Montag, 4. Juni 2007
Neuer Link: Evolutionary Informatics
Aus aktuellem Anlass habe ich meine Linkliste erweitert.

Evolutionary Informatics.

Hintergründe finden sich hier:

http://evolution-schoepfung.blogspot.com/2007/06/evolutionary-informatics.html

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Mittwoch, 30. Mai 2007
Riemann Disproof?
Wurde die Riemann Hypothese widerlegt?

Pati meint, ihm sei es durch einen Widerspruchsbeweis gelungen. Ich meine, er hat höchstens - ungewollt - bewiesen, dass man die Riemann Hypothese nicht mit der Standard Analysis beweisen kann.

Meine Diskussionsbeiträge dazu finden sich hier:

http://kea-monad.blogspot.com/2007/05/riemann-revisited-ii.html

http://groups.google.co.ls/group/sci.math.research/browse_thread/thread/49f19acb5cf5a7d0/e32c1be4da662602?#e32c1be4da662602

http://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?topic=76385

Und Patis Papier:

http://arxiv.org/abs/math.NT/0703367

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Freitag, 18. Mai 2007
Causa Galilei: Ein Mythos wird entlarvt...
In der Debatte "Aufklärung"/Kirche oder Evolutionismus/Intelligent Design wird oft und gerne die Causa Galilei bemüht, um die angebliche Wissenschaftsfeindlichkeit der Kirche bzw. des Glaubens allgemein historisch zu untermauern.

Selbst bin ich noch vor gut einem Jahr in Diskussionen mit Glaubensbrüdern aneinandergeraten, weil ich an den üblichen Darstellungen zum "Prozess Galilei" und dessen vermeintlichen Hintergründen ungeprüft festhielt und mit der Galilei-Keule innerkirchliche Kritik trieb.

Mittlerweile hatte ich aber Zeit und Motivation selbstständig zu prüfen. Eingedenk der Tatsache, dass auch am angeblichen Bild der Bibel, die Erde sei eine Scheibe nichts dran ist, setzte ich mich auch mit diesem Thema noch einmal auseinander und habe gefunden, dass neben dem "Erdscheiben"-Mythos des Mittelalters auch ein Galilei-Mythos in der aufgeklärten Gesellschaft kultiviert wurde.

Folgender Artikel von Robert Ketelhohn fasst meine Skepsis zum Thema Galilei sehr pointiert zusammen:

http://www.domus-ecclesiae.de/tractatus/galilaeus.html

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Mittwoch, 16. Mai 2007
Eine fünfte Naturkraft?
Folgender Artikel weckte mein Interesse:

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/278122.html

Um eine genauere Aussage dazu abgeben zu können, benötige ich aber genaueres Material.

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Dienstag, 15. Mai 2007
Heim-Theorien und Würfeltexturen: Eine mögliche Verbindung zur Supersymmetrie
In meiner Linkliste habe ich zwei Links bzgl. der Heimtheorie-Forschung aufgenommen. Aufgrund der Metronen, die an den Seitenflächen meiner Würfelquantengeometrie erinnern, sah ich die Möglichkeit einer Dualität zwischen beiden Theorien.

Dennoch gibt es keinen Weg in den Heim-Theorie-Varianten verlässlich die Supersymmetrie abzuleiten.

Keine der Varianten/Erweiterungen der Heimtheorie, wie auch ihre Ursprungsfassung, ist mit der Supersymmetrie kompatibel.

Zwar ist der geometrische Ansatz interessant und erinnert mit den Metronen = Flächenquanten entfernt an meinen Ansatz, der solche Flächen benutzt, um Würfelquanten zu generieren. Man kann die gesamte Würfeloberfläche nun als Projektionsfläche eines Metron deuten, wobei interessant ist, dass es die unterschidlichen Würfelnetze gibt.

Doch besteht in der Heim-Theorie keine Chance, die Supersymmetrie zu integrieren, was bei den Würfelquanten und ihrer inneren Textur-Dynamik ein fundamentaler Bestandteil ist.

Sobald die Supersymmetrie bewiesen wurde, scheiden die Heim-Theorien als eigenständige Theorien aus. Wird hingegen die Supersymmetrie widerlegt, dann ist meine Theorie der Würfelquanten unzutreffend (und auch die M-Theorie).

Berechnungen zur Würfeltextur lassen nun aber erkennen, dass sich wahrscheinlich die Metronen in die Würfelquantenbeschreibung integrieren lassen, so dass dadurch dann die erweiterte HT im Rahmen der Hexomino-Geometrie auch bei existenter SUSY erhalten bleibt.

Die Supersymmetrie hingegen halte ich für ein mathematisches Design-Signal, es vervollständigt die mathematische Architektur des Universums. Daher kann ich gerade auch im Rahmen des ID die Richtigkeit der Supersymmetrie voraussagen.

Genaueres dazu in einem ausführlichen Extra-Beitrag später an anderer Stelle.

Edit: Siehe meine Korrektur zu diesen Aussagen in den Kommentaren. SUSY und EHT sind vereinbar. EHT benötigt nicht den Higgs-Mechanismus, liefert aber den Higgs-Bosonen entsprechende Zustandsgrößen für die Massenherleitung. (Andere Alternativen zu Higgs findet man auch hier:

http://xstructure.inr.ac.ru/x-bin/subthemes3.py?level=1&index1=271624&skip=0 )

Meine späteren Korrekturen nochmals im Haupttext:

Heim-Theorie und SUSY

Je besser man die Heimtheorie versteht, desto mehr kann man über sie aussagen. Mittlerweile sehe ich keinen Grund, warum die HT SUSY ausschließen sollte. Der Schlüssel liegt in der EHT mit ihren inneren acht Dimensionen (nicht zu verwechsln mit den äußeren Raumzeitdimensionen). Die ETH kennt zwar nicht Gluonen und Quarks als Einzelteilchen, wie sie gerne in der Standardtheorie tabelliert werden, doch ist das auch nicht nötig, denn als verbundene Zustandsgrößen tauchen Gluonen und Quarks in ihrer Einheit, in der man sie auch in Natura antrifft, genauso auf. Im Rahmen einer solchen Beschreibung - bekannt im Apparat der QCD - kann nun auch eine Supersymmetrie dort verknüpft werden.

Für die Heim Theorie wird damit ein Higgs-Mechanismus nicht als notwendig gebraucht (Higgs-Bosonen können aber in ihr eine Entsprechung finden), sie kommt auch ohne diesen Mechanismus aus, und kann in beiden Fällen aber die SUSY enthalten (ähnlich wie die LQG).

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Freitag, 11. Mai 2007
Papst Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth
Ein Buch erobert die Bestsellerliste und hängt selbst den Zauberjüngling Harry Potter ab.

Geschrieben wurde es von Papst Benedikt XVI. und behandelt ein Thema, an dem sich die Geister scheiden: Jesus von Nazareth.

Wer war dieser Jesus? Mehr noch: Wer ist dieser Jesus?

Papst Benedikt XVI. nimmt den Leser mit auf eine persönliche Exegese, die so erfrischend, so mutig und doch sogleich so tiefsinnig ist, dass dagegen die moderne und postmederne Exegese aller historisch-kritischer Wissenschaftlichkeit wirklich verstaubt, vermodert, ja bisweilen verloren erscheint.

Der nun 80-jährige Nachfolger auf dem Stuhle Petri zeigt sehr eindrücklich wie sich die Theologie in ihrem wissenschaftlichem Selbstverständnis übernommen hat, wie sie sich noch immer überhebt und stellt heraus, dass die vielen modernen Schriftgelehrten wenig über Jesus und den Evangelien, dafür aber sehr viel über sich selbst ans Tageslicht brachten.

Wichtig im Zusammenhang mit diesem Blog ist die Methode des Papstes. Wer das Buch als Naturwissenschaftler und Forscher liest, wird merken, wie man Wissenschaft in rechter Weise betreiben soll und heutige Absolutheitsansprüche in der Wissenschaft die Wahrheit verdunkeln.

Wurde Jesus von Nazareth nun in den Evangelien, gerade auch im Johannes-Evangelium historisch korrekt beschrieben, oder sind diese vier Berichte eher zeitlose Botschaften von einem Sohn Gottes für Kleingläubige, aus den Federn eines Autorenkollektives der kreativen Urgemeinde?

Woher kam denn diese Urgemeinende? Fragt der Papst. Was veranlasste denn Menschen, sich unter Gefahr für Leib und Leben zu versammeln und einer angeblich tragischen Wanderprediger-Figur nachzufolgen? Wenn der historische Jesus nicht auch gleichzeitig der Sohn Gottes ist, wie die Exegeten meinen?

Ohne Ausflüchte, ohne peinlichen Unterton, berichtet der Papst von den Wundern des Herrn, zeigt wie diese historisch Sinn machen und Sinn geben. Er zeigt die "Mehrdimensionalität" des Wortes, der Schrift, wie auch der Person Jesu, des Christus, des Menschensohnes und zugleich des Sohnes Gottes, der im Wesen eins ist mit dem Vater im Himmel.

Hier darf man auf das zweite Band gespannt sein, dass Kreuzestod und Auferstehung, wie auch die Kindheit Jesu behandeln wird.

Schreibt Papst Benedikt die Theologie nieder? Nein, dieser Theologe, ich möchte sogar aus einem inneren Empfinden heraus schreiben: dieser Kirchenlehrer, trennt nur Theologismus von wahrer Theologie.

Und da sind wir wieder beim Thema: Es kommt darauf an, heute nicht der naturalistischen "Wissenschaft" auf dem Leim zu gehen, sondern sie zu trennen von der wahren Naturwissenschaft, denn nur letztere ist mit dem Glauben stets vereinbar.

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Mittwoch, 9. Mai 2007
Mutter von 53 leiblichen Kindern
Eine medizinisch umstrittene, aber historisch wohl gut belegte Kuriosität möchte ich nicht dem Vergessen anheim fallen lassen.

In der Wissenschaftsrubrik von welt. de wird über eine Mutter von 53 Kindern berichtet, die vor 500 Jahren gelebt hat:

http://www.welt.de/wissenschaft/article860609/Das_Raetsel_um_die_Mutter_von_53_Kindern.html

Zitat:

"In einem im Jahr 1498 als "wahrhaftige Historia" von Notar Friedrich Deumling aus Wimpfen dokumentierten Protokoll listete die "Schmotzerin", wie die überaus fruchtbare Frau wegen ihres Mädchennamens genannt wurde, ihre 29 Schwangerschaften auf: Dabei gab sie 18 einzelne Geburten, fünf Zwillings-, vier Drillings- sowie je eine Sechslings- und Siebenlingsgeburt an. Die Streitfrage, ob die 1503 im Alter von 55 Jahren gestorbene Frau tatsächlich so viele Kinder gebären konnte, beschäftigt bis heute viele Menschen. Gynäkologen äußern sich skeptisch, der Historiker Kurt Sartorius ist dagegen von diesem Kinderwunder überzeugt. "Die Dokumente sprechen eine deutliche Sprache", sagt der Bönnigheimer Heimatforscher.
... Sartorius führt das spätgotische Tafelbild an der Nordwand der Cyriakuskirche in Bönnigheim an, das oben die Geburt Christi im Stall von Bethlehem zeigt und unten eine Familie mit 53 Kindern: Links vom Betrachter knien der Vater und 38 Söhne, rechts die Mutter und 15 Töchter. Ein Gedicht preist den Kinderreichtum der Familie Stratzmann. Das Bild verrät allerdings nichts davon, dass die Geburten über 30 bis 35 Jahre verteilt waren und alle Kinder früh starben. 19 von ihnen wurden tot geboren oder starben kurz nach der Geburt, keines sei älter als sieben Jahre geworden, gab die Mutter damals zu Protokoll. Mediziner vermuten heute, dass sie eine doppelte Gebärmutter hatte.... Der Ulmer Professor Christian Lauritzen erklärte einst die Ungereimtheiten wie folgt: "Bei Mehrlingsschwangerschaften können die Früchte in verschiedenen Eihautsäcken heranreifen. Es wurde wiederholt beobachtet, dass einzelne Föten vorzeitig ausgestoßen, andere aber noch weiter ausgetragen werden." "

Aber auch:

"Auch aus heutiger Sicht bestehen Zweifel. "Ich halte das für unwahrscheinlich", sagt Professor Ulrich Karck. Dem Chefarzt der Städtischen Frauenklinik in Stuttgart sind keine Geburten mit mehr als Drillingen ohne Hormonbehandlung bekannt. "Einmal Sechslinge und einmal Siebenlinge halte ich für komisch", betont Karck. Sechslinge kommen laut Statistik unter drei Milliarden Geburten einmal vor, Siebenlinge sind noch seltener. Doch es sind noch unwahrscheinlichere Kindersegen überliefert: Als kinderreichste Frau der Welt gilt eine russische Bäuerin, die im 18. Jahrhundert 69 Kinder geboren haben soll. Eine Frau in Chile soll Mutter von 55 Kindern gewesen sein. "

Solche Ausnahmefälle - umstritten oder nicht - zeigen mir, dass man auch offen bleiben muss für noch so schulwissenschaftlich zweifelhafte Sachverhalte. Deswegen wird man nicht gleich zum Esoteriker oder Ufologe, nur weil man sich eine Offenheit leistet, die man - gerade als IDler - auch selbst gern von anderen einfordert.

So erklären sich in meiner Linkliste auch solche zur Heim-Theorie, Kryptozoologie, Panspermie, SETI oder auch Grabtuchforschung.

Offenheit, die man einfordert, will auch gelebt sein. Daher kann ich weder evolutionäre Ansätze, noch kurzzeitkreationistische Forschung außer acht lassen, so sie versuchen, sachlich und fundiert zu argumentieren. So zeigen auch die Beispiele der vielen Geburten einer Frau in relativ kurzer Zeit, dass man sich für angenommen längere Lebensalter auch eine viel stärkeren Bevölkerungswachstum denken kann. Natürlich kommt eine solche Sicht dem Kurzzeitschöpfungsrahmen entgegen. Na und? Das macht diese Geschichte für mich nicht (un-)glaubwürdiger.

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