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Donnerstag, 4. April 2013
Hinweise auf Annihilation Dunkler Materie
klauslange,13:11h
Nun wurden endlich die ersten Ergebnisse des AMS-02 auf der ISS veröffentlicht und die Gerüchte bewahrheiteten sich: Es wurde ein signifikanter Überschuss an Positronen gemessen. Die einfachste Erklärung - auch wenn man die Strahlungssignatur betrachtet - wäre dafür die Annihilation von Teilchen Dunkler Materie.
Zwar gibt es noch eine theoretische andere Erklärung, die gerade richtig verteilte Pulsare benötigt, um die Richtungsunabhängigkeit dieses Positronenüberschusse zu erklären, aber das ist doch sehr unwahrscheinlich.
Im Rahmen der Supersymmetrie gibt es Vorhersagen, die denen der bisherigen Messresultate entsprechen. In den nächsten Monaten - wohl auf jeden Fall noch in diesem Jahr - will man auch den prognostizierten Flankenabfall jenseits von ca. 350 GeV untersuchen. Sollte man diesen auch noch beobachten, ist die Teilchenannihilation Dunkler Materie bewiesen.
Mich wundert dann nur, warum man am LHC nicht schon entsprechende Hinweise auf Neutralinos gefunden hat. Wurden unerwartete Signale zu rigoros aussortiert?
Die weiteren Daten von AMS-02 versprechen spannende Ergebnisse.
Einen sehr guten Übersichtsartikel zum Stand der AMS-02 Ergebnisse brachte astronews.com
Auch dort heißt es:
Der Überschuss an Positronen wurde aus allen Himmelsrichtungen gemessen und man hat auch keine zeitlichen Variationen beobachten können. Dies deutet darauf hin, dass zumindest keine einzelne natürliche Quelle, wie beispielsweise ein rotierender Neutronenstern, für den beobachteten Überschuss verantwortlich ist. Die jetzt vorgestellten Ergebnisse stimmen mit Modellen überein, die eine gegenseitige Auslöschung von Teilchen der Dunklen Materie für die Positronen verantwortlich machen. Die Datenlage erlaubt es allerdings noch nicht, andere Möglichkeiten auszuschließen.
"Diese bislang genauesten Messungen des Flusses von Positronen in der kosmischen Strahlung zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten des AMS-Detektors", so Ting. "In den kommenden Monaten wird AMS in der Lage sein, uns zu verraten, ob diese Positronen tatsächlich ein Signal für Dunkle Materie sind oder ob sie einen anderen Ursprung haben."
...
In einer unter dem Begriff "Supersymmetrie" bekannten Theorie entstehen Positronen, wenn zwei Teilchen der Dunklen Materie miteinander kollidieren und sich dabei gegenseitig auslöschen. Die Supersymmetrie und insbesondere die darin enthaltenen Weakly Interacting Massive Particles (WIMPs), also schwach wechselwirkende massereiche Teilchen, gelten als bislang vielversprechendste Kandidaten zur Erklärung der Dunklen Materie.
Nimmt man eine gleichmäßige Verteilung der Dunklen Materie im Universum an, würde die Supersymmetrie genau die Beobachtungen vorhersagen, die mit AMS nun gemacht wurden. Allerdings reichen die Daten noch nicht, um eine endgültige Aussage machen zu können. Theoretisch wäre es beispielsweise noch möglich, die Messungen mithilfe von Pulsaren, also rotierenden Neutronensternen, zu erklären, die in der galaktischen Scheibe verteilt sind.
Eine weiterer Hinweis könnte ein starker Abfall des Überschusses bei noch höheren Energien sein, der von der Theorien vorhergesagt wird. Dieser wurde bislang noch nicht beobachtet. Die Forscher wollen daher versuchen, die Genauigkeit der Messungen oberhalb von 250 GeV weiter zu verbessern, um hier in Zukunft eine klare Aussage machen zu können.
Zwar gibt es noch eine theoretische andere Erklärung, die gerade richtig verteilte Pulsare benötigt, um die Richtungsunabhängigkeit dieses Positronenüberschusse zu erklären, aber das ist doch sehr unwahrscheinlich.
Im Rahmen der Supersymmetrie gibt es Vorhersagen, die denen der bisherigen Messresultate entsprechen. In den nächsten Monaten - wohl auf jeden Fall noch in diesem Jahr - will man auch den prognostizierten Flankenabfall jenseits von ca. 350 GeV untersuchen. Sollte man diesen auch noch beobachten, ist die Teilchenannihilation Dunkler Materie bewiesen.
Mich wundert dann nur, warum man am LHC nicht schon entsprechende Hinweise auf Neutralinos gefunden hat. Wurden unerwartete Signale zu rigoros aussortiert?
Die weiteren Daten von AMS-02 versprechen spannende Ergebnisse.
Einen sehr guten Übersichtsartikel zum Stand der AMS-02 Ergebnisse brachte astronews.com
Auch dort heißt es:
Der Überschuss an Positronen wurde aus allen Himmelsrichtungen gemessen und man hat auch keine zeitlichen Variationen beobachten können. Dies deutet darauf hin, dass zumindest keine einzelne natürliche Quelle, wie beispielsweise ein rotierender Neutronenstern, für den beobachteten Überschuss verantwortlich ist. Die jetzt vorgestellten Ergebnisse stimmen mit Modellen überein, die eine gegenseitige Auslöschung von Teilchen der Dunklen Materie für die Positronen verantwortlich machen. Die Datenlage erlaubt es allerdings noch nicht, andere Möglichkeiten auszuschließen.
"Diese bislang genauesten Messungen des Flusses von Positronen in der kosmischen Strahlung zeigen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten des AMS-Detektors", so Ting. "In den kommenden Monaten wird AMS in der Lage sein, uns zu verraten, ob diese Positronen tatsächlich ein Signal für Dunkle Materie sind oder ob sie einen anderen Ursprung haben."
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In einer unter dem Begriff "Supersymmetrie" bekannten Theorie entstehen Positronen, wenn zwei Teilchen der Dunklen Materie miteinander kollidieren und sich dabei gegenseitig auslöschen. Die Supersymmetrie und insbesondere die darin enthaltenen Weakly Interacting Massive Particles (WIMPs), also schwach wechselwirkende massereiche Teilchen, gelten als bislang vielversprechendste Kandidaten zur Erklärung der Dunklen Materie.
Nimmt man eine gleichmäßige Verteilung der Dunklen Materie im Universum an, würde die Supersymmetrie genau die Beobachtungen vorhersagen, die mit AMS nun gemacht wurden. Allerdings reichen die Daten noch nicht, um eine endgültige Aussage machen zu können. Theoretisch wäre es beispielsweise noch möglich, die Messungen mithilfe von Pulsaren, also rotierenden Neutronensternen, zu erklären, die in der galaktischen Scheibe verteilt sind.
Eine weiterer Hinweis könnte ein starker Abfall des Überschusses bei noch höheren Energien sein, der von der Theorien vorhergesagt wird. Dieser wurde bislang noch nicht beobachtet. Die Forscher wollen daher versuchen, die Genauigkeit der Messungen oberhalb von 250 GeV weiter zu verbessern, um hier in Zukunft eine klare Aussage machen zu können.
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Dienstag, 2. April 2013
Schach: Carlsen ist WM-Herausforderer
klauslange,12:03h
Obwohl Carlsen auch seine letzte Partie gegen Swidler verlor, ist er dennoch der kommende Herausforderer von Weltmeister Anand.
Denn auch Kramnik konnte in der letzten Partie nicht gegen Iwantschuk bestehen, so dass die Anzahl der Siege entscheiden musste. Der direkte Vergleich Kramnik - Carlsen war unentschieden.
Wenn Carlsen gegen Anand bestehen möchte, muss er unbedingt nervenstärker werden. Dennoch: Meine herzlichen Glückwünsche gehen an den frischgebackenen Herausforderer.
Das verspricht ein interessantes WM-Match im November zu werden!
Denn auch Kramnik konnte in der letzten Partie nicht gegen Iwantschuk bestehen, so dass die Anzahl der Siege entscheiden musste. Der direkte Vergleich Kramnik - Carlsen war unentschieden.
Wenn Carlsen gegen Anand bestehen möchte, muss er unbedingt nervenstärker werden. Dennoch: Meine herzlichen Glückwünsche gehen an den frischgebackenen Herausforderer.
Das verspricht ein interessantes WM-Match im November zu werden!
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Montag, 1. April 2013
Schach-WM-Kandidaten: Carlsen zeigt Nerven und verliert
klauslange,21:56h
Mit einer sehr guten Partie hat Swidler den Fehler Carlsens aufgezeigt und souverän gewonnen. Damit hat er seinem Landsmann Kramnik die bestmögliche Schützenhilfe geleistet. Sollte Kramnik gegen Iwantschuk mindestens Remis schaffen, ist er der neue Herausforderer und hat die Chance das Gesetz 'They never come back' zu durchbrechen...
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Schach-WM-Kandidaten: Vorteil für Carlsen
klauslange,17:54h
Da gestern Carlsen gewonnen hat, während Kramnik nur remisierte, hat Carlsen wieder etwas Vorteil.
Denn trotz Punktegleichheit, würde - sollten auch nach dem heutigen Tag beide gleichviel Punkte haben - Carlsen als Herausforderer das Turnier beenden, da er mehr Siege als Kramnik hat.
Dennoch: Kramnik dürfte es leichter fallen, gegen Iwantschuk zu gewinnen, als Carlsen gegen Swidler. Auch ist für Kramnik damit ein Remis leichter als für Carlsen. Wenn der Norweger auf Nummer Sicher gehen will, sollte er am besten gewinnen. Egal was dann Kramnik macht, Carlsen wäre klar der neue Herausforderer um die WM-Krone.
Bald werden wir es wissen...
Denn trotz Punktegleichheit, würde - sollten auch nach dem heutigen Tag beide gleichviel Punkte haben - Carlsen als Herausforderer das Turnier beenden, da er mehr Siege als Kramnik hat.
Dennoch: Kramnik dürfte es leichter fallen, gegen Iwantschuk zu gewinnen, als Carlsen gegen Swidler. Auch ist für Kramnik damit ein Remis leichter als für Carlsen. Wenn der Norweger auf Nummer Sicher gehen will, sollte er am besten gewinnen. Egal was dann Kramnik macht, Carlsen wäre klar der neue Herausforderer um die WM-Krone.
Bald werden wir es wissen...
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Freitag, 29. März 2013
Schach-WM-Kandidaten-Match: Kramniks Hattrick!!!
klauslange,22:07h
Was für eine phantastische Aufholjagd: Drei Spiele und drei Siege für Kramnik, während Carlsen auf unerwartet heftigen Widerstand trifft und gegen Iwantschuk verliert. Damit hat der Ex-Weltmeister aus Russland alle Vorteile auf seiner Seite und sollte auch die beiden letzten Partien dominieren können, denn wer soll ihn in dieser Form jetzt noch ernsthaft aufhalten? Carlsen ist das Verlieren nicht gewohnt und wird dadurch mental auch noch das Nachsehen haben. Kramniks Lauf ist unfassbar!!!
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Kreuz Christi - Grund zur Freude !?
klauslange,19:40h
Selbstverständlich ist die Kreuzigung Jesu an und für sich - es handelt sich schließlich um eine Hinrichtung - eine Begebenheit der Besinnung, der Trauer.
Doch für mich persönlich als Nachgeborener, der diesen Kreuzestod im Lichte der Auferstehung sieht, ist dieses Opfer, das Christus für mich getan hat ein Grund der Dankbarkeit und der Freude. Wer hat schon einen solchen Freund, der für einen sein Leben hingibt, um die Tür für ein neues Leben zu öffnen? Damit ist nicht einfach ein Leben im Jenseits gemeint, sondern ein Leben nach dem Streit, nach Verlust, nach Leid, nach einer Niederlage. Dem allen muss man nicht ausweichen, denn dahinter wartet die Auferstehung.
Ja, ich habe den Kreuzweg gebetet, aber schon in ihm ist Freude, denn das Kreuz ist zum Baum des Lebens geworden. Danke, Christus!
Doch für mich persönlich als Nachgeborener, der diesen Kreuzestod im Lichte der Auferstehung sieht, ist dieses Opfer, das Christus für mich getan hat ein Grund der Dankbarkeit und der Freude. Wer hat schon einen solchen Freund, der für einen sein Leben hingibt, um die Tür für ein neues Leben zu öffnen? Damit ist nicht einfach ein Leben im Jenseits gemeint, sondern ein Leben nach dem Streit, nach Verlust, nach Leid, nach einer Niederlage. Dem allen muss man nicht ausweichen, denn dahinter wartet die Auferstehung.
Ja, ich habe den Kreuzweg gebetet, aber schon in ihm ist Freude, denn das Kreuz ist zum Baum des Lebens geworden. Danke, Christus!
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Donnerstag, 28. März 2013
Vermutlich Tetraquark entdeckt
klauslange,12:38h
Forscher haben ein sehr kurzlebiges subatomares Teilchen entdeckt, dass bislang nur theoretisch möglich gehalten wurde, ein sogenanntes Tetraquark. Ein Teilchen, dass aus vier Quarks besteht. Die bekannten Teilchen bestehen - neben anderen Komponenten - aus drei Quarks.
Weitere Untersuchungen müssen folgen. Einen ausführlichen Hintergrundbericht liefert u.a. welt der physik.
Weitere Untersuchungen müssen folgen. Einen ausführlichen Hintergrundbericht liefert u.a. welt der physik.
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Mittwoch, 27. März 2013
Und wieder die Lichtgeschwindigkeit...
klauslange,15:08h
Die Naturkonstanten haben es naturgemäß den Forschern angetan, insbesondere jene der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. Nun sind zwei Arbeiten erschienen, die eigentlich klären wollen, was denn im Quantenvakuum wirklich passiert und wie seine Natur ist. Doch das hat Auswirkungen auf die Lichtgeschwindigkeit, denn auch sie muss dann fluktuieren...
Die andere Arbeit konzentriert sich auf den Raum, welche Abhängigkeiten in der Raumzeit er hat und wie das mit den darin enthaltenen Teilchen korreliert. Auch dabei fand sich eine Variabilität der Lichtgeschwindigkeit.
Da ich nur die Hälfte dessen verstanden habe, was diese Forscher da genau ausgetüftelt haben, will ich dazu auch weiter kein Kommentar abliefern.
Jedenfalls sind die Arbeiten peer reviewed und erscheinen in Fachjournalen. Was allein auch kein Gütesiegel ist, aber manche brauchen das, um es überhaupt zu lesen (ich nehme auch Arbeiten ernst, die nicht anerkannt sind, sonst bräuchte ich selbst ja auch gar nicht weiter rechnen...).
Einen ausführlicheren Bericht liefert science daily
Die andere Arbeit konzentriert sich auf den Raum, welche Abhängigkeiten in der Raumzeit er hat und wie das mit den darin enthaltenen Teilchen korreliert. Auch dabei fand sich eine Variabilität der Lichtgeschwindigkeit.
Da ich nur die Hälfte dessen verstanden habe, was diese Forscher da genau ausgetüftelt haben, will ich dazu auch weiter kein Kommentar abliefern.
Jedenfalls sind die Arbeiten peer reviewed und erscheinen in Fachjournalen. Was allein auch kein Gütesiegel ist, aber manche brauchen das, um es überhaupt zu lesen (ich nehme auch Arbeiten ernst, die nicht anerkannt sind, sonst bräuchte ich selbst ja auch gar nicht weiter rechnen...).
Einen ausführlicheren Bericht liefert science daily
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Dienstag, 26. März 2013
WM-Kandidaten-Match: Carlsen in Führung
klauslange,12:33h
Um es vorweg zu sagen, noch ist nichts, aber auch gar nichts entschieden. Nachdem Carlsen in der siebenden Runde wohl ein wenig Glück hatte, denn der Gegner hatte wohl die Möglichkeit ihn in arge Schwierigkeiten zu bringen, ließ dies aber ungenutzt, legte er zwei sichere Remisen hin. Kramnik hingegen konnte seinen ersten Sieg feiern, vermochte daraus aber nicht weiter Kapital zu schlagen.
Und dann kam das, was man einem Spieler auf diesem Niveau kaum zutraut: Aronjan stellte sozusagen einzügig seine Partie ein. Ingesamt konnte Boris Gelfand mit seinen zwei Siegen damit die anfänglichen Niederlagen etwas ausbügeln. Ergebnis nach neun Runden: Carlsen führt mit einem halben Zähler. Wie kommt er mit der Bürde des Führenden in einem WM-Kandidaten-Turnier zurecht? Die nächsten drei Partien werden es uns sagen. Ab morgen gehts weiter...
Und dann kam das, was man einem Spieler auf diesem Niveau kaum zutraut: Aronjan stellte sozusagen einzügig seine Partie ein. Ingesamt konnte Boris Gelfand mit seinen zwei Siegen damit die anfänglichen Niederlagen etwas ausbügeln. Ergebnis nach neun Runden: Carlsen führt mit einem halben Zähler. Wie kommt er mit der Bürde des Führenden in einem WM-Kandidaten-Turnier zurecht? Die nächsten drei Partien werden es uns sagen. Ab morgen gehts weiter...
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