem Zusammenhang wird vor allem das Thronjubiläum des Herrschers Pacal im Jahr 4772 genannt.[9] Allerdings kann dieses Argument alleine nicht überzeugen.[10] Denn das Datum 13.0.0.0.0 der Langen Zählung ist im Jahr 3113 v. Chr. schon einmal eingetreten. Dieses Datum wurde von den Maya als Tag der Schöpfung in ihrer gegenwärtigen Form angesehen.[11] Auch markierte der Beginn der gegenwärtigen Schöpfung im Jahr 3113 v. Chr. nicht den absoluten Nullpunkt der Zeit.[12] Den Maya war es daher möglich, Berechnungen durchzuführen, die vor dieses Datum reichten.[13] Auch das Datum 13.0.0.0.0 im Dezember 2012 stellt im Rahmen der Langen Zählung keinen absoluten Endpunkt der Zeit dar, sondern lediglich das Ende eines Zyklus von 13 Baktun. Somit waren über das anstehende Datum 13.0.0.0.0 hinausgehende Berechnungen ebenfalls zulässig; die Frage, ob dieses Datum nach der Vorstellung der Maya in gleicher Weise wie das letzte Datum 13.0.0.0.0 mit einem Neubeginn der Schöpfung verbunden ist, lässt sich folglich allein mit dem Hinweis auf ihre Kalenderberechnungen nicht beantworten

Immerhin bestätigt der Artikel in Bild der Wissenschaft, dass Startdatum im Jahr 3113 v. Chr. Der Abschluss dieses Schöpfungszyklus hat also nichts mit einer angeblich unheilvollen Zahl 13 zu tun, wie im Artikel suggeriert, sondern mit dem Schöpfungsmythos der Maya.

Eine solche Neuschöpfung ist uns auch aus dem christlichen Bereich bekannt, wenn zum Beispiel Christus als der neue Adam und mit dem Tag Seiner Auferstehung eine neue Schöpfung - quasi der achte Schöpfungstag und der erste Tag der neuen Schöpfung - verbunden wird. An diesem Tag ging die Welt auch nicht unter, aber dennoch zeigte sich schnell, dass eine neue Zeit angebrochen war, die sich nach und nach bemerkbar machte.

Selbstverständlich setze ich die Maya-Zählung nicht mit der biblischen Offenbarung gleich. Aber in einer anti-religiösen Gesellschaft kann das Nachdenken, über solche Zusammenhänge auch einen neuen Zugang zum transzendenten Denken schaffen. Die frühe Kirche nannte dies: Die Pädagogik Gottes in heidnischen Religionen entdecken!

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Kosmonauten zum Mond bis 2020
Verschiedene Meldungen geben ein Interview wieder, in das der russische Weltraumchef ankündigt, dass im Jahre 2020 ein russischer Kosmonaut den Mond betreten wird. Beispielsweise berichtet das focus.de hier.

Persönlich denke ich, dass ihnen die Chinesen zuvorkommen werden. Der Wettlauf zum Mond kann beginnen!

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