Freitag, 4. Juli 2014
Vorgetäuschte Exoplaneten
Dass man wirklich sehr vorsichtig sein muss, wenn man mit indirekten Methoden nach Exoplaneten sucht, ist eigentlich klar. Dass man aber nicht vorsichtig genug sein kann, zeigt ein aktuelles Beispiel.

Um einen fernen Stern belegte man sechs Exoplaneten. Nun stellte sich aber heraus, dass drei dieser Planeten - darunter zwei als habitabel geltende - schlichtweg nicht da sind, sondern durch Megnetturbulenzen des Muttersterns selbst vorgetäuscht wurden.

Positiv an der Sache ist, dass Forscher das auch selbst herausgefunden haben und das Ergebnis nun entsprechend korrigiert wurde...

Zur Meldung hier.

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Donnerstag, 3. Juli 2014
Ist das Higgs-Boson ein Sneutrino?
Ohne dem zuviel Bedeutung beizumessen, finde ich es gut, wenn Forscher auch ganz abseitige Ideen nachgehen. Das nenne ich echte Wissenschaft, selbst wenn sich dann herausstellt, dass diese Idee nicht standhält.

Eine solch mutige Idee wurde auf arxiv vorgestellt. Es geht darum, dass das entdeckte Higgs-Boson gleichzeitig der Superpartner des Neutrinos - speziell des Tau-Neutrinos - sein kann, also ein Sneutrino ist.

Zur Abhandlung hier.

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Mittwoch, 2. Juli 2014
Henryk M. Broder hat recht
Im Fall der drei ermordeten istraelischen Jugendlichen nahe Hebron schreibt Henryk M. Broder wieder einmal einen treffenden Kommentar, den ich meinen Lesern nicht vorenthalten will: hier.

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Dienstag, 1. Juli 2014
Mertesacker hat recht!
Mal ein Kommentar zur laufenden Fußball-WM:

Ich finde es gut wie Per Mertesacker reagiert hat. Nach so einem Spiel ist zunächst und vor allem das Ergebnis entscheidend: Einzug ins Viertelfinale! Gratulation!

Später und dann auch in geschlossener Runde im Rahmen der Mannschaft kann man über Verbesserungspotential reden. Doch gerade das zeichnet eine gute Mannschaft aus, dass, wenn es mal nicht so läuft, wie in der ersten Halbzeit, sie die Zähne zusammenbeißt und Charakter zeigt. Genau das tat die Mannschaft. Darauf kommt es an.

Mertesacker hat Recht: Einen Gegner, der es ins Achtelfinale geschafft hat, kann man nicht an irgendwelchen Statistiken oder Weltranglisten messen, sondern die im laufenden Turnier gezeigte Leistung ist ausschlaggebend. Und da hatte Algerien gezeigt, was es kann.

Was letztlich zählt sind die Tore. Und da hat die deutsche Mannschaft nun einmal mehr geschossen als der Gegner und mit einem überragendem Torwart im Vorfeld viele gegnerische Aktionen unterbunden.

Darauf lässt sich aufbauen. Ich freue mich auf das Viertelfinale gegen Frankreich...!!!

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Montag, 30. Juni 2014
Gigant der Meere?
Seltsame Daten eines Peilgeräts an einem weißen Hai zeugen von einer Attacke eines riesigen Meeresbewohners vor der Küste Australiens.

Dass dieser Meeresbewohner selbst ein gigantischer Hai sein soll, wie Meeresbiologen glauben machen wollen, sei mal dahingestellt. Auf jedenfall gibt es einen noich unbekannten Räuber im Ozean, vor dem selbst der weiße Hai flüchten muss...

Zur Meldung hier.

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Freitag, 27. Juni 2014
Verlangsamt sich Licht auf seine Reise?
Eine lächerlich anmutende Frage, wie es scheint. Doch Messungen der bekannten Supernova SN 1987A können auch so intepretiert werden, dass sich Licht auf seiner Reise verlangsamt. Dies wird aus Diskrpanzen in der Ankunftszeit deutlich.

Es sind gerade solche Meldungen, auch wenn sie sich später als unrichtig erweisen, die mein Interesse wecken. Daher auch diese: hier:

Franson's arguments are based on observations made of the supernova SN 1987A–it exploded in February 1987. Measurements here on Earth picked up the arrival of both photons and neutrinos from the blast but there was a problem—the arrival of the photons was later than expected, by 4.7 hours. Scientists at the time attributed it to a likelihood that the photons were actually from another source. But what if that wasn't what it was, Franson wonders, what if light slows down as it travels due to a property of photons known as vacuum polarization—where a photon splits into a positron and an electron, for a very short time before recombining back into a photon. That should create a gravitational differential, he notes, between the pair of particles, which, he theorizes, would have a tiny energy impact when they recombine—enough to cause a slight bit of a slowdown during travel. If such splitting and rejoining occurred many times with many photons on a journey of 168,000 light years, the distance between us and SN 1987A, it could easily add up to the 4.7 hour delay, he suggests.


Spannende Argumentation, die es in ein peer-review Physikjournal geschafft hat!

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Mittwoch, 25. Juni 2014
Rätselhaftes Röntgen-Signal entdeckt
Forscher haben ein rätselhaftes Röntgensignal entdeckt, für dessen Ursache es bislang keine Erklärung im Rahmen des Standardmodels der Teilchenphysik gibt.

Es wurde mit dem Rötngenteleskop Chandra und unabhängig davon mit dem XMM-Newton aufgefangen, ist also kein Messartefakt, sondern real.

Es müssen noch eingehendere Analysen vorgenommen werden, doch spricht einiges dafür, dass die Ursache der Strahlung sterile Neutrinos sein könnten.

Siehe die Meldung hier.

Update:

Auch auf wissenschaft-online: hier.

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