Montag, 7. September 2015
Jeremy England: Darwin auf den Kopf gestellt
Ein sehr interessanter Artikel zu Jeremy England hier.

Interessant ist dieser Artikel u.a. daher, dass man, sobald vermeintlich eine Lösung in Sicht ist, plötzlich Probleme der Evolutionstheorie zugibt:

Zitat:

Der Darwinismus erkläre die Evolution, aber nicht den Ursprung intelligenten Lebens, sagt Jeremy England. Seine Theorie: Atome organisieren sich von selbst – so entstehe aus Unbelebtem Leben.

Die Idee Englands mag merkwürdig, ja unglaublich klingen. Sie hat aber eine ganze Reihe hochrangiger Forscher aufmerksam werden lassen. Denn während der Darwinismus die Evolution und die Komplexität unserer Lebenswelt erklären mag, leistet er das nicht für den Beginn intelligenten Lebens.


Auch wenn ich meine, dass Zufallsevolution die Zunahme an Komplexität nicht erklären kann, so ist das Eingeständnis bzgl. intelligentem Leben schon interessant.

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Freitag, 28. August 2015
Erneuter Hinweis auf Verstoß gegen das Standardmodell der Teilchenphysik!
Interessante Ergebnisse des LHCb zeigen Hinweise eines Verstoßes gegen die Leptonen-Universalität des Standard-Modells der Teilchenphysik.

Siehe u.a. hier.

Daraus:

Zum zweiten Mal haben Physiker Hinweise auf einen Verstoß gegen das Standardmodell gefunden. Bei Kollisionen im Teilchenbeschleuniger LHC zerfielen zwei verschiedene Sorten von Leptonen nicht mit der gleichen Rate, obwohl die sogenannte Leptonen-Universalität des Standardmodells dies fordert. Noch reicht die Signifikanz der Abweichungen nicht für einen sicheren Beweis aus, aber den gleichen Effekt hat zuvor bereits ein US-Beschleuniger bei anderen Kollisionen gezeigt.


Fasst man beide Ergbnisse zusammen, wobei die Signifikanz des US-Beschleunigers BarBar bei immerhin schon 3,4 Sigma liegt, dann kommt man zu einer kombinierten Signifikanz von 3,996 Sigma. Das ist schon ein sehr starker Hinweis!

Es gibt sogar noch ein drittes Ergebnis von CMS - auch ein anderer LHC-Detektor -. Dieser betrifft den Zerfall von Higgs-Bosonen in Myon und Tau-Teilchen. Dabei gab es eine Abweichung von 2,4 Sigma. Also wieder ein vollkommen unabhängiges Ergebnis, das aber in Beziehung zu der Leptonen - Universalität steht.

Berücksichtigen wir auch dieses Ergbnis zu den anderen beiden, dann haben wir 4,66 Sigma! Das ist ganz dicht vor einer Entdeckung!

Nun müssen wir die weiteren Ergebnisse der Testläufe der verschidenen Beschleuniger bzw. ihrer Detektoren abwarten. Bis diese dann ausgewertet sind, kann es bis ins Jahr 2017 dauern. Dann können wir aber eine Endeckung feiern, die neue Physik jenseits des Standardmodells beweist.

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Donnerstag, 27. August 2015
Quantenprozesse im Gehirn mit Kern-Spin
Ein wirklich sensationeller Durchbruch in der Frage, inwieweit im Gehirn auch Quantenprozesse eine Rolle spielen, konnte nun ein Forscher vorlegen!

Zum Artikel dazu Neural qubits: Quantum cognition based on synaptic nuclear spins

Zusammenfassung der Abhandlung:

The possibility that quantum processing with nuclear spins might be operative in the brain is proposed and then explored. Phosphorus is identified as the unique biological element with a nuclear spin that can serve as a qubit for such putative quantum processing - a neural qubit - while the phosphate ion is the only possible qubit-transporter. We identify the "Posner molecule", Ca9(PO4)6, as the unique molecule that can protect the neural qubits on very long times and thereby serve as a (working) quantum-memory. A central requirement for quantum-processing is quantum entanglement. It is argued that the enzyme catalyzed chemical reaction which breaks a pyrophosphate ion into two phosphate ions can quantum entangle pairs of qubits. Posner molecules, formed by binding such phosphate pairs with extracellular calcium ions, will inherit the nuclear spin entanglement. A mechanism for transporting Posner molecules into presynaptic neurons during a ``kiss and run" exocytosis, which releases neurotransmitters into the synaptic cleft, is proposed. Quantum measurements can occur when a pair of Posner molecules chemically bind and subsequently melt, releasing a shower of intra-cellular calcium ions that can trigger further neurotransmitter release and enhance the probability of post-synaptic neuron firing. Multiple entangled Posner molecules, triggering non-local quantum correlations of neuron firing rates, would provide the key mechanism for neural quantum processing. Implications, both in vitro and in vivo, are briefly mentioned.

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Mittwoch, 26. August 2015
Rätselhaftes 'Sprite'-Phänomen der Erdatmosphäre abgelichtet
Bei schweren Gewittern kann es manchmal sogenannte 'Sprite'-Phänomene geben: Rote, dutzende Kilometer große Lichtbüchel.

Nun haben ISS-Astronomen Fotos von einem solchen Phänomen machen können.

Bericht hier.

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Freitag, 21. August 2015
Antibiotika-Alternative
Immer öfter wird gemeldet, dass Antibiotika ihre Wirkung verlieren, was natürlich sehr gefährlich ist.

Nun aber gibt es eine Alternative: Kastanienblätter-Extrakt!

Siehe hier.

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Donnerstag, 20. August 2015
Magnetisches Wurmloch erschaffen
„Ein Wurmloch ist die Abkürzung zwischen zwei entfernten Punkten in der Raumzeit“, sagt Alvaro Sanchez von der Autonomen Universität Barcelona. „Wir haben nun ein Wurmloch realisiert, das zwei separate Punkte im Raum magnetisch durch einen Tunnel verbindet, der selbst magnetisch nicht nachweisbar ist.“ Mit seinen Kollegen simulierte Sanchez den Aufbau des magnetischen Wurmlochs erst im Computer auf der Grundlage eines vor einigen Jahren entworfenen theoretischen Konzepts. Diesem Bauplan folgend konstruierten sie ein kugelförmiges Objekt, dessen Kernkomponenten etwa so groß wie eine Orange waren.

Für den Bau schichtete Sanchez mehrere Hüllen aus sogenannten Metamaterialien übereinander. Durch die Mitte der Wurmlochkugel führte ein Kanal, der als Wurmlochtunnel für die magnetischen Felder fungierte. Damit die Ausbreitung der Magnetfelder von außen magnetisch unsichtbar erfolgen konnte, hatten die verschiedenen Schalen stark unterschiedliche physikalische Eigenschaften. Die innere Schale bestand aus einem tiefgekühlten, metallischen Supraleiter, der völlig undurchlässig für magnetische Felder war. Die äußere Schale konstruierten die Forscher hingegen aus einem ferromagnetischen Werkstoff, der eine sehr hohe Durchlässigkeit, Permeabilität genannt, für Magnetfelder aufwies. Den Tunnel in der Wurmlochkugel füllten Sanchez und Kollegen mit einer zu einem Zylinder aufgerollten ferromagnetischen Folie.

Ob diese eigentümliche Materialkombination tatsächlich als Wurmloch funktionieren konnte, prüften die Forscher in zahlreichen Versuchen. Sie hielten einen Permanentmagneten vor den Eingang des Wurmlochs. Das magnetische Feld breitete sich durch das Wurmloch aus, war aber von außen nicht nachweisbar. Erst am Ausgang des Wurmlochs konnten sich die magnetischen Feldlinien wieder im Raum ausbreiten und waren messbar. Dabei entsprachen sie einem magnetischen Monopol, der wie aus dem Nichts auftauchte.

So konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass ihre Konstruktion den Eigenschaften eines Wurmlochs entsprach – allerdings nur für magnetische Felder.


Aus einem welt der physik Artikel hier.

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Mittwoch, 19. August 2015
Sensation: Uralter Fingerknochen des Homo sapiens gefunden
Evolutionisten rätseln, intelligent design Befürworter jubeln: Ein Fingerknochen, der von einer Hand eines Homo sapiens stammt, aber radiometrisch 1,84 Mio. Jahre alt ist, wurde in der afrikanischen Olduwai-Schlucht gefunden.

Das ist ein sensationeller Fund, der - wie immer man das im Rahmen des Mainstream-Evolutionismus einordnet - die gedachte Abstammungsgeschichte des Menschen gehörig durcheinander bringt.

Zum scinexx.de-Artikel hier.

Daraus:


1,84 Millionen Jahre alter Knochen ähnelt keinem der damals lebenden Vormenschen

Besitzer unbekannt: Forscher haben in der Olduwai-Schlucht den ältesten "modernen" Fingerknochen entdeckt. Das Verwirrende daran: Der 1,84 Millionen Jahre alte Knochen ähnelt verblüffend dem des Homo sapiens – aber diesen gab es damals noch nicht. Die zu dieser Zeit lebenden Vormenschen Australopithecus und Homo habilis wiederum hatten sehr viel primitivere Fingerknochen. Wem der uralte Knochen gehörte, bleibt daher vorerst ein Rätsel, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Communications" berichten.

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